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Flughafen an Gostner und Co.

Die technische Kommission hat grünes Licht für das Flughafen-Kaufangebot von Gostner, Benko und Haselsteiner gegeben. Der Einstieg der Privaten in den Bozner Airport scheint besiegelt.

Die zuständige technische Kommission für den Verkauf des Bozner Flughafens hat ihre Überprüfungen abgeschlossen und grünes Licht für das einzige Kaufangebot gegeben: jenes der Seilschaft von Josef Gostner und seinen Brüdern (Fri-El), Renè Benko (Signa) und Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner (Privatstiftung). Das Angebot wurde positiv bewertet.

Der Rückzug des Landes aus der Flughafen-Gesellschaft ABD Airport AG, an der es derzeit 100 Prozent hält, dürfte also besiegelt sein. Es steigen die Privaten ein. Der Beschluss muss noch formalisiert werden. Der Kaufpreis dürfte um die vier Millionen Euro liegen.

Gostner und Co. planen die Reaktivierung der täglichen Linienflüge nach Rom sowie einen weiteren Linienflug zu einem europäischen Großflughafen. Auch Charterflüge sind geplant.

Zudem können die Privaten ein Projekt vorantreiben, das das Land nach der negativen Volksbefragung gestoppt hatte: die Verlängerung der Landebahn, damit größere Flugzeuge starten und landen können.

Das Gostner-Unternehmen hält an der eigens gegründeten ABD Holding GmbH 52 Prozent, die Signa Holding von Benko und Haselsteiners Privatstiftung halten jeweils 24 Prozent.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (67)

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  • tiroler

    Passt! Endlich kein Steuergeld mehr für den Airport. Auch ein verstärktes Flugnetz ist dringend nötig um die Autobahn und die Anrainer zu entlasten

    • reinhold

      vielen Dank der SVP, daß sie nach dem Referendum noch Jahre hat verstreichen lassen, in denen nochmals über 12 Millionen Euro Steuergelder für den Flughafen verbrannt wurden!

      vielen Dank der SVP, daß sie die Bürger und Wähler getäuscht und betrogen hat. Die SVP hat das Thema so lange verzögert, damit die Wahlen nicht gefährdet wurden.

      Nur ein weiterer SVP Skandal von so vielen:

