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Der Wolkenstein-Ritt

Foto: Helmuth Rier

Am kommenden Sonntag, 2. Juni, ist es wieder soweit: Die größte Reitveranstaltung Südtirols findet zum 37. Mal statt. Mehrere Mannschaften gelten als Favoriten für den Sieg.

Zu Ehren des Ritters und Dichters Oswald von Wolkenstein begeben sich die drei Dörfer Kastelruth, Seis und Völs am Schlern dieses Jahr wieder auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Vom 31. Mai. bis zum 2. Juni können die Besucher mittelalterliches Flair, Reitkunst auf höchstem Niveau und Südtiroler Gastfreundschaft hautnah erleben. Traditionell ziehen an drei Festspieltagen und vier Turnierorten 36 Reitermannschaften Jung und Alt in ihren Bann. Neben den Reiterspielen sorgt ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Unterhaltung.

Das Ritt-Wochenende

Das Ritt-Wochenende beginnt bereits am Freitagabend, den 31. Mai, ab 18:00 Uhr bei der Eröffnung des Festwochenendes auf dem Dorfplatz von Kastelruth mit dem traditionellen Bieranstich und der Startnummernverlosung. Für die richtige Stimmung vor Ort sorgt die Partyband „Vollgas“

Am Samstag folgt um 14:30 Uhr der traditionelle Festumzug der 36 teilnehmenden Reitermannschaften von Telfen ins Dorfzentrum von Kastelruth. Musikkapellen, Statisten in historischen Gewändern und festlich geschmückte Kutschen begleiten die Reiter auf ihrem Weg und entführen die Zuschauer zurück ins 14. Jahrhundert. Am Abend heizen die Gruppen „Tiroler Stolz“ und „Fingerhuat“ richtig ein.

Der Ritt-Sonntag

Das Highlight des Wochenendes ist das Reitspektakel am Sonntag mit den vier Turnierspielen in den Dörfern Kastelruth, Seis und Völs am Schlern. Seit der Qualifikation am Samstag, den 18. Mai steht fest, dass das Niveau wieder besonders hoch sein wird.

Nach dem Ringstechen auf dem Kofel in Kastelruth (ab 9:30 Uhr) findet das zweite Turnierspiel am Matzlbödele in Seis statt (ab 11:00 Uhr), bei dem die Teilnehmer ein enges Labyrinth bezwingen müssen. Auch die nächste Aufgabe, der Hindernisgalopp am Völser Weiher (ab 12:40 Uhr), stellt Ross und Reiter vor weitere Herausausforderungen und erfordert Geschicklichkeit und Mut von jedem Teilnehmer, der diesen ritterlichen Wettkampf bestehen will. Als krönender Abschluss wartet als letzte Disziplin der Torritt auf Schloss Prösels auf (ab 14:20 Uhr). Dort finden auch die anschließende Siegerehrung und das Abschlussfest statt.

Dem Siegerteam winkt wie immer die beliebte Wanderstandarte als Trophäe, die immer erst nach drei Siegen endgültig in den Besitz einer Mannschaft übergehen. Die Standarte vom Bildhauer Erich Trocker aus Kastelruth geschaffen und wird beim Umzug am Samstag mitgetragen und den Zuschauern und Reitern präsentiert.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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