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Bergung nicht möglich

David Lama (Foto: Facebook)

Eine Bergung der mutmaßlich durch eine Lawine getöteten Kletterer David Lama, Hansjörg Auer und Jess Roskelley ist weiterhin nicht möglich.

Eine Bergung der bei einem Lawinenabgang wohl ums Leben gekommenen Kletterer David Lama, Hansjörg Auer und Jess Roskelley war bislang nicht möglich, obwohl am Samstag eine leichte Wetterbesserung eintrat.

Laut der kanadischen Zeitung The Spokesman Review glaubt Roskelleys Vater John, der vor Ort auf Neuigkeiten wartet, nicht an eine rasche Bergung. In der Gegend, in der die Kletterer vermutet werden, dürften 40 Zentimeter Neuschnee gefallen sein. Es herrscht akute Lawinengefahr. Eine Lawinensprengung wird angedacht.

Lama, Auer und Roskelley wollten über die Route „M-16″ an der Ostseite des Howse Peak im Banff Nationalpark aufsteigen. Laut Roskelleys Vater wollten sie in der Gegend neues Material ihres Sponsors testen und hatten sich dafür für den schwierigen Trail entschieden.

Die Einsatzkräfte konnten am Donnerstag einen Lawinenkegel erkennen, in dem nicht nur Teile von Kletterausrüstung zu sehen waren, sondern auch ein aus dem Schnee ragender menschlicher Körper.

Seit Donnerstag warten Roskelleys Familie und laut Spokesman Review auch Lamas Freundin in Canmore auf Neuigkeiten.

John Roskelley, früher selbst ein  professioneller Bergsteiger, wollte selbst in das Gebiet aufgestiegen, um nach seinem Sohn und dessen Begleitern zu suchen. Doch die Behörden hatten das aus Sicherheitsgründen untersagt. Sobald es das Wetter zulässt, soll ein Elite-Suchtrupp die Bergung übernehmen, berichtet die TT am Sonntag.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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