      – unwirksame Abkommen mit dem Staat (2011-2014 über 3200 Millionen)
      – jährliche Abgaben an den Staat (800 Millionen pro Jahr bis 2018)
      – jährliche Abgaben an den Staat (476 Millionen pro Jahr ab 2018)
      – der SEL Skandal (Millionengrab)
      – der Flughafen (Millionengrab)
      – der SafetyPark (Millionengrab)
      – das Milliardengrab BBT (MILLIARDENgrab)
      – die Wasserstoffanlage und –Busse (Millionengrab)
      – die Müllverbrennungsanlage (Millionengrab)
      – der Thermen Hotel Skandal (Millionengrab)
      – die Air Alps Beteiligung & Subventionen (Millionengrab)
      – Stiftung Vital (Millionengrab und Vetternwirtschaft)
      – die vielen Protzbauten überall (Millionengrab)
      – der Technologiepark (Millionengrab)
      – der Stein-an-Stein Skandal (Millionengrab)
      – die unnützen Landesgesellschaften (BLS, TIS, NOI, IDM, usw.) (Millionengräber)
      – die defacto Schenkung von Wohnungen ans Militär (Millionengrab)
      – Steuergeldverschwendung Kulturhauptstadt 2019 (Millionengrab)
      – Schadensersatzzahlungen der Therme Meran (Millionengrab)
      – E.ma.con Pleite (Millionengrab)
      – sinkende Renten und Verlust von Rentengeldern (300 Millionen im Jahr)
      – die Konzessionsvergabe der Ahrstufen
      – der SE Hydropower Skandal
      – der Unwählbarkeit von Kandidaten Skandal
      – die Verbandelung mit allen Verbänden und Vereinen
      – der Wanzen-Affären Skandal
      – der Turbo-Staatsbürgerschaft-für-SVP-treue-Ausländer Skandal
      – der Toponomastik Skandal
      – der Mussolini Relief und Siegesdenkmal Skandal
      – die vielen Bürgermeister-Skandale
      – der Treuhandgesellschaften Skandal
      – der Sonderfonds Skandal
      – die ungerechtfertigten Privilegien und Dienstwagen
      – die unverschämten Politikergehälter und -Pensionen
      – die weitverbreitete Vetternwirtschaft
      – die Behinderung der Direkten Demokratie
      – der Kuhhandel bei der Parteienfinanzierung
      – der WOBI Skandal
      – der Kaufleute-Aktiv Skandal
      – der Ausverkauf der Heimat
      – der allgegenwärtige Postenschacher
      – der verbilligte Immobilien für Durnwalder Skandal
      – der Egartner Skandal
      – der skandalöse SMG Vertrag zugunsten Christoph Engl
      – der Wahlkampf von mit Steuergeldern finanzierten Verbänden und Vereinen
      – der Zarenbrunn-Deal (Russen Kuhhandel des EX LH)
      – unerlaubte Wahlwerbung am Wahltag
      – Politikerrenten Skandal (ausgedacht & abgestimmt von SVP) und Rekurse
      – Unverschämte Vorschußzahlungen Pensionen (Versuch die SVP Kasse zu sanieren)
      – Arbeitslosengeld für Pensionsmillionäre & Systemprofiteure (Laimer, Rainer, Munter,…)
      – Millionen Euro Schulden der SVP
      – Finanzierung von Wahlwerbung für Marie Ida Måwe aus SVP Parteikasse
      – gebrochenes Wahlversprechen Mindestpension
      – ESF Gelder Skandal
      – Rekurse der Ex-Mandatare und immer noch SVP Mitglieder
      – gebrochenes Versprechen GIS
      – gebrochenes Wahlversprechen kleine Krankenhäuser
      – Wählertäuschung Doppelte Staatsbürgerschaft
      – Versagen bei Sicherheit und Einwanderung
      – Wahllüge „Vollautonomie“
      – Brennercom Skandal
      – Forellen-Skandal (Millionengrab)
      – weitere Steuergeldverschwendung Flughafen (auch nach Referendum)
      – Schließung Geburtenabteilungen (gebrochenes Wahlversprechen)
      – Manipulationen beim Autonomiekonvent Skandal
      – Zustimmung zur Verfassungsreform
      – MEMC/Solland (Millionengrab)
      – SAD Skandal (Millionengrab)
      – SVP Basiswahl Farce
      – Unterstützung autonomiefeindlicher PD Kandidaten bei Parlamentswahlen
      – Skandal „Südtirol-Image-Beauftragte“ Puglisi (Freundin von PD Bressa)
      – Chaos in der Sanität (Proporz, Mehrsprachigkeit, Wartelisten, Bedingungen)
      – Arbeitsvertrag & Abfindung Schael
      – Steuergeldverschwendung Pressesprecher
      – Farce um SVP Wertekatalog
      – Koalition mit Rechtspopulisten
      – uvm.

    • besserwisser

      wie willst du denn die autobahn mit dem flughafen entlasten????

  • watschi

    leifers wird sich freuen, ei ei ei

  • ginger

    Der Flughafen gehört ein für alle mal geschlossen. Die Gostners sollen ihren privaten Hangar als Ötzimuseum zur Verfügung stellen und ihren privaten Landenplatz in Jenesien nutzen. Benko könnte auf der Startbahn noch so ein dringend benötigtes Kaufhaus errichten und der Haselsteiner soll auf seinem illegal errichteten Hubschrauberplatz landen. Aber nein, man will diesen sinnlosen Fliegerplatz künstlich am Leben erhalten damit der Geldadel aus aller Welt weiterhin mit seinem Privatjet landen kann um in einem der 7.455 Fünfsternehotels bzw „Nature Retreat Lodge Chalets“ des Landes zu urlauben. Die Einführung einer Linie ist nur ein Vorwand um später mit diesem Druckmittel vom Land wieder Steuergeld zu erpressen. Einnahmen werden privatisiert, Ausgaben kann der Steuerzahler blechen. Der Flughafen Bozen war und bleibt auch in Zukunft ein Fass ohne Boden an dessen Quelle sich nach wie vor die oberen 50 des Landes und deren Spezis hinter der Grenze bedienen.

