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Das Ultimatum

Um das Bibliothekenzentrum ging es bei einem Treffen zwischen den Landesräten Vettorato und Bessone und Vertretern der Gemeinde Bozen.

Das Projekt des Bibliotheken- und Medienzentrums in der ehemaligen Pascoli-Schule in Bozen, in dem die Landsbibliotheken „Teßmann und „Claudia Augusta“ sowie die Bozner Stadtbibliothek unter ein Dach kommen, stand im Mittelpunkt eines Treffens zwischen Vertretern des Landes und der Gemeinde Bozen im Palais Widmann. Mit dabei waren Vizelandeshauptmann Giuliano Vettorato, Hochbau- und Vermögenslandesrat Massimo Bessone, Generalsekretär Eros Magnago und für die Gemeinde Bozen Stadtrat Juri Andriollo.

Magnago berichtete kurz über den Stand der Dinge in Bezug auf die in finanzielle Schwierigkeiten geratene und mit dem Bau beauftragte Firma Condotte AG. „Wir sind dabei, dem Unternehmen ein letztes schriftliches Ultimatum zu stellen – die drei Kommissare, die das Unternehmen aktuell verwalten, sollten so schnell wie möglich mitteilen, wann die Condotte in der Lage ist, das Projekt mit den neuen angeforderten Anpassungen zu präsentieren“, sagte Magnago.

Das Land verfolge derzeit den vom Gesetz vorgegeben Weg, unterstrich Landesrat Bessone. „Solange das Unternehmen die festgelegten Fristen einhält, können wir nicht anderes machen. Was das Projekt an sich betrifft, besteht Übereinstimmung mit der Gemeinde – aber nun gilt es, die Entwicklung abzuwarten“, sagte Bessone.

Die geplanten Arbeiten umfassen die bauliche Wiedergewinnung jenes Teils der Ex-Pascoli-Schule in der Longonstraße, der erhalten bleibt und die Errichtung eines neuen Gebäudeteils. Insgesamt wird das Bibliotheken- und Medienzentrum ein Volumen von 118.590 Kubikmeter haben. Die Dauer der Bauarbeiten wird auf etwa drei Jahre geschätzt. Voraussichtlich insgesamt 59,975 Millionen Euro werden für den Bau und die Einrichtung des Bibliothekszentrums investiert.

Während des Treffens wurde auch über die Zusammenarbeit zwischen dem Land und Gemeinde im kulturellen Bereich gesprochen. „Wir alle sind vom wichtigen gesellschaftlichen Wert von Investitionen im kulturellen Bereich überzeugt, deshalb wurde auch deutlich die Bereitschaft zur Zusammenarbeit im Kultursektor, vor allem im Theaterbereich signalisiert“, sagte Vizelandeshauptmann Vettorato.

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