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„Eine Erleichterung“

Der Präsident des Südtiroler Gemeindenverbandes Andreas Schatzer zeigt sich erfreut über den von der Landesregierung beschlossenen Gesetzesentwurf im Bereich der öffentlichen Aufträge.

Bisher hatten viele Verwaltungen ihre Mühe mit den äußerst komplizierten und aufwändigen Verfahren. Dank des persönlichen Einsatzes des Landeshauptmanns Arno Kompatscher werden nun die Voraussetzungen für eine bessere Handhabung der öffentlichen Aufträge geschaffen.

Die beschlossenen Neuerungen vereinfachen und beschleunigen die Verfahren, die damit auch effizienter werden. In Zukunft können Aufträge im Bereich der öffentlichen Arbeiten bis zu 150.000 Euro und im Bereich der Lieferungen und Dienstleistungen bis zu 100.000 Euro durch eine vorherige Konsultation von drei Wirtschaftsteilnehmern vergeben werden. Unbeschadet bleibt die Möglichkeit der direkten Aufträge in allen Vergabebereichen für Beschaffungen unter 40.000 Euro. In Südtirol fallen 70 % aller öffentlichen Vergaben in diese Kategorie und werden somit vereinfacht.

Eine weitere im Entwurf enthaltene bürokratische Erleichterung betrifft die Abschaffung der Überprüfung und Validierung der Projekte unter 1 Mio. Euro, welche vom Rat der Gemeinden gefordert wurde. Auch der neu vorgesehene Einsatz der Landesagentur für die öffentlichen Aufträge bei der Überprüfung der Teilnahmevoraussetzungen des Wirtschaftsteilnehmers bei Vergaben bis zu 150.000 Euro macht die Arbeit für die Gemeinden leichter.

„Meine Kollegen des Rates der Gemeinden und ich hoffen nun, dass der Gesetzesentwurf vom Landtag zügig verabschiedet wird. Die Abwicklung von schnellen und wirksamen Verfahren kommt nicht nur den Gemeinden, sondern auch der Wirtschaft und somit der gesamten Südtiroler Bevölkerung zu Gute. Immerhin stellen die öffentlichen Investitionen eine wichtige Säule der heimischen Wirtschaft dar.“, so Präsident Andreas Schatzer.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (6)

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  • leser

    Das ist due rûckkehr zum alten firtschritt
    Die gemeindväter können profirma drei einladen und wissen welcher parteifreund den auftrag bekommt
    Oder die lieferauftrage aufteilen um unter den schwellenwert zu bleiben
    Transparenz in eigenregie

  • meinemeinung

    Herr Landeshauptmann ,welche Freunde machst Du mit dieser Neuerung den Weg frei für Unbegrenzte Einnahmen??
    Hier fehlt ein wichtiger Punkt und es sollte rotiert werden, sonst sind immer die Gleiche am Zug ,Freunde und Freundesfreunde usw……
    Herr Landeshauptmann Sie kommen auch aus einer Handwerksfamilie ,sollte noch wissen wie das abläuft im Kleinbetrieb, aber heute sind Gesellschaften gefragt, keine kleine Einzelunternehmer, man muss zusammen arbeiten, Verträge machen usw. . das nenne ich nicht Vorteilhaft und man ist weit weg vom Bürokratie Abbau.
    man könnte noch einige Gegenargumente nennen aber es will sie ja niemand lesen (hören)

  • wisoiundnetderfranz

    Seid ihr drei „Vorschreiber“ bestens mit der Materie vertraut und hattet bereits mit der 40.000 Euro-Schwelle zu tun?
    Oder schreibt ihr nur, ohne etwas davon zu verstehen?

    • meinemeinung

      @wisoiundnetderfranz – ja leider und leider seit der letzten Wahl keine Einladung und keine Arbeit weil nicht SVP wahrscheinlich.
      Kann mir nicht vorstellen dass ,das besser wird wenn der Schwellenwert auf 150 000 Euro geht.

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