    • mannik

      Den Flughafen zu schließen liegt nicht in der Macht des Landes und der Staat wird ihn nie schließen, da er auch militärische Zwecke hat.

      • kurt

        @mannik
        Hören sie einmal auf so krankhaft für die SVP -BONZEN -Partei zu ergreifen sie machen sich ja lächerlich !!!!.

        • mannik

          Kurt, Sie haben nach der ganzen Zeit noch nie verstanden, dass ich mit der SVP nichts am Hut habe. Dumm sein ist ja ok, aber noch darauf beharren ist lächerlich, das schon. Haben Sie noch immer nicht verstanden, dass Sie sich mit Ihren blöden Kommentare laufend zum Gespött machen? Außer bei ihren drei, vier Gesinnungsgenossen vielleicht.
          Wenn Sie die Umstände des Flughafens nicht kennen und nicht verstehen, müssen Sie nicht kommentieren. Aber wenn, bleiben Sie wenigstens beim Thema: Es geht darum, dass das Land nicht entscheiden kann den Flughafen zu schließen. Da könnten auch ihre geliebten Freiheitlichen an der Regierung sein, es würde sich nichts ändern. Wissen Sie warum?

          • kurt

            @mannik
            Dann lesen sie einmal den Kommentar von einer und sagen sie mit das das Land nichts zu sagen hat ,bei dem ganzen Batzen Geld was da im Spiel ist .
            Wo bei Hopfen und Malz alles verloren ist sind schon sie das beste Beispiel .

    • pantone

      Sind viele dieser Aussagen nicht von Neid geprägter Zynismus? Man sollte doch sachlich blieben. .

  • felixvonwohlgemuth

    …es fehlen mir die Worte, um auch nur ansatzweise zu beschreiben, mit welcher Arroganz Kompatscher & Co. die Wünsche der Bevölkerungsmehreit mit Füßen treten

    • einereiner

      Super, jetzt hat das Land ein Immobilienvermögen von 20 Millionen für 3,5 Millionen verkauft.
      Rechnungshof, bitte aktiv werden.

      • andreas

        Hättest ihn ja kaufen können, wenn es so ein guter Deal ist. Die Gebäude sind zweckgebunden und sie haben ja nicht das Grundstück gekauft.

      • yannis

        @einereiner,

        Es ist beim Preis wie mit einer alten ausgemergelten Miclhkuh, sie ist eben nicht das wert was sie mal war, bzw. was sie mal gekostet hat.
        Wie @ginger es wohl richtig sieht, für die Einführung einer Linie bedarf es eben auch Airlines die sich für eine Destination BZO interessieren, nur weil des Flugplatz bald privatisiert ist wird deren Interesse wohl kaum zunehmen.
        Also wird es wie @ginger weiter schreibt beim „privaten Hangar“ für ein paar Grosskopftete bleiben und denen als gigantisches „Abschreibungs-Objekt“ dienen.

        • kurt

          @yannis
          Warum glaubst du das sich andreas und mannik so einsetzten pro Flugplatz ????,sie wollen halt auch dazugehören zu den Grosskopfeten um nicht zu sagen Großkotzteten .
          Aber bei Reinhold´s Liste da haben sie gewaltig zu beißen das ist interessant !!!.

    • pingoballino1955

      Die SVP Diktatoren sind am Werk,mehr ist da nicht zu sagen. Die REICHENLOBBY muss unterstützt und belohnt werden,wenn man Angst um seinen warmen ,überbezahlten Sessel hat!!!!!

    • pingoballino1955

      Bin derselben Meinung,Diktatur pur!

