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Großes Minus

Im Februar gab es ein Nächtigungs-Minus von 7,5 Prozent. Bei den deutschen Gästen waren es sogar minus 17,4 Prozent. Die Gründe.

von Heinrich Schwarz

Nach Jahren der ständigen Rekorde wird es diesmal wohl keine Rekordsaison geben. Die Februar-Zahlen, die nun in der Datenbank des Statistikinstitutes ASTAT veröffentlicht wurden, sind zu schlecht, als dass das Gäste-Minus im März und April noch wettgemacht werden könnte.

Im Februar gab es ein Nächtigungs-Minus von 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das ist ein Rückgang von 230.000 Nächtigungen. Die Anzahl der Ankünfte sank um 5,5 Prozent bzw. 35.000.

„Da bin ich jetzt gar nicht schockiert, weil ich aufgrund der Rückmeldungen der Kollegen immer wieder gehört habe, dass es schwierig ist, die Beherbergungsbetriebe zu füllen“, sagt Manfred Pinzger, Präsident des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV).

EINEN AUSFÜHRLICHEN ARTIKEL MIT DEN WEITEREN DATEN LESEN SIE IN DER FREITAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (25)

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  • pingoballino1955

    Wenn man einen Berg hoch geht,irgendwann einmal erreicht man den Gipfel.Der Himmel ist nicht erreichbar,ausser mit dem Flugzeug ab Bozen!!!! Weniger kann auch mehr sein!!!

    • saustall_kritiker

      Das mit dem Februar-Minus wird wohl mit der Tatsache zusammenhängen, dass Fasching, im Gegensatz zum Vorjahr, heuer erst im März war. Daher wird man wohl im März heuer ein Plus verzeichnen und dann alle wieder zufrieden sein. Bei Fasching, Ostern, Christi Himmelfahrt, Pflingsten, Fronleichnam ist immer zu berücksichtigen, dass sie mal in den einen, mal in den andern Monat fallen: Also nichts tragisches, man muss nur die Daten auch in diesem Licht betrachten….

  • kurt

    Das ewige Jammertal !!!!!.

  • andreas

    War die Foppa am Brenner die Touristen zu kontingentieren, wie Heini Dorfer vorgeschlagen hat oder sind das die normalen Schwankungen wegen Wetter, Wirtschaftslage, usw., welche es immer geben wird und es kontraproduktiv ist, den Leuten zu vermitteln, dass sie nicht willkommen sind, da wir den Brenner wohl bald wegen Reichtum schließen wollen?

  • besserwisser

    i tat mit die preise no a bissl aufigeahn! es gibt immer noch schigebiete für unter 50 euro pro tag….

    • yannis

      @besserwisser
      Sag ich auch, einfach das Preisleistungs-Verhältnis verschlechern und noch ein paar Luxustempel dazu bauen, dann wird’s schon besser werden..j
      Außerdem @pingballino1955 bringt es auf dem Punkt ! Genug ist genug, vor allem der Umweltbelastung !! zu Gunsten der Raffi’s

  • keinpolitiker

    Dann möchte ich jetzt schon wissen in welchen Kategorien das Minus ist.

    Ich habe einen kleinen Familiebetrieb und von einem Minus habe ich nichts gespürt.

    Vielleicht auch, weil ich immer noch erschwingliche Preise habe und den Gast als Gast ansehe und nicht als Nummer (in Hotels mit 250 – 300 Betten)????

    • yannis

      @keinpolitiker,
      Gratulation ! bin zwar kein Gastronom aber die Mentalität des Gerwerbes vermittelt dem Gast zuweilen dass er nur als Melkkuh da sei. Und fast wie selbstverständlich steigt diese Arroganz gegenüber dem Gast linear mit der Bettenanzahl.

  • yannis

    >>>> bei den deutschen Gästen waren es sogar minus 17,4 Prozent.
    Es ist. gar nicht so lange her wo ich hier auf den Zusammenhang der deutschen Wirtschaft und den Südtiroler Tourismusgewerbe hingewiesen haben.
    Ein Schnupfen der DE / Nordeuropäischen Wirtschaft bedeutet für den Massentourismus hierzulande eben recht schnell eine Grippe und eine Besserung ist erst mal nicht mehr zu erwarten, zumal der DE Staatshaushalt sich wohl von der sog. Schwarzen Null verabschiedtet hat.
    Alles eine Folge z.B. elenden Diesel / Elektro Auto Diskussion, Rüstungsexport Beschränkungen, usw. die Liste ließe sich noch eine Weile fortführen.
    Oder liegt es sogar schon daran dass die jungen „Friday’s for Future“ Demostranten, vielleicht nicht sich selbst aber andere Junge Menschen dazu bewegt hat, ihren Eltern zu sagen: Wir lassen den SUV in der Garage und machen einen stattdessen eine Fahradtour in unsere Naherholungsgebiete ?

