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„Mehr Fairness für Bauern“

Jasmin Ladurner freut sich über die neue EU-Richtlinie zur Bekämpfung unlauterer Handelspraktiken in der Lebensmittelversorgungskette.

Vor kurzem haben die Abgeordneten des Europäischen Parlaments eine neue EU-Richtlinie zur Bekämpfung unlauterer Handelspraktiken in der Lebensmittelversorgungskette gebilligt, die darauf abzielt, eine gerechtere Behandlung von Landwirten, sowie kleinen und mittleren Lebensmittelunternehmen zu gewährleisten.

Landtagsabgeordnete Jasmin Ladurner begrüßt diesen Schritt: „Damit werden kleinere Lieferanten gegenüber Großabnehmern besser geschützt!“

Unlautere Handelspraktiken treten in allen Sektoren auf, sind aber in der Lebensmittelversorgungskette besonders problematisch, da landwirtschaftliche Erzeuger unter übermäßigen wirtschaftlichen Druck gesetzt werden können. Diese sind besonders anfällig für eine mögliche unfaire Behandlung durch größere Geschäftspartner. Kleinere Lieferanten haben oft eine schwächere Verhandlungsposition gegenüber Großabnehmern und verfügen möglicherweise über keine anderen Käufer.

„Unlautere Handelspraktiken können das wirtschaftliche Überleben kleinerer Lebensmittelproduzenten bedrohen. Daher geht diese strengere Auslegung absolut in die richtige Richtung. Die Macht der großen Lebensmittelverteiler über Preise und Produktauswahl muss eingeschränkt werden, sonst kommen vor allem kleine Bauern zunehmend unter die Räder“, zeigt sich Ladurner von der Maßnahme der EU überzeugt.

Die neuen Regeln legen Mindestschutzstandards fest und verbieten spezifische unlautere Handelspraktiken. Sie gelten für alle Akteure in der Lebensmittelversorgungskette mit einem Umsatz von bis zu 350 Millionen Euro. Unter die Vorschriften fallen Produzenten, Genossenschaften, Lebensmittelverarbeiter und Einzelhändler. Die Regeln gelten auch für Lieferanten aus Drittländern.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (13)

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  • agugger2015

    nein nein dieses grinsen hält man NICHT AUS. STOP DER GEWALT!

  • vogel

    Ich verstehe zwar nicht, was die Dame mit dieser Nachricht zu tun hat, aber immerhin steht sie mit Foto in der Zeitung und freut sich.
    Ist das bezahlte Werbung?

  • ostern

    Unfaire Behandlung?
    Ja, weil die Bauern kaum Steuern zahlen.
    Das ist unfair gegenüber den normalen Bürger.

    • einereiner

      @ostern
      du nervst! Meld dich mal bei der Volkshochschule für einen Abendkurs zum Thema Pauschalbesteuerung und danach wird dir ein Licht aufgehen, deine Seele beruhigt, dein Neid besänftig und dein Leben leichter werden.

      • rota

        @einereiner
        man muss auch auf den Hühneraugen blind sein oder hast du dein Wissen nur von der Volkshochschule.
        Jeder aufgeklärte Pauschalbesteurer lebt nach dem Grundsatz: nur Bares ist Wahres.

  • checker

    So holt man sich Stimmen (der Bauern). Eigentlich logisch oder?

  • criticus

    So, das ist nun DIE wichtige Meldung des Jahres!

  • thefirestarter

    Sie gelten für alle Akteure in der Lebensmittelversorgungskette mit einem Umsatz von bis zu 350 Millionen Euro.

    bis 350 Millionen? alla faccia der kleineren Lieferanten!

  • wisoiundnetderfranz

    Ich warte auf die nächste Presseaussendung dieser Grinsekatze zum Thema „Heute morgen habe ich meine Zehennägel geschnitten“

  • thefirestarter

    Ja es braucht Fairness.
    Bauern zahlen keine Steuern… oder zumindest sehr viel weniger als andere „Wirtschaftsteilnehmer“.
    Dafür bekommen sie aber überdurchschnittlich viele Zuwendungen.
    Entweder direkt z.B. über das Amt für landwirtschafliches Bauwesen, Amt für Landmasch. und Bio.Prod., Amt für Bergwirtschaft allein diese Ämter für 2019 weit über 10 Mio und leider ist es schwer herauszufiltern was von anderen Ämtern noch hinzukommt;
    oder indirekt indem die Zig-Genossenschaften und Verbände mit reichlich Beiträge gehätschelt werden.

    Wenn eine Alminteressenschaft Innerwurzeralm ca. 260.000 e Beitrag bekommt vom Amt für Stromversorgung… Südtiroler Rinderzuchtverband 410.000, Südt. Braunviehzuchtverband 360.000, Vereinigung Südt. Tierzuchtverbände 458.000, Südt. Kleintierzüchter 260.000, Südt. Haflinger Pferdezuchtverb. 310.000 und die Liste der Landw. Verbände und Genossenschaften ist sehr lang…
    dann frag ich mich schon wo bleibt hier die Fairness von Seiten der Bauern.

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