  • ahaa

    Warum redet ihr immer von einem Flughafen?Strategischer Stùtzpunkt trifft es eher.Wer glaubt das der nicht mit Steuergeldern finanziert wird, Bitte .

  • sepp

    Konn man sicher sein das do no steuergelder fliessen oppostion auf der hut sein und wen herr LB schnell vertschüssen

  • stefan1

    Super und jetzt endlich ausbauen und gescheite Verbindungen anbieten !

  • pantone

    Wenn man Vor – und Nachteile abwiegt, überwiegen die Vorteile bei diesem Flugplatz. So ist es positiv, dass der ABD von der neuen Gesellschaft übernommen werden kann.
    Nachdem die Pistenverlängerung genehmigt ist, wäre es falsch, diese nicht durchzuführen. D.h. ja nicht, dass wegen den paar Metern dann riesige Flugzeuge landen werden können. Vor dem Referendum sollen ja Gerüchte gestreut worden sein, dass der Boing 747, der Jumbo Jet, in Bozen landen wird.
    Die Flugzeuge werden wohl nur geringfügig größer sein als jene von Austrian Airways, die bis Sommer 2018 die Charterflüge für Aveo Tours ausgeführt hat. Sind die jemand besonders negativ aufgefallen?
    Alles halb so wild. Aber mehr Passagiere werden es schon sein müssen wie bisher.

    • yannis

      @pantone,
      Sicher, größere Flugzeuge werden wohl kaum kommen, allein schon deswegen weil sich keine Airline es sich leisten wird, mit zu Dreivierteln leeren Flugzeugen BZO zu bedienen.
      Ich persönlich glaube, dass ich es kaum noch erleben werde via BZO DUS, CGN oder ATH, SKG anfliegen zu können, es sein denn man flöge dazu mit einer kleinen Troppel dazu erst nach Rom, also werde ich wohl noch eine ganze Weile mit Innsbruck oder Verona vorlieb nehmen müssen.

    • yannis

      Übrigens Aveo Tours funktioniert auch nur solange es anscheinend genug Leute gibt die nicht bemerken, dass sie z.B. ihre Sizilien Reise über die klassischen Reiseportale ab IBK deutlich günsteriger buchen könnten.

      • pingoballino1955

        Wenn man die Aveo Tours Preise mit der Konkurrenz vergleicht,dann sind sie fern jeglicher Preisrealitäten.Würde nie bei denen buchen,im Schnitt 30% teurer wie Internetportale.Und dann noch zum Weinberg gehören!!!

  • george

    @pantone &
    Ihr Träumer und „Zechpreller“ der kleinen Leute. Das alles wird euch hoffentlich noch einmal auf den Kopf fallen (hoffentlich samt Flieger).

    • andreas

      Mit deinem Nein zum Flughafen hast du dazu beigetragen, dass das Land keinen Einfluß mehr auf den Flughafen hat.
      Wie schon oft geschrieben, manche Wähler sind zu blöd die Konsequemzen ihrer Wahl zu verstehen und heulen dann rum wie du.

    • gestiefelterkater

      George, der Träumer bist leider du. Die Freimaurerbrüder verstehen es zu „wirtschaften“ und wenn jemanden etwas auf den Kopf fallen wird, dann den naiven Wahlschafen und Steuerzahlern.

  • tff

    So ist es. Es gibt eben Idioten die immer noch glauben damals für die Schliessung
    des Flughafens gestimmt zu haben.

  • rota

    Ich glaube nicht an einem Erfolg des Bozner Flughafens.

    Die orografischen, meteorologischen Gegebenheiten sprechen gegen ein regulären Flugbetrieb. Die Nähe von Verona und Innsbruck spricht gegen einen wirtschaftlichen Erfolg für Bozen.

    Langfristig werden daran auch die neuen Gesellschafter wenig ändern und in spätestens 3 Jahren werden wenige Charterflüge übrigbleiben.

