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Eingespieltes Team

Die neue Landesleitung der Südtiroler Bauernjugend traf sich zur Klausur in St. Martin in Passeier.

Ziel war es herauszufinden, was jeden Einzelnen und somit die Gruppe an der Mitarbeit im Verein motiviert und was es bedeutet, Verantwortung in seiner Funktion zu übernehmen.

„Was war das Beste, das du bisher in der Bauernjugend erlebt hast und was hat dich dabei motiviert?“, mit dieser Frage startete die Referentin Ruth Gschleier vom vival.institute nach einer kurzen Kennenlernrunde das Seminar. Das Ergebnis war eine Sammlung von Begriffen, die sich laufend wiederholt haben. Zusammenhalt, Erfolge und Wertschätzung, waren nur ein paar davon. „Das Ergebnis der Übung hat klar gezeigt, die Mitglieder der Landesleitung werden von den selben Motiven angetrieben, im Verein mitzuarbeiten und genau diese versuchen wir auch unseren Ortsgruppen weiterzugeben.“, erklärt Angelika Springeth, SBJ-Landesleiterin.

Bereits ein eingespieltes Team

Am Nachmittag war Teamarbeit gefragt. Bei einem gemeinsamen Spiel mussten die Teilnehmer mit Hilfe eines Krans, der an mehreren Seilen befestigt war, einen Turm aus Klötzen bauen. Dabei durfte nur das jeweilige Ende des Seils gehalten und kein Klotz mit den Händen berührt werden. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Das Team hat es geschafft, den Turm vollständig aufzubauen. „Die Aufgabe war nicht einfach zu lösen, wir haben jedoch erkannt, dass wir bereits ein eingespieltes Team sind. Jeder musste seinen Beitrag leisten und gemeinsame Entscheidungen mittragen. Nur eine falsche Bewegung wäre nötig gewesen und der Turm wäre umgefallen.“, so Wilhelm Haller, SBJ-Landesobmann.

Gute Zusammenarbeit braucht Regeln

Am Ende des Tages haben die Teilnehmer der Klausur noch einige Regeln für die gute Zusammenarbeit erarbeitet. Ehrenamtlich tätig sein, heißt auch Verantwortung zu übernehmen. Jeder konnte über seine Funktion im Verein nachdenken und in Kleingruppen Anregungen sammeln, die ihm in der Zusammenarbeit wichtig sind. Die Ergebnisse wurden im Anschluss den anderen Teilnehmern vorgestellt.

Wichtige Schritte festgelegt

Am zweiten Tag konnte die Landesleitung bereits an Themen arbeiten, die ihr in den nächsten beiden Jahren am Herzen liegen. Diese gingen von politischen Statements, bis hin zu den Veränderungen und Trends im Ehrenamt und der Vereinsarbeit. Auch beim Jahresprogramm wurden einige wichtige Veranstaltungen ergänzt. Bei einem gemeinsamen Mittagessen konnten die Teilnehmer noch die eine oder andere Diskussion vertiefen und die Klausurtagung ausklingen lassen.

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