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Die Kindergarten-Zahlen

Im Bildungsjahr 2019/20 werden rund 12.500 Kinder einen der 266 deutschen Kindergärten besuchen. Die Landesregierung hat Abteilungen und Plansoll festgelegt.

Im kommenden Bildungsjahr werden an den 266 deutschen Kindergärten 579 Abteilungen geführt und 1363 Pädagoginnen und pädagogische Mitarbeiterinnen im Einsatz sein.

Die Landesregierung hat am Dienstag auf der Grundlage der Einschreibezahlen vorgegeben. Sie genehmigte den von Bildungslandesrat Philipp Achammer vorgelegten Beschlussantrag über die Errichtung und Schließung von Kindergärten und Abteilungen sowie das Plansoll der deutschen Kindergärten.

Für das kommende Bildungsjahr 2019/20 wurden im Jänner dieses Jahres insgesamt 12.539 Kinder in einen deutschen Kindergarten eingeschrieben. Dies sind um 200 mehr als im Vorjahr.

Kind im Mittelpunkt

„Das Kind muss im Mittelpunkt stehen“, betonte in diesem Zusammenhang Landesrat Achammer. „Unsere Aufgabe ist es, die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass Kinder sich gut entwickeln, Pädagoginnen gut arbeiten und Eltern teilhaben können.“ Daher sei man im Kindergarten um eine Verkleinerung der Gruppen, die Einbeziehung der Familien und eine gezielte alltagsintegrierte sprachliche Bildung bemüht. In Bozen, Meran und Leifers ist es weitgehend gelungen, die Gruppengrößen von 25 auf 22 Kinder herabzusetzen.

Neue Abteilungen

Gegenüber den Vorjahren nimmt die Anzahl der Kindergärten von 267 auf 266 um einen ab. Geschlossen wird auf Wunsch der Gemeinde der Kindergarten „Sonnenblume“, der im Gebäude der Mittelschule „Ugo Foscolo“ im Neustifterweg in Bozen untergebracht war. Die Situation in Bozen stellt sich aber im Hinblick auf das kommende Kindergartenjahr nach den Worten der Landeskindergartendirektorin Helena Saltuari „sehr gut“ dar, sowohl was die Verteilung, als auch die Warteliste angeht.

Die Anzahl der Kindergartenabteilungen wird im nächsten Kindergartenjahr von derzeit 574 um fünf auf 579 ansteigen. Zusätzliche reguläre Abteilungen werden in Brixen (Roßlauf), in Meran (Winkelweg), Marling, Rabland, Saltaus, Prad am Stilfserjoch und Tramin errichtet. Je eine zusätzliche Halbtagsgruppe wird es in Mühlbach, in Mühlen, in Taufers, St. Walburg in Ulten und St. Valentin auf der Haide geben. Geschlossen werden im Gegenzug reguläre Abteilungen in Meran (Schießstandstraße) und Tschars sowie Halbtagesgruppen in Partschins, Tirol, Laas und in Weißenbach im Sarntal.

Das geltende Plansoll von 1363 Stellen wird bestätigt. Die Zahl der zusätzlichen Springerinnen, die kurzfristige Abwesenheiten abdecken, wurde von 37 auf 42 Vollzeitäquivalente angehoben.

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