  • mannik

    @Yannis, nachdem Reinhold der Kläger ist, müsste schon er Beweise dafür liefern, dass seine Klagen stimmen. Das was er und Sie betreiben ist Beweislastumkehr.
    Schon die ersten drei Punkte auf der Liste sind kein Skandal, wenn Sie beispielsweise wissen was das Mailänder Abkommen ist. Weiter Flughafen, BBT, Müllverbrennungsanlage, der Stein-an-Stein, Schenkung von Wohnungen ans Militär, E.ma.con Pleite, sinkende Renten und Verlust von Rentengeldern, Unwählbarkeit von Kandidaten, Verbandelung mit allen Verbänden und Vereinen, Wanzen-Affäre, Turbo-Staatsbürgerschaft, Toponomastik, Mussolini Relief, Bürgermeister-Skandale,Sonderfonds, Privilegien und Dienstwagen, Politikergehälter und –Pensionen, Direkte Demokratie, Kuhhandel bei der Parteienfinanzierung, WOBI, Kaufleute-Aktiv, Ausverkauf der Heimat, Egartner, SMG Vertrag, Wahlkampf von mit Steuergeldern finanzierten Verbänden und Vereinen, unerlaubte Wahlwerbung am Wahltag, Politikerrenten Skandal,Unverschämte Vorschusszahlungen Pensionen,Schulden der SVP, Finanzierung Wahlwerbung für Marie Ida Måwe aus SVP Parteikasse, Wahlversprechen Mindestpension,Rekurse der Ex-Mandatare, Doppelte Staatsbürgerschaft, Sicherheit und Einwanderung, Vollautonomie, Brennercom, Forellen-Skandal, Steuergeldverschwendung Flughafen, Manipulationen Autonomiekonvent, Zustimmung zur Verfassungsreform, MEMC/Solland, SAD, SVP Basiswahl, autonomiefeindliche PD Kandidaten, Arbeitsvertrag Schael, SVP Wertekatalog, Rechtspopulisten. Was übrigbleibt sind 10-15%. Die würden ja immer noch reichen, um die SVP echt dumm aussehen zu lassen und es wäre wahr. So ist die Liste Müll.

    • pingoballino1955

      Diese Liste ist NICHT Müll,,sonst hätte Reinhold längst schon eine Anzeige von den Staranwälten der SVP eingefangen!! Vonwegen 15% und die restlichen 85 % wohl vergessen?????? Mit Schönreden und Abstreiten kommt ihr da nicht durch,Fakten sind Fakten-und Tatsachen sind Tatsachen!

      • mannik

        Die Liste ist Müll. Außer für geistige Nichtschwimmer, die sich – weil es zur eigenen Meinung passt – von jedem einen Bären aufbinden lassen. Machen Sie die Mühe und arbeiten Sie sie ab. Im Internet werden Sie schnell fündig, wenn Sie kritisch genug sind. Meine Auflistung ist eine Hilfe, das sind alles Argumente, die entweder überhaupt nitch „skandalös“ sind oder nicht einer einzigen Partei angelastet werden können.

  • hagbard

    Ich finde den Flughafen gut und sinnvoll für Südtirol! Wenn er jetzt in privater Hand ist noch besser, damit nicht alle herumjammern 🙂
    Zu denen die hier antworten dass ihnen die SVP nicht passt, schön und gut aber es nervt langsam solche Kommentare zu lesen. TK macht ja bereits jetzt alles viel besser… es hat sich soo viel verändert da er jetzt ja ein paar Sitze hat. Heute scheint sogar die Sonne, danke TK.

    Diejenigen die so sehr kritiseren sind vermultich Arbeitslose oder Leute die von Geschäften keine Ahnung haben. Verwaltet ihr mal ein Unternehmen mit zigtausend MItarbeitern und 6 Milliarden Budget. Denkt ihr, ihr würdet keinen einzigen Fehler machen? Und jeder, schaut euch ganz genau auf die Finger. Ich wäre froh wenn ich als Manager nur wenige Millionen Euro pro Jahr falsch ausgebe.

