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Der Theatermacher

Der Theatermacher: Alles ein vergebliches Bemühen

Alexander Varesco inszeniert im Meraner Theater in der Altstadt Thomas Bernards Stück „Der Theatermacher“.

 Der trostlose Tanzsaal im Gasthof „Schwarzer Hirsch“ in Utzbach. Über den Türen, die seit Jahren nicht geöffnet wurden, brennt das Notlicht. Der ehemalige Staatsschauspieler Bruscon probt seine Weltkomödie „Das Rad der Geschichte“, deren Höhepunkt und Voraussetzung die absolute Finsternis ist.  Bruscon erteilt den Mitwirkenden letzte Regieanweisungen, sieht aber ein, dass dies ein vergebliches Bemühen ist. Die quälende Dummheit der Schauspieltruppe, ein ununterbrochenes Schweinegrunzen und ein sich ankündigendes Gewitter machen die Umsetzung nahezu unmöglich. Und dann ist da noch die bis zuletzt anhaltende Ungewissheit, ob der Feuerwehrhauptmann überhaupt die Genehmigung zum Abschalten des Notlichtes am Schluss der Aufführung erteilt. Das Finale gerät, wie nicht anders zu erwarten, zum Fiasko: Plötzlich bricht das Gewitter über Utzbach aus. In Panik verlassen alle Zuschauer den Saal, zurück bleiben allein die Schauspieler, auf die es durch die undichte Decke herabregnet. Bruscon, im Kostüm des Napoleons, sinkt in einem Stuhl zusammen.

Regie führt Alexander Varesco, es spielen:Thomas Hochkofler, Magdalena Schwellensattl, Sabine Ladurner, Karin Verdorfer, Anton Gallmetzer

Termin: Premiere ist am 2. April um 20.30 Uhr im Meraner Theater in der Altstadt. www.tida.it

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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