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Der Verteilungsschlüssel

Arno Kompatscher und Waltraud Deeg

Die Landesregierung hat am Dienstag die 30,34 Millionen Euro für die Wohnbauförderung und die 366 Mietwohnungen des WoBi aufgeteilt.

„Wohnen ist ein Grundbedürfnis. Durch die Wohnbauförderung, die heuer 30,34 Millionen Euro ausmacht, und das Bereitstellen von 366 Sozialwohnungen wollen wir noch mehr Menschen in Südtirol leistbares Wohnen ermöglichen“, betonte Landeshauptmann Arno Kompatscher am Dienstag im Anschluss an die Regierungssitzung.

Die Landesregierung hat die Finanzmittel und den Verteilungsschlüssel für den geförderten Wohnbau sowie die Aufteilung der verfügbaren oder frei gewordenen Sozialwohnungen des Landeswohnbauinstituts WoBi jeweils im Hinblick auf EU- und Nicht-EU-Bürger bestimmt. Über beide Aufteilungen entscheidet die Landesregierung Jahr für Jahr.

„Um einen Ausgleich zu schaffen, werden bei der Verteilung zum einen die zahlenmäßige Stärke der EU-Bürger und Nicht-EU-Bürger in Südtirol und zum anderen der Bedarf der Zielgruppe, also die zugelassenen Gesuche, herangezogen“, erklärte Wohnbaulandesrätin Waltraud Deeg. „Leistbares Wohnen ermöglichen, sei es durch einen Zuschuss beim Bauen, Kaufen oder Sanieren, sei es durch das Bereitstellen von preisgünstigen Wohnungen, trägt immer auch zur Entwicklung der Gesellschaft und des Landes bei – nach wie vor haben durch diese Maßnahmen des Landes vor allem die drei Sprachgruppen in Südtirol Vorteile“, unterstrich die Landesrätin.

„Um einen Ausgleich zu schaffen, wird bei der Verteilung zum einen die zahlenmäßige Stärke der EU-Bürger und Nicht-EU-Bürger in Südtirol und zum anderen der Bedarf der Zielgruppe, also die zugelassenen Gesuche, herangezogen“, erklärte Wohnbaulandesrätin Waltraud Deeg.

„Leistbares Wohnen ermöglichen, sei es durch einen Zuschuss beim Bauen, Kaufen oder Sanieren, sei es durch das Bereitstellen von preisgünstigen Wohnungen, trägt immer auch zur Entwicklung der Gesellschaft und des Landes bei – nach wie vor haben durch diese Maßnahmen des Landes vor allem die drei Sprachgruppen in Südtirol Vorteile“, unterstrich die Landesrätin.

Laut ASTAT waren zu Jahresende 2017 in Südtirol 527.750 Bürger ansässig. Davon waren 495.840 EU-Bürger, was einem Bevölkerungsanteil von 93,95 Prozent entspricht. Zu dieser größten Bevölkerungsgruppe zählen vor allem Südtiroler der deutschen, italienischen und ladinischen Sprachgruppe sowie eine kleinere Gruppe von Bürgern aus anderen Regionen Italiens und anderen europäischen Ländern, die in Südtirol leben. Die Nicht-EU-Bürger machen mit 31.910 Personen 6,05 Prozent der Ansässigen aus.

Was den Bedarf an Wohnbauförderungen betrifft, so liegt dieser bei den Nicht-EU-Bürgern mit insgesamt 32 genehmigten Ansuchen bei 2,46 Prozent. Die EU-Bürger haben mit 1267 hingegen 97,54 Prozent der genehmigten Gesuche vorgelegt. 2017 wurden insgesamt 1299 Gesuche genehmigt. Daraus ergibt sich der Verteilungsschlüssel für 2019, nach dem 94,85 Prozent der Mittel für die Wohnbauförderung an EU-Bürger gehen, was rund 28,78 Millionen Euro entspricht. 5,15 Prozent der Mittel für Wohnbauförderungen und somit rund 1,56 Millionen Euro werden Nicht-EU-Bürgern zugewiesen.

Leicht überproportional ist der Bedarf an Sozialwohnungen bei den Nicht-EU-Bürgern mit 29,21 Prozent (234 Ansuchen) der insgesamt 801 genehmigten Ansuchen mit mindestens 25 Punkten. Die EU-Bürger haben hingegen mit 567 Ansuchen 70,79 Prozent der genehmigten Gesuche vorgelegt. Daraus ergibt sich der Verteilungsschlüssel nach dem 88,16 Prozent der Sozialwohnungen (323) an EU-Bürger und 11,84 Prozent der Sozialwohnungen (43) an Nicht-EU-Bürger zugewiesen werden.

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Kommentare (10)

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  • ahaa

    Die Frage ist welchen Menschen!
    Alle Sùdtiroler sicher nicht!Die dùrfen es auch finanzieren!
    Ein Bekannter wartet schon ewig!Aber laut ihm bekommt jeder der nicht hier geboren wurde automatisch schon mehr Punkte .Dadurch fàllt er dauernd zurùck.In einem Nachbarhaus wàre schon seit làngerem eine frei.Jetzt bekommt sie ein Pakistaner der irgenwo anders wohnt.
    Auch der Wohnbausprecher sagte vor uns allen,wir sollten uns beim Kompatscher beschweren !
    Ein indischer Bekannter lebt auch in einer Sozialwohnung,obwohl er sehr wohlhabend ist dort wo er herkommt.Er vermietet dort Wohnungen.
    Soviel halte ich von euren Studien!

  • vogel

    Hauptsache das WoBi hat einen Direktor und einen Präsidenten! Da kann man dann schön die Verantwortung hin und her schieben.
    Warum nicht Eu Bürger eine Sozialwohnung bekommen, für die sie dann auch noch NICHTS! bezahlen ist eine gewaltige Schweinerei. Es gibt viele Einheimische die wegen der hohen Mieten finanziell auf dem Zahnfleisch sind, aber weil sie fleißig arbeiten, haben sie kein Anrecht auf Zuschüsse.
    Am Besten währe es, die ganzen Sozialwohnungen zu verkaufen und im Gegenzug die Steuern zu senken.

  • esmeralda

    Wir kennen euch kleingeistigen Rechten, nicht mal von realen Zahlen und Fakten lässt ihr euch überzeugen. Euer großer Trump glaubt auch nicht an den Klimawandel.

    • ahaa

      Seit wann gibt es den Klimawandel?Vor oder nachdem die fruchtbare Sahara zu Sand wurde?
      Wir halten Weltweit ùber 1 Milliare Rinder.13 kg Co2 fùr 1 Kilo Fleisch.Wieviel wird weggeworfen?
      Vom Co2 reden wir in den Kriegsgebieten gar nicht!
      Warum predigen sie den Regenwald und holzen ih ab?Warum wird die Luft besser wenn wir dafùr zahlen und dadurch noch mehr arbeiten mùssen?
      Warum steigen manche nicht auf den Baum zurùck?
      Wer andere nach Rechts,Links,Demokratisch,Sozialistisch….abstempelt,hat eigentlich nichts kapiert.Und macht ja selber gerade auf Rechts.
      Das ich Rechts bin erklàre bitte meinen auslàndischen Freunden, von denen ich viel gelernt habe.Sie wissen sie wie es làuft. 🙂

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