  • iceman

    Die Posse um dieses Fliagerplatzl geht also in die nächste Runde. Auch wenn die Piste verlängert wird und Flugzeuge mit Kapazitäten von 180 Personen landen oder starten können, bleibt immer noch die Frage wie man so viele Passagiere für Rom oder Frankfurt zusammen bekommt. Werden wir mit Pistole oder Peitsche gewaltsam in diese Fliegerlein gezwungen?
    Glaubt ihr wirklich in Bozen einen regelmäßigen Incoming Flugbetrieb aufbauen zu können wie in Innsbruck oder Verona, wenn bei der ersten Wolke die auftaucht, der Flug gestrichen wird?
    Ich setz mich inzwischen schon mal ans Ufer und warte bis die nächsten Leichen von Bozner Flugunternehmern an mir vorbeitreiben.

    • hagbard

      Da stimme ich dir zu, frage mich auch ob das funktionieren kann. Aber wenn es jetzt ja in privater Hand ist ist es ja deren Risiko und wir können gemütlich beobachten. Ich wünsche denen natürlich dass es funktioniert, bin aber echt skeptisch.

    • pantone

      @iceman
      ja wenn das Projekt doch nicht positiv geführt werden kann, weshalb dann diese Aufregung?
      Und wenn doch? Egal ob 300.000, 500.000 oder 1.000.000 (das wären gleichviel Passagiere wie in Innsbruck) jährlich angepeilt werden, denkt immer daran, dass die Passagiere, die in Bozen ankommen, auch wieder weg wollen, und umgekehrt. Also, Flugzeuge mit 100 – 120 Sitzplätzen, wo alle Sitzplätze belegt sind, zählen schließlich 200 Passagiere für die z.B. 300.000, die jährlich fliegen sollen.
      Wegen den Linienflügen, d.h. Rom und Frankfurt meinetwegen, da werden diese Passagierzahlen nicht erreicht werden. Dies soll wohl mit den Charterflügen erfolgen.
      Ich glaube nicht, dass die Flugzeuge mehr als 100 bis 120 Passgiere aufnehmen können werden. Dafür ist die Piste auch nach einer Verlängerung noch zu kurz. Innsbruck hat eine doch längere Piste.
      Wegen dem wettersicheren Anflug wird einiges passieren müssen. Als Laie vermute ich einen Anflug über das Satellitennavigationssystem am einfachsten. Diesbezüglich müssen aber die Flugzeuge aufrüsten. Ich bin gespannt, was da für eine Lösung kommen wird. Nicht zu vergessen ist, dass auch Innsbruck gar nicht so einfach ist. Sie verfügen über ein kompliziertes Anflugsystem, die Piloten müssen über eine besondere Ausbildung verfügen, es können gefährliche Winde auftauchen.
      Die 3 Unternehmer sind auch in Sachen die einen Flugbetrieb betreffen nicht unbedarft. Wenn ich mich richtig erinnere gibt es in Deutschland oder in der Schweiz privat geführte Flugplätze, die bereits mit 300.000 bis 500.000 Passagieren jährlich ein positives Betriebsergebnis einfahren.
      Warum also am Ufer sitzen und warten?

      • iceman

        Südtirol hat nur einen Bruchteil von interessanten Winterdestinationen im Vergleich zu Nordtirol. Das selbe gilt für die Sommersaison am Gardasee oder Trentino.
        Wer an den Flughäfen von Innsbruck bzw. Verona das Geschehen am Wochenende kennt, weiß dass für Südtirol einige Kleinbusse ausreichen, während der übewiegende Teil in die Massenurlaubsorte gekarrt wird. Ich denke nicht, dass man mit einem Flugangebot in Bozen diesen Destinationen Konkurrenz machen kann oder dass man in Südtirol überhaupt an dieser Kundenschicht interessiert ist.
        Wie gesagt, ich setze mich schon mal auf ein Bankl in Schreckbichl und schaue dem Treiben am Fliegerplatzl zu. Wir hören uns dann in drei Jahren wieder.

