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Klage gegen Frei.Wild

Frei.Wild (Foto: Schneiderwind)

Die Brixner Rockband Frei.Wild darf nicht in Flensburg auftreten, hat ein Gericht entschieden. Die Hintergründe.

Der Streitfall schaffte es sogar in die Bild-Zeitung!

Die Brixner Rockband Frei.Wild wollte am 20. April in der Flens-Arena in Flensburg auftreten.

Politiker, unter anderem Bürgermeisterin Simone Lange, SPD, und linke Verbände sprachen sich gegen das Konzert der Band aus, auch weil das Konzert der Südtiroler Band, der immer wieder vorgeworfen wird, sie würde rechtes Gedankengut vertreiben, am Hitler-Geburtstag hätte stattfinden sollen.

Also machte die (gebuchte) Flens-Arena einen Rückzieher. Dagegen zog wiederum Frei.Wild vor Gericht. Nun hat das Gericht die Klage der Band bzw. des Tourneeveranstalters Global Concerts zurückgewiesen.

Die Begründung: Es gebe keinen schriftlichen Vertrag für das Konzert.

Das bedeutet: Die Band Frei.Wild darf nicht in der Flens-Arena auftreten.

Frei.Wild-Frontmann Philipp Burger sagte am Montag zur Bild-Zeitung:

„Wir werden in Berufung gehen. Unser Veranstalter DEAG hat sich an die üblichen Abläufe gehalten. In diesem Fall hat sich das Gericht offenbar dem politischen Druck gebeugt. Das ist schade, vor allem für unsere Fans. Wir werden trotzdem nach Flensburg kommen – wir arbeiten derzeit an einer Lösung des Problems und werden unsere Fans nicht enttäuschen.

Die Tickets behalten daher ihre Gültigkeit. Ob AC/DC auf einem ganzen Kontinent, die Toten Hosen in Helgoland oder zig andere Bands auf dieser Welt, jetzt hat es uns halt mal erwischt. Wir freuen uns auf ein geiles Fest mit unseren Fans, mit oder ohne Halle, oder beidem. Irgendwie gehört sowas zum Rock ‘n‘ Roll.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (8)

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  • criticus

    Zitat von Johann Wolfgang von Goethe: Die ich rief, die Geister, werde ich nun nicht los.

  • watschi

    die linken haben es immer noch nicht geschnallt, dass verbote nur den bekanntheitsgrad der band immer weiter nach oben steigern. heutzutage, làsst sich niemand mehr etwas verbieten, schon gar nicht seine meinung oder den musikgeschmack. wo sind wir denn?

  • thefirestarter

    Der Frontmann der Bande ist ein (rechter?) Sozialschmarotzer, pardon Bauer.
    Das sagt eigentlich schon alles.

  • fronz

    Jaja, wenn man Erfolg hat, und das hat sie (Freiwild), wird man neidisch.

    • martasophia

      🙂 🙂 Bei den Rolling Stones wäre dieser Tag vermutlich kein Problem und die sind vieeeel bekannter. Aber wer immer wieder für Diskussionen gesorgt hat in Zusammenhang mit rechtsextrem und auch solches Publikum anzieht, da ist dann halt ein anderer Bezug zum Datum da.

  • ahaa

    Am 20.4. wàre das Konzert?Gratuliere mein Fùhrer.???
    Wer noch nicht begriffen hat das der Adi in Szene gesetzt wurde um jemanden den Weg frei zu machen tut mir Leid.Der Grossmuffti finanzierte alles.Monsanto lieferte das Gift,Bayer machte Versuche,………..und wers nicht weiss ,es ist auch heute so!

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