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Erweitertes Abkommen

Foto: 123rf

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb hat das Abkommen mit den Landeskliniken Salzburg erneuert und gleichzeitig erweitert. Außerdem wurde mit dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Salzburg ein weiteres Abkommen geschlossen. 

Das bereits seit Jahren bestehende Abkommen des Südtiroler Sanitätsbetriebes mit den Landeskliniken Salzburg (SALK) als Träger des Universitätsklinikums in Salzburg betrifft vor allem die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten. Durch das jetzt erweiterte Abkommen können Kinder und Erwachsene aus Südtirol dort nun auch interdisziplinäre, rekonstruktive sowie mikrochirurgische Leistungen in Anspruch nehmen.

Vollkommen neu ist die Vereinbarung des Südtiroler Sanitätsbetriebes mit dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüderin Salzburg. Dort können nun Südtiroler Patientinnen behandelt werden, die bei begründeter klinischer Indikation aufgrund einer Brustkrebserkrankung einer chirurgisch qualifizierten rekonstruktiven Behandlung bedürfen.

Lorenz Larcher, Leiter des landesweiten Dienstes für Plastische Chirurgie des Südtiroler Sanitätsbetriebes, der selbst in Salzburg gearbeitet hat, hat die Ausweitung der Zusammenarbeit angeregt. „Mit den neuen Kooperationsverträgen steht nun neben Innsbruck eine weitere österreichische Universitätsklinik als Ansprechpartner zum Wohl für jeden Südtiroler Patienten zur Verfügung. Gerade komplexe Fälle benötigen oft die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit einer Universitätsklinik“, so Lorenz Larcher.

Beide Abkommen haben eine Laufzeit von drei Jahren.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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