    • einereiner

      @yannis
      zu deiner Information: DE hat keinen Schnupfen
      Der Fasching fiel 2018 in den Februar, 2019 in den März.
      Wenn die Deutschen weniger Fliegen, kommen sie mehr nach Südtirol.
      Hoffe, du kannst jetzt wieder ruhig schlafen.

  • alsobi

    Minus von 17 % ja wie??? Sind die Tschechen, Polen, Slowaken, Slowenen usw. doch nicht so zahlungskräftig um all die Supertempels mit ihren Skypool, Infinitypool etc. auszulasten. Und nochmals……am Ende der Saison purzeln dann die Preise und man kriegt die meisten Hütten um die Hälfte.
    Also mal ehrlich, wundern tut mich das nicht und vielleicht sollte man sich doch wieder mehr auf den „deutschen und italienischen Gast“ konzentrieren.

    • einereiner

      @alsobi
      der deutsche Gast wird in Zukunft eher mehr kommen, den italienischen kannst du vergessen. Italien hat seit 2008 Krise und wird sich NIE mehr erholen. Die Jungen wandern aus, Bevölkerungsrückgang von 60 auf 50 Millionen in den nächsten 25 Jahren.

      • erbschleicher

        @einereiner
        Du hast soo recht mit den Italienern.
        Haben keine Knete mehr, alles nur morti di fame!!!
        Möchten gerne 5 sterne wohnen aber nur einen zahlen und dann immer dieselbe leier: faccia un po di sconto, nella struttura vicina mi fanno tot prezzo, und dann drohen sie mit negativen bewertungen. Mi faccia il piacere.
        Etwas falscheres wie die walschenngibt es nicht!

  • keinpolitiker

    @yannis, du hast mit deiner Aussage völlig recht. Der Deutsche Gast möchte Gast und Freund sein.
    Was auch mit ein Grund ist, sind mit Sicherheit auch unsere Spritpreise und unsere Nahrungsmittelpreise, die im Verhältnis zu Deutschland um einiges teurer sind.

    Ich müsste meinen Betrieb auch vergrößern, denn die Anfragen für den Sommer sowie auch nächsten Winter sind enorm, aber ich verkneife es mir, denn
    1. weiß niemand wie lange die Zinsen noch so niedrig bleiben
    2. Klein aber Mein
    3. Der Gast soll sich wohlfühlen und Freund sein
    4. möchte ich nicht jedes Jahr so arbeiten müssen, dass ich die Banken füttere
    5. möchte ich nicht jedes Jahr neues Personal suchen müssen, welche mit Niedriglöhnen abgespeist werden.

    Lieber Herr Pinzger, irgendwann ist mal Schluss und der HGV soll endlich wieder Mal etwas für die Kleinbetriebe tun und nicht immer nur für die Großen.
    Aber ich weiß ja, die Kleinen sind nur lästig…

  • ahaa

    Deutsche fahren jetzt gleich in die Slovakei.Macht keinen Unterschied,ausser dass es gùnstiger ist.

  • franz1

    Mein Gott, haben die überhaupt nie genug?
    Es kann doch nicht monatliche Steigerungen dauerhaft über 10% geben?

  • wisoiundnetderfranz

    Vielleicht sollte sich der Pinzger nach einem weiteren Hotel in … umsehen?

  • schwarzesschaf

    Noch größer Bauen dann kriegt ihr das minus schon weg keine Angst die Zahlen sind sowieso alle geschönt denn wenn man schaut das der zuwachs nur durch Erhöhung der ‚Betten zu stande kam dann weiss man alles und diese waren nicht mal das Minimum ausgelastet

  • kira2000

    Wie jetzt? Erst vor ein paar Tagen wurde in der Tageszeitung „Dolomiten“ vom neuen Rekord von Übernächtigungen 2018 geschrieben und jetzt wird schon wieder gejammert nur weil ein Monat ein bißchen schlechter lief? Da muß bei den Touristikern schon viel Angst mitlaufen, daß bei jedem kleinen Minus schon soooo gejammert wird!
    Wie hier öfters betont – weniger ist mehr und irgendwann muß auch genug sein.

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