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Das Abkommen

netz | Offene Jugendarbeit hat auf der Mitgliedervollversammlung im Goethe Haus in Bozen das sogenannte Betriebsabkommens verabschiedet.

netz | Offene Jugendarbeit lud am 12. April zur Mitgliedervollversammlung ins Goethe Haus in Bozen ein. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Verabschiedung des sogenannten Betriebsabkommens zur Regelung der arbeitsrechtlichen Angelegenheiten für Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit.

Es stellt eine Ergänzung zu den bestehenden Kollektivverträgen dar. Ziel ist die Anpassung von Arbeitsrealitäten, die sich in den Jugendzentren, Jugendtreffs und Kulturzentren des Landes, über die letzten Jahrzehnte unterschiedlich entwickelt haben. Zeno Christanell, Verbandsmitglied des netz, erläuterte das Betriebsabkommen den Anwesenden. „Das Betriebsabkommen ist ein wesentlicher Meilenstein der Offenen Jugendarbeit Südtirols“, erklärte Christanell der Mitgliedervollversammlung.

Es soll, so Christanell, zum Wohle der Arbeitnehmer, neben Entlohnung auch Aspekte wie Weiterbildung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf regeln und vereinheitlichen. Die Mitglieder sprachen sich mehrheitlich für dieses Betriebsabkommen aus, das nun den Gewerkschaften vorgelegt wird und von den Trägervereinen der Offenen Jugendarbeit unterzeichnet werden kann.

Präsident Robert Peratoner und die Verbandsmitglieder Julia Mayer, Florian Ploner, Wolfram Nothdurfter, Zeno Christanell und Veronika Pareiner wurden in der Mitgliedervollversammlung einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. 51 Jugendzentren- und treffs sind seit nunmehr 18 Jahren im netz zusammengeschlossen. Der Dachverband der Offenen Jugendarbeit in Südtirol vertritt die Interessen der Jugendtreffs und -zentren. Er stellt Informationen, Know-How und Angebote zur Verfügung, die die Qualität der Offenen Jugendarbeit in Südtirol wahren und weiterentwickeln sollen.

Seit Fünf Jahren hat das netz zudem das Tätigkeitsfeld Jugend Coaching Giovani. Dabei handelt es sich um ein niederschwelliges Unterstützungsangebot für Jugendliche, die kurz vor dem Abbruch ihrer Ausbildung stehen oder diese schon abgebrochen haben bzw. Schwierigkeiten mit dem Einstieg in das Berufsleben haben und ihre schulische oder berufliche Situation verändern wollen. Durch individuelle Gespräche werden Interessen, Stärken und Fähigkeiten der Jugendlichen erkannt und darauf aufbauend ihre Ziele Schritt für Schritt in regelmäßiger Begleitung konkret umgesetzt.

Die Verbandsleitung setzt sich wie folgt zusammen:

Robert Peratoner – Präsident

Julia Mayer – Vizepräsidentin

Florian Ploner – Vorstandsmitglied

Wolfram Nothdurfter – Vorstandsmitglied

Zeno Christanell – Vorstandsmitglied

Veronika Pareiner – Vorstandsmitglied

 

 

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