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Aus für Seppi

Andreas Seppi (Foto Giampiero Sposito)

Andreas Seppi ist am Sonntagabend in der ersten Runde des Masters-1000-Turniers in Rom ausgeschieden.

Der 35-jährige Kalterer musste sich zum Auftakt der „Internazionali d’Italia“ dem Spanier Roberto Bautista Agut, Nummer 21 der Welt, mit 1:6, 6:3, 1:6 geschlagen geben.

Vor dem Spiel von Seppi hatte ein weiterer Südtiroler, Jannik Sinner, für mächtig Aufhorchen gesorgt. Der 17-jährige Sextner zwang in der Startrunde den Weltranglisten-59. Steve Johnson nach abgewehrtem Matchball im dritten Satz mit 1:6, 6:1, 7:5 in die Knie.

Seppi, aktuell die Nummer 67 der Welt, und Bautista Agutstanden sich heute zum dritten Mal in ihrer Karrieregegenüber, wobei sich der 31 Jahre alte Spanier sowohl 2012 beim Masters-1000-Turnier in Miami als auch vor zwei Saisonen bei den US Open durchsetzen konnte. Auch heute musste der Südtiroler Bautista Agut den Vortritt lassen. Nach gerade einmal 27 Minuten gab Seppi den ersten Satz mit 1:6 an Bautista Agut ab. Im zweiten Spielabschnitt fand der „Azzurro“ dann immer besser ins Spiel und nahm seinemGegner im achten Game erstmals den Service zur 5:3-Führung ab. Im darauffolgenden Spiel lag Seppi schon mit 40:0 vorne, ließ jedoch alle drei Satzbälle liegen und musste danach vier Breakbälle abwehren. Mit seinem fünften Satzball machte der Kalterer schließlich den Deckel zum 6:3 zu. Im dritten, entscheidenden Satz war Bautista Agut wieder tonangebend: Der Spanier setzte sich nach 1:44 Stunden Spielzeit erneut klar mit 6:1 durch.

Der Südtiroler wartet somit weiterhin auf seinen ersten Sandplatzsieg in dieser Saison, nachdem er bereits in Monte Carlo gegen Lorenzo Sonego, in Budapest gegen Filip Krajinovic, in München gegen Philipp Kohlschreiber und in Madrid gegen Gael Monfils in Runde 1 ausgeschieden ist. Überhaupt war es für Seppi bereits die siebte Erstrundenniederlage in Folge in der laufenden Saison.Nächste Woche spielt der Kalterer beim ATP-250-Turnier in Genf.

Seppi ist noch im Doppel mit Landsmann Simone Bolelligemeldet. Die „Azzurri“ hatten mächtig Lospech und treffen in Runde 1 gleich auf die topgesetzten Lukasz Kubot(POL)/Marcelo Melo (BRA).

 

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