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„Ihr bekommt mehr Geld“

SVP-Fraktionssprecher Gert Lanz verspricht: Die öffentlich Bediensteten würden mehr Gehalt bekommen. Aber …
„Wir können nicht heute über Beträge sprechen, wenn wir erst morgen in Verhandlung gehen“, unterstreicht SVP-Fraktionsvorsitzender Gert Lanz. Die Südtiroler Volkspartei will mehr Gehalt für die öffentlich Bediensteten. Dafür werden Mittel aus dem Nachtragshaushalt bereitgestellt. „Das ist beschlossene Sache. Die Politik wird ihr Versprechen halten“, versichert Lanz.

Die Landesregierung habe mittlerweile ein Datum vorgegeben:

Am 30. April starten die Verhandlungen zum bereichsübergreifenden Vertrag. „Am Verhandlungstisch wird dann über die Zahlen gesprochen werden“, sagt Lanz. Ihm scheint es demnach wenig sinnvoll, heute schon Beträge zu nennen, oder über zu hohe oder zu niedrige Forderungen und willkürliche Kompromisse zu diskutieren.

„Für uns ist klar, dass es jetzt eine Lohnerhöhung braucht. Dafür wird das Land das nötige Geld in die Hand nehmen. Wieviel das sein wird, wissen wir heute noch nicht. Es wird aus dem Nachtragshaushalt des Landes geholt und die Verhandlungspartner werden sich sachlich und verantwortungsbewusst an der Diskussion beteiligen“, hofft Lanz.

So wie Landeshauptmann Arno Kompatscher betont auch er, dass die Landesregierung in den vergangenen Jahren bestimmt keine „Politik der sozialen Kälte“ gemacht habe. Es sei viel passiert und vor allem die Arbeitnehmervertreter/innen in der Südtiroler Volkspartei hätten hier einiges bewirkt.

Lanz verweist darauf, dass es bei den anstehenden Verhandlungen um generelle Vertragsverhandlungen zum Vorteil der Landesbediensteten gehe und nicht allein um monetäre Ziele. So gehe es beispielsweise auch um neue Arbeitszeitmodelle, die eine bessere Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf ermöglichen.

Die SVP stehe für soziale Gerechtigkeit und werde dies auch künftig tun, so Lanz.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (24)

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  • keinpolitiker

    Der beste Satz ist der Letzte

    „Die SVP stehe für soziale Gerechtigkeit“

    Da läuft mir kalt über den Rücken runter, denn wenn das so wäre, würde sie schon lange mal etwas gegen die Mindestrenten tun und nicht immer nur reden, dass den Notleidenden geholfen werden muss. Es muss endlich mal etwas getan werden und nicht immer nur geredet.

  • wisoiundnetderfranz

    Und der nächste Punkt ist dann wohl, die Anpassung der privaten Arbeitsverträge an die Privilegien der öffentlichen Dienstverträge…?

    • andreas

      Schreib nicht so kompliziert, den Satz hat jetzt kaum einer verstanden.
      Die sind anscheinend gerade alle auf einem Solidaritätstrip und wissen es anscheinend nicht mal. 🙂

      Es ist aber lobenswert, dass die SVP sich in ihrer Güte so beeilt und noch knapp vor den Europawahlen die Verhandlungen hinbekommt.

      • wisoiundnetderfranz

        Hast Recht, der Beistrich gehört da nicht hin.
        Wird den Einen oder Anderen wohl etwas verwirren…
        Obwohl – das ist mir eigentlich ziemlich egal 😉

      • kurt

        @andreas
        Normaler Weise sind es immer andere die deine und andere SVP -Gesinnungsgenossen bzw. ihre Sätze nicht verstehen,scheinbar geht es bei euch ums wollen oder nicht und ob sich die SVP beeilt oder nicht steht dem Lob wegen nur einen Lecker wie dir zu !!!!!!!!!!!.

  • wm

    Interessant dass genau der spricht der in seinem Betrieb die gleich Zustände hat.

  • keinpolitiker

    Ganz einfach!

    Steuern runter, Löhne rauf…

    Da braucht es keine Politiker um so einfache Lösungen zu finden.

  • robby

    Natürlich sind die SVP Politiker für soziale Gerechtigkeit. Bloß ist die auf sich als Politiker beschränkt. dafür aber absolut kompromisslos.

  • drago

    „Es sei viel passiert und vor allem die Arbeitnehmervertreter/innen in der Südtiroler Volkspartei hätten hier einiges bewirkt.“
    Was die bewirkt haben, kann folgendermaßen zusammengefasst werden: „…….“

    • asterix

      Gestern ist bei der Kundgebung auch eine SVP Arbeitnehmer – Landtagsabgeordnete auf dem Podium gestanden. Eine blonde Brixnerin. Neben all den Oppositionspolitkern. Sie hat sich aber nicht herabgelassen auch nur ein Wort zu den Menschen auf dem Platz zu sagen. Entweder darf sie nicht, oder sie wollte nicht.

  • unglaublich

    „…Landeshauptmann Arno Kompatscher betont auch er, dass die Landesregierung in den vergangenen Jahren bestimmt keine „Politik der sozialen Kälte“ gemacht habe. Es sei viel passiert und vor allem die Arbeitnehmervertreter/innen in der Südtiroler Volkspartei hätten hier einiges bewirkt.“
    Der isch guat, nou uan bitte!

  • kurt

    Interessant ist das bei der SVP immer die reden die es am wenigsten notwendig hätten !!!!.
    Beispiel gefällig ………………… Gerd Lanz !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!.

  • checker

    Merkt Euch Leute: Wer nichts einfordert bekommt auch nichts.
    Deshalb ist politische Beteiligung immens wichtig. Immer wieder treffe ich Leute die mir sagen: „Hör bitte auf, das will ich gar nicht alles wissen“.
    Ok, können wir auch machen, nur passiert dann halt genau eine Sache: Die Schafe werden geschoren und die Knochen aufgerieben. So einfach funktioniert die Welt.
    Sieht man wieder sehr genau am Beispiel der Landtagsangestellten. Am Ende hilft nur der Druck der Strasse und wenn auch der ein oder andere Müllkübel dran glauben muss. War schon immer so und wird immer so bleiben.

    • andreas

      Du scheinst ja ein kleiner Rebell zu sein…. 🙂 🙂
      Also, auf auf Proletarierer aller Länder, zerstört Müllkübel, sonst werden ihr geschoren und die Knochen aufgerieben oder so…..
      .

  • checker

    Rebell brauch ich nicht zu sein, da ich meist das Spiel schon im Vorfeld durchschaue und es gar nicht erst zulasse. Für die dumme (oder besser faule) Masse trifft dies nicht zu, sodass sie meistens wenn es bereits zu spät ist irgendwann draufkommen und enrüstet aufbegehren. Dies wird verhindert indem man Brot und Spiele organisiert und die Leute mit Effekthascherei ablenkt. Manchmal aber funktioniert es nicht, so wie jetzt, wo eben das Brot fehlt.
    Und ein bisschen rumschreiben bringt auch nichts, Revolutionen sind nie nett, denn wenn REden nichts bringt, hilft eben nur der nächste Schritt, wobei das Volk es erst gar nicht soweit kommen lassen sollte.

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