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Fellin im Achtelfinale

Manfred Fellin steht im Achtelfinale des 15.000-Dollar-ITF-Turniers in Kairo. Alexander Weis ist ausgeschieden.

Der 21-jährige Brixner Manfred Fellin besiegte am Mittwoch den Slowaken Martin Fekiac klar mit 6:1, 6:4. Stefan Brzezinski, der als Lucky Looser noch ins Hauptfeld gerutscht ist, schied hingegen aus. Auch für den Bozner Alexander Weis kam beim 25.000-Dollar-Turnier in Santa Margherita di Pula in der ersten Runde das Aus.

Manfred Fellin musste in Kairo in der Qualifikation starten, hatte aber gestern Glück, als ihm in der ersten Runde des Hauptfeldes mit dem Slowaken Martin Fekiac ein weiterer Qualifikant zugelost wurde. Der Brixner erwischte heute einen Traumstart und holte sich nach nur 33 Minuten den ersten Satz mit 6:1-Punkten. Im zweiten Spielabschnitt gelang ihm das Break zum 4:3, dann ließ er nichts mehr anbrennen und verwertete nach 1:28 Stunden Spielzeit seinen ersten Matchball zum 6:4-Endergebnis.

Im Achtelfinale trifft Fellin morgen um 10 Uhr auf den starken Deutschen Kai Wehnelt, die Nummer 5 der Setzliste und 207 im ITF-Ranking. Vier Stunden später muss er dann noch einmal ran: Mit dem Slowenen Anze Ahr spielt er das Doppel-Viertelfinale gegen die als Nummer 3 gesetzten Franzosen Pierre Delage/Mathieu Perchicot.

Sein Erstrunden-Match im Einzel hat in Kairo hingegen Sebastian Brzezinski verloren. Das 17-jährige Talent musste sich gestern schon in der Qualifikation Marco De Rossi aus San Marino geschlagen geben, rutschte aber heute als Lucky Loosernoch ins Hauptfeld. Hier ging er in nur 55 Minuten gegen den Tschechen Vit Kopriva(ITF 43) mit 0:6, 2:6 unter.

Alexander Weis scheidet nach drei-Stunden-Marathon aus

Ausgeschieden in der ersten Runde ist auch Alexander Weis beim 25.000-Dollar-Turnier in Santa Margherita di Pula. Nach überstandener Qualifikation, musste sich der Bozner heute im Hauptfeld gegen Ronald Slobodchikov (ITF 112) erst nach einem Drei-Stunden-Marathon mit 5:7, 7:6(6) und 2:6. geschlagen geben.

Im ersten Satz zog der Russe gleich auf 4:2, Weis konnte aber postwendend zum 4:4 ausgleichen. Beim Stande von 5:5 gelang Slobodchikov erneut ein Break, anschließend brachte er seinen Aufschlag zum 7:5-Satzgewinn durch. Im zweiten Satz lag Weis mit einem Break 3:5 im Rückstand, glich aber wieder zum 5:5 aus.

Im Tiebreak wehrte er beim 5:6 einen Matchball seines Gegners ab und gewann dann 8:6. Der dritte, entscheidende Spielabschnitt blieb nur bis zum 2:2 ausgeglichen, dann machte der Russe vier Games in Folge zum 6:2-Matchgewinn.  In den direkten Duellen gegen Weis führt er nun 2:0, vor zehn Monaten hatten er sich schon in Kairtomit 6:4, 6:1 behaupten können.

Weis ist auf Sardinien aber noch im Doppel im Rennen. Mit seinem Landsmann Luca Giacomini trifft er morgen im Viertelfinale, im vierten Match nach 14 Uhr, im italienischen Derby auf Federico Arnaboldi/Gianmarco Ferrari.

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