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„Noch in den Kinderschuhen“

Eine Hängebrücke zwischen Natz-Schabs und Rodeneck soll helfen den Tourismus in den Gemeinden anzukurbeln. Mit 900 Metern wäre sie die längste Hängebrücke der Welt. Doch die Realisierung des Projektes ist vorerst fraglich.

Vor zwei Jahren wurde im Wallis in der Schweiz die längste Hängebrücke der Welt eröffnet. Mit rund 500 Metern hält diese aktuell den Weltrekord. Doch dieser Rekord wackelt. Zwischen Natz-Schabs und Rodeneck will man nämlich eine Brücke bauen, die fast doppelt so lang ist. Die Idee schwirrt seit Jahren in den Köpfen vieler Bürger, aber konkretisiert wurde der Gedanke noch nie – bis jetzt.

Die Gemeinden Rodeneck und Natz-Schabs beauftragten die Tourismusvereine Natz-Schabs, Rodeneck und Gitschberg-Jochtal zur Erarbeitung einer Projektidee zur Hängebrücke. Diese wurde am Dienstag vorgestellt. Die Projektidee wurde vom Touristik-Unternehmen Kohl und Partner sowie Feld 72 erstellt.

Bei der Variante, die am Dienstag vorgestellt wurde, handelt es sich um eine Fußbänger-Hängebrücke, die die beiden Fraktionen Viums und Vill verbinden soll. Die beiden Orte sind durch die tiefe Rienzschlucht getrennt. Derzeit gibt es keine direkte Verbindung.

Durch die Hängebrücke würde aber eine Verbindung entstehen. Die Analysen haben ergeben, dass die Rahmenbedingungen für eine Realisierung durchaus gegeben sind. Die geplante Hängebrücke zwischen Rodeneck und dem Waldertor wäre rund 890 Meter lang und hätte über der Rienzschlucht eine Höhe von 200 Metern. Damit wäre sie offiziell die längste Hängebrücke der Welt. Außerdem wäre sie fast zehn Meter höher als die Europabrücke.

Lesen Sie in der Donnerstags-Ausgabe der TAGESZEITUNG, warum die Realisierung der Hängebrücke noch nicht sicher ist und wie viel das Projekt kosten würde…

 

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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