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Der Forschungspreis

Bioinformatiker Christian Fuchsberger (Mitte)

Junge Forschende können sich bis 30. August mit ihren wissenschaftlichen Projekten um den 40.000 Euro dotierten Forschungspreis des Landes Südtirol bewerben.

Zum vierten Mal schreibt das Land Südtirol in diesem Jahr den Forschungspreis für Nachwuchswissenschaftler aus.

Die Anerkennung war 2013 von der Landesregierung ins Leben gerufen worden, um Südtirols Forschernachwuchs zu fördern. Der Preis wird in ungeraden Jahren verliehen und wechselt sich mit dem Wissenschaftspreis ab, der in geraden Jahren an der Reihe ist und erfahrene Forschende anspricht. Der Preis diene dazu, „die Motivation zur Forschung auf hohem Niveau zu stärken und jungen Wissenschaftlern die nötigen Mittel in die Hand zu geben, um solche betreiben zukönnen“, sagt der Direktor der Landesabteilung Innovation, Forschung und Universität, Vito Zingerle. Südtirol als Forschungsstandort und die Forschungsinstitutionen in Südtirol würden davon profitieren.

40.000 Euro Preisgeld

Das Preisgeld des Forschungspreises beträgt 40.000 Euro. Teilnehmen können Forschende, die ein Forschungsdoktorat abgeschlossen und das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Vorausgesetzt wird, dass die Bewerber in den vergangenen fünf Jahren im Bereich der Grundlagen- oder angewandten Forschung tätig waren. Zudem sollte ihr Forschungsstandort seit mindestens fünf Jahren in Südtirol liegen oder sie sollten sich aktiv an Südtirol-relevanten Forschungsprojekten beteiligt haben, die vom Land Südtirol gefördert werden. Bewerben können sich die Forschenden selbst. Vorschläge können aber auch von Dritten eingebracht werden.

Abgewickelt wird der Wettbewerb durch die Landesabteilung für Innovation, Forschung und Universität. Der letzte Termin zum Einreichen der Teilnahmeunterlagen ist der 30. August 2019. Nähere Informationen und die Teilnahmeformulare sind online auf den Webseiten des Landes Südtirol verfügbar.

Preisträger 2017 war Christian Fuchsberger

Der dritte und vorerst letzte Forschungspreis, den das Land 2017 verliehen hat, ging an den Bioinformatiker Christian Fuchsberger. Er wurde für seine Datenanalysen zur Genidentifikation im Zusammenhang mit der Volkskrankheit Diabetes ausgezeichnet. Insgesamt 31 Bewerbungen waren 2017 eingegangen, von denen 18 zur Endauswahl zugelassen wurden. Fuchsberger hat das Preisgeld im vergangenen Jahr unter anderem zu einer Fortbildung bei Betsy Foxman an der University of Michigan genutzt, eine der führenden Forscherpersönlichkeiten auf dem Gebiet der Mikrobiologie. Zudem nahm er an Tagungen und Konferenzen in Europa und in den USA teil und konnte dabei auch seine Kontakte zu internationalen Biomedizin-Experten ausbauen.

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