        • pantone

          Ob wir im Sommer weniger interessant als das Trentino sind wage ich zu bezweifeln. Den Vergleich mit den Winterdestinationen in Nordtirol kann ich nicht anstellen. Es gibt die Dolomiten, Sommer wie Winter.
          Der Ötzi am Virgl wäre nochmals interessant, ein Anziehungspunkt auch wenn er herunten in der Stadt bleibt. Zudem gibt es ja nicht nur Leute die zu uns kommen, wir wollen ja auch in den Urlaub.
          Und nie vergessen: der Flugplatz ist eine wichtige Verkehrsinfrastruktur. Wie die MeBo, die Autobahn, die Eisenbahn, die Verkehrslinien. Deshalb war das vermeintlich treffende Argument der Flugplatzgegner im Vorfeld des Referendums „Kosten zu Lasten des Steuerzahlers“ nie ein Argument. Weil dafür sollen ja Steuern verwendet werden.

          • iceman

            Die Anzahl von Südtirolern, welche einen Charterflug nach Kroatien oder Kalabrien buchen, um dort im Hotel wiederum mit Blauschürzen zusammen einen Viererwatter zu machen, dürfte auch sehr gering sein. Und nach Jesolo, die nächste beliebte Urlaubsdestination unserer weitgereisten Landsleute werden wohl weiterhin alle mit dem Pkw fahren.
            Das Pustertal oder das nördliche Dolomitengebiet ist von Innsbruck schneller erreichbar.

      • iceman

        mein Verdacht geht eher in die Richtung, dass Gostner und Kumpanen sich in Bozen ein praktisches privates Fliegerplätzchen zulegen und versteckt über die Hintertür genügend öffentliches Geld erhalten, um den Flugbetrieb für sich und andere Amigos aufrecht zu erhalten.

  • franz1

    @ tiroler,

    do war i mir nit so sicher, de kennen die Hintotiar nuar geats mitn Gießkonnen-prinzip weita.

  • erbschleicher

    Und jetzt viel Spass „CARI LAIVESOTTI“ 🙂

  • buddha

    Was die Destinationen betrifft, egal ob Winter oder Sommer, nur um einige Vorteile zu nennen z. B. DOLOMITEN unesco Naturerbe (gibt es dies auch in Nordtirol?) ÖTZI älteste Mummieder Welt (Weder in Trentino noch in Nordtirol zu finden) und das WETTER südlich der Alpen immer besser als nördlich. Nur 3 kleine Beispiele.
    P.s. Wie war es mit der MEBO ca. 90.000 Unterschriften MEBO NEIN DANKE und heute fahren alle aber alle dieser 90.000 Personen über die MEBO.
    Ich kenne Personen welche gegen den Flugplatz gestimmt haben aber wenn sie in den Urlaub fliegen dann starten sie von BZ…… ist das bequem…..
    Und es geht ja nicht um eine Anzahl von 500.000 od. 1.000.000 von Fluggäste aber ca. 3 Prozent der Urlaubsgäste in Südtirol per incoming das müsste machbar sein………

  • drago

    Jetzt können die Privaten endlich beweisen, dass sie es mit eigenem Geld besser machen. Die Realität dürfte dann aber sein, dass sie natürlich auf der Grundlage der bestehenden Förderungsgesetze trotzdem öffentliches Geld erhalten.
    Wie Gostner bereits gesagt hat, planen sie so um die 10 Flüge täglich. Den Unterlandlern viel Spass. Da werden sich wieder ein paar unterlandler SVPler aufblähen und unterm Tisch auf den Boden schlagen und vielleicht noch in der Hosentasche die Faust machen. Oberm Tisch haben sie ja nichts zu sagen.
    Und hoffentlich hört dann endlich das Geplärre über die schlechte Erreichbarkeit Südtirols auf; glaube aber nicht daran. Das nächste dürfte dann das Pustertal sein.

    • andreas

      Wenn einer im Unterland die 10 Starts und Landungen am Tag bemerkt, dann soll er sich einen anständigen Job suchen und nicht den ganzen Tag im Garten sitzen und in den Himmel starren. 🙂

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