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Der Fall Auckenthaler

In Freienfeld hält sich das Gerücht, dass Heinrich Aukenthaler für die Freie Liste kandidiert, um dem SVP-Bürgermeister-Kandidaten eines auszuwischen.

Es war keine Überraschung: Heinrich Aukenthaler ist nicht länger Mitglied der SVP. Nachdem der Geschäftsführer des Jagdverbandes, trotz seiner Mitgliedschaft bei der Volkspartei, entschied, für die Gemeinderatswahlen auf der Liste der „Freien Liste Freienfeld“zu kandidieren, wurde ihm das Partei-Kärtchen entzogen.

Jetzt taucht das Gerücht auf, dass Aukenthaler ganz bewusst für die Freie Liste kandidiert, um der Freienfelder SVP eines auszuwischen – oder besser gesagt deren Bürgermeisterkandidaten Alfred Sparber.

Dem Gerücht zufolge habe sich Aukenthaler mit Sparber zerstritten, weshalb dieser nicht für die SVP kandidieren durfte. Aukenthaler wolle nun aber beweisen, dass er wichtige Stimmen einbringen würde und kandidiere deshalb für die Freie Liste – so das Gerücht. Aukenthalers Ziel sei es demnach, mehr Stimmen als Sparber zu bekommen.

Doch was ist tatsächlich dran an diesem Gerücht?

„Es hat keine Konfrontation und keinen Streit mit Alfred Sparber gegeben. Ich kandidiere für die Freie Liste, weil mich ihre Art Politik zu machen, überzeugt hat“, dementiert Aukenthlaer selbst.

Alfred Sparber will über den Fall Aukenthaler gar nicht erst sprechen: „Ich möchte mich zum Fall nicht äußern, denn es geht hier um persönliche Entscheidungen. Ich möchte mich heraushalten. Dazu sage ich nichts.“

Das Gerücht ist damit also widerlegt.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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