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Die rote Ulli

Die Freiheitlichen fordern die ausnahmslose Abschaffung des IRPEF-Zuschlags in allen Gemeinden und ein Maßnahmenpaket zugunsten der Arbeitnehmer.

Die freiheitliche Landtagsfraktion hat in Form eines Beschlussantrages ein Maßnahmenpaket zur Entlastung der Arbeitnehmer und zur Lohnerhöhung im Landtag hinterlegt.

Die Abgeordnete Ulli Mair fordert von der Mehrheitspartei und insbesondere von den SVP-Arbeitnehmern klare Schritte anstatt der Ankündigungspolitik.

„Unser Antrag fordert neben der ausnahmslosen Abschaffung des IRPEF-Zuschlages in allen Gemeinden auch ein Tätigwerden der Landesregierung, um unverzüglich mit den staatlichen Stellen in Verbindung zu treten, damit über regionale Kollektivverträge verhandelt werden kann“, hält die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair in einer Aussendung einleitend fest.

„Darüber hinaus soll ein jährlicher Gehalts- und Sozialreport im Vergleich mit den umliegenden Ländern und Regionen erstellt werden. Diese dienen der besseren Abstimmung der Sozialleistungen seitens des Landes Südtirol, notwendiger Innovationen und Verbesserungen sowie gezielter Maßnahmen und Strategiefindungen“, betont Mair.

„Besonders die SVP-Arbeitnehmer werden zeigen müssen, wie „kämpferisch“ sie tatsächlich sind und ihrer Ankündigung den IRPEF-Zuschlag abschaffen zu wollen Taten folgen lassen und den freiheitlichen Antrag entsprechend unterstützen“, unterstreicht Ulli Mair.

„Zusatzkollektivverträge wären längst überfällig und müssten der Situation in Südtirol Rechnung tragen. Angesichts der Gehaltsdebatte im öffentlichen Dienst täte die Landesverwaltung gut daran, mit gutem Beispiel voranzugehen und die Gehälter den Gegebenheiten anzupassen“, hält die freiheitliche Abgeordnete abschließend fest.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (17)

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  • besserwisser

    billiger populismus und völlig unqualifiziertes statemnt.
    die gelder sind ja fix bei den gemeinden eingeplant, z.b. meran kann ja gar nicht darauf verzichten, bm rösch hat erst neulich ein interview dazu gegeben …

    • kurt

      @besserwisser
      JA alles außer SVP ist Populismus und völlig unqualifiziertes Statement was betreiben denn die SVP Granden außer Lügen zu verbreiten ,warum können die Gemeinden nicht verzichten ,ZB Meran oder Sand in Taufers ?????? wollen wir einmal die Wahrheit zu Tage kommen lassen .
      Frau Mair hat nämlich vollkommen Recht !!!!!.

    • einereiner

      Besser wäre es, die ungerechte GIS komplett abzuschaffen und den IRPEF-Zuschlag in allen Gemeinden einzuführen. Damit würde das System gerechter und weniger bürokratisch, da die IRPEF eh berechnet wird und das komplette Berechnungssystem der GIS verschwände.

  • jennewein

    Blödes Gerede von wegen die Gemeinden können nicht verzichten.
    Alle Bauern (Obst und Weinbauern ) gleich besteuern wie Otto Normalverbraucher so ca. 25-35 %
    Dann können wir die Arbeitnehmer entlasten die Welt wäre gerechter und der soziale Frieden gewährleistet.

    • einereiner

      @jennewein
      20% der Bauern sind schon gleich besteuert wie die Angestellten.
      80% sind im Pauschalsystem, da zahlt man nicht weniger, sondern nur anders. Genauso werden andere Kleinfirmen in Italien besteuert, die auch im Pauschalsystem sind. Informier dich und du musst nicht mehr neidisch sein.

  • ralf

    Nur so als Idee:

    Wäre der Meinung wahrscheinlich jede Gemeinde könnte darauf verzichten, wenn mit Maß gewirtschaftet würde:

    – Muss z.B. jeder Park glatt rasiert sein, wenn nicht vielleicht würde sich sogar eine Biene in die öffentlichen Flächen verirren. Man könnte eine „Umwelt Plakette“ anbringen mit einer Erklärung und auch der Tourist würde verstehen warum nicht alles mit Rasen zugekleistert ist.

    – Muss jede Gemeinde Partnergemeinden haben und öffentliches Geld f. Treffen und vieles mehr ausgegeben werden ?

    – Müssen die Gemeindezeitungen wirklich 4 mal jährlich erscheinen, würde 2 – 3 mal pro Jahr nicht auch reichen um den Bürger zu informieren. Vielleicht könnte man auch viele Bürger die Zeitungen nur mehr digital schicken, somit könnte man Geld sparen und die Umwelt schonen.

    – Muss jedes Bauvorhaben mit großem Trara eingeweiht werden ? Wo die Grosskopfatn sich profilieren und tun als ob sie das Bauvorhaben bezahlt hätten.

    – Vielleicht sollte man auch bei Beiträgen an Vereine mal schauen, ob diese Ausgaben wirklich sinnvoll und halbwegs korrekt verteilt werden. Muss z. B. ein „Freizeitverein“ wirklich für Wanderungen, Ausflüge, Reisen etc. öffent. Geld bekommen ?

    – müssen bei Treffen mit Abgeordneten/Landeshauptmann und anderen Verköstigungen etc. stattfinden, könnten sie sich nicht auch selbst versorgen ?

    – von Prunkbauten braucht man gar nicht zu reden (muss in einer Feuerwehrhalle der Keller aus Sichtbeton sein und zusätzlich 2 – 3 Wochen geschliffen und lackiert werden ? müssen die Wände vom Stellplatz der Fahrzeuge die Form vom Gebirge des Tals gegenüber haben ? muss jedes Fahrzeug eine eigene Waschanlage haben, würde nicht eine Waschanlage für alle ausreichen ?

  • andreas

    Freiheitliche, TK und Grünen sind wohl unter die barmherzigen Samariter gegangen.
    Steuern senken und andererseits Rentner, Landesangestellte, Sanität, usw. mit Geldern beglücken.

    Betriebs- oder Volkswirtschafter scheinen wenige unter ihnen zu sein.
    Die einzige Wirtschaft, welche sie kennen, wird wohl die Landhausbar sein.

  • franz1

    @einereiner,

    das „anders“ zahlen liegt in Südtirol in der Natur, wo der Bauernbund die Politik diktiert und nicht anders.
    Deshalb schicken die Bauern sämtliche „Volkvertreter“ zum 5 jährigen Futtertrog damit diese nicht verhungern?

    • einereiner

      @franz
      anders heißt: nicht über die Einkommenssteuer sonder über die Mehrwertsteuer.
      Die Steuergesetze werden übrigens nicht von Bozen sondern von Rom gemacht….Wissen läßt grüßen.

      • wisoiundnetderfranz

        Aha, die Mehrwertsteuer… dann bist du natürlich richtigerweise von den anderen Steuern befreit…
        Obwohl, du hast von drei Steuern geschrieben – bist du also Nettozahler?

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