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HCB vs. KAC

HCB Südtirol gegen EC KAC. Wie in der letztjährigen Saison treffen der österreichische und italienische Rekordmeister im Playoff Viertelfinale der Erste Bank Eishockey Liga aufeinander.

Die Kärntner haben die Foxes als Gegner “gepickt” und wollen Revanche für das letztjährige Ausscheiden nehmen, wo die Weißroten im Anschluss daran ihren Durchmarsch bis zur Eroberung der Karl Nedwed Trophy begonnen hatten. In den vorangegangenen Saisonspielen gewannen die Österreicher fünf von insgesamt sechs Matches