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Pakt für Südtirol

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Der SGBCISL fordert angemessene Löhne und gute Arbeitsbedingungen, ansonsten würden die besten Köpfe aus Südtirol abwandern.

„Was wir Gewerkschaften schon lange sagen, bestätigen jetzt auch die Daten des WIFO und des Amtes für Arbeitsmarktbeobachtung: Die besten Köpfe wandern aus Südtirol ab, und geben dafür bessere Arbeitsbedingungen und attraktivere Löhne als Grund an“, sagen die Generalsekretäre des SGBCISL Dieter Mayr und Michele Buonerba.

Für den SGBCISL sind diese Daten keine Überraschung. Die Gewerkschaft fordert schon seit langem, dass die Arbeitsbedingungen und auch die Löhne besser werden müssen, da sie den Lebenshaltungskosten in Südtirol nicht entsprechen.

„Die Wirtschaft kann es noch so lange schönreden, wie sie will, doch die Realität ist anders und dies wurde jetzt auch noch einmal bestätigt.“ Man muss endlich verstehen, dass angemessene Löhne und gute Arbeitsbedingungen Investitionen sind, die sich am Ende auszahlen werden.

Der SGBCISL fordert deshalb mit Nachdruck, dass jetzt endlich konkrete Schritte gesetzt werden, denn auf Dauer könne es so nicht weiter gehen.

„Wir haben unsere Vorschläge mit dem Pakt für Südtirol auf den Tisch gelegt. Nun gilt es, daran weiterzuarbeiten und gemeinsam – Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften und Landesregierung – bessere Rahmenbedingungen in Südtirol zu schaffen“, so Mayr und Buonerba.

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Kommentare (1)

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  • einereiner

    Solange Südtirol bei Italien bleibt, wird sich nichts grossartig ändern. Wären wir bei Österreich, würde die Sanität komplett anders aufgestellt und würde funktionieren, die Ärzte würden hierbleiben.Auch die Industriepolitik wäre besser.
    Los von Rom, oder Südtirol verliert die Gehirne und übrig bleibt nur noch die SVP.

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