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Kompatscher bei Toninelli

Arno Kompatscher

Bringt LH Arno Kompatcher heute in Rom (endlich) die A22-Konzession in trockene Tücher?

Was lange währt, wird endlich gut?

Arno Kompatscher reist heute nach Rom, um wichtige Verhandlungen über die Konzessionsvergabe zur Führung der Brennerautobahn A22 zu führen. Am frühen Nachmittag trifft der LH zunächst mir den öffentliche Anteilseigner der A22-Gesellschaft zusammen, die künftig über die Inhouse-Gesellschaft BrennerCorridor die A22 führen möchten. In ihrem Namen wird Kompatscher dann am Abend mit Verkehrsminister Danilo Toninelli verhandeln.

„Wir haben in den vergangenen Wochen auf technischer und politischer Ebene einiges geklärt“, zeigt sich Kompatscher im Vorfeld der Rom-Reise zuversichtlich, „und sind in mehreren ursprünglich strittigen Fragen an einem guten Punkt angelangt.“ Dies gelte sowohl für die Zusammensetzung und Besetzung der Führungsgremien und der Aufsichtsorgane, aber auch für die Berechnung von Darlehenskosten und die Bemessung der Tarife. Es herrsche nun ein grundsätzliches Einvernehmen, was die Berechnung von 3,3 Milliarden Euro für Instandhaltungskosten und Direktinvestitionen in die Autobahn anbelangt, ebenso wie für die 800 Millionen Euro für die sogenannten funktionellen Investitionen, die unmittelbar mit dem Autobahnbetrieb in Verbindung stehen.

Was hingegen die geplanten 350 Millionen Euro für Investitionen zur Verbesserung der intermodalen Infrastruktur angeht, die eine Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene voranbringen sollen und den Bau des Verladebahnhofes Isola della Scala bei Verona einschließen, könnte die angestrebte Umweltmaut zur Finanzierung herangezogen werden. „Es gibt keine Fälligkeit“, erinnert der LH, „aber auch wir sind an einem schnellen Abschluss interessiert und wollen so bald als möglich mit den Investitionen beginnen.“

Derzeit führt die Brennerautobahngesellschaft die A22 Brenner-Modena auf der Grundlage einer Verlängerung der im April 2004 verfallenen Konzession. Teilhaber sind die Region Trentino-Südtirol mit 32,29 Prozent, die Länder Südtirol und das Trentino sowie eine Reihe öffentlicher und privater Einrichtungen.

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