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Messe in der Grotte

Mit einer Messe in der unterirdischen Basilika wurde die Diözesanwallfahrt nach Lourdes abgeschlossen.

Die internationale Messe in der großen unterirdischen Basilika mit 20.000 Menschen aus aller Welt war der Höhepunkt des zweiten Teils der Diözesanwallfahrt, die Bischof Ivo Muser und 170 Gläubige aus Südtirol nach Lourdes geführt hat. 

Die Pilgerreise nach Lourdes bezeichnete Bischof Muser als „eine besondere Einladung, in uns zu gehen und uns bewusst mit unserem Leben, unseren Zielen, unseren Problemen und auch mit unseren Unzulänglichkeiten auseinanderzusetzen“. Neben dem Gebet und der Auseinandersetzung mit sich selbst, konnte die Südtiroler Pilgerdelegation auch einige beeindruckende Gottesdienste mitfeiern und an ergreifenden Veranstaltungen teilnehmen.

Die Lichterprozessionen sowie der Kreuzweg und ein Gottesdienst in der Grotte, in der der Heiligen Bernadette vor nunmehr 161 Jahren die Muttergottes erschienen war, bildeten die Höhepunkte des ersten Teils der Lourdes-Wallfahrt mit Bischof Muser, der internationale Gottesdienst in der unterirdischen Basilika beeindruckte in der zweiten Hälfte der Wallfahrt. In der Basilika wurden Bischof Ivo Muser und die 170 Südtiroler zu Beginn des Gottesdienstes mit über 20.000 Teilnehmern aufgerufen und begrüßt.

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„Wer so einen Gottesdienst erlebt, darf erleben, dass der Glaube etwas wirklich Schönes und etwas Universales ist“, sagte Bischof Muser. Der Eucharistiefeier stand der Erzbischofs von Marseille und Vorsitzende der französischen Bischofskonferenz, Paul Pontier, vor. Mit ihm und zehn weiteren Bischöfen stand auch Bischof Muser am Altar.

„Unsere Pilgergruppe hat in diesen Tagen erlebt, dass wir nicht allein auf dem Weg sind. In Lourdes sieht man, dass abertausende Menschen auf dem Weg sind. Das gibt Kraft, Hoffnung und Mut in den eigenen Alltag zurückzukehren. Dort gilt es den eigenen Glauben Tag für Tag mit Freude, mit Gelassenheit, aber auch mit Entschiedenheit zu leben“, sagte Bischof Muser am Ende der Wallfahrt.

Die Südtiroler Gruppe kehrte nach vier Tagen Pilgerfahrt nach Südtirol zurück.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (1)

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  • pingoballino1955

    Vollkommen unwichtig,die messe in der Grottte-Missbrauchsfälle aufklären,die Menschen finanziell und moralisch zu entschädigen und sich entschuldigen für all dies,das wäre wichtig.Von mir aus kann der Muser gern für ewig in der Grotte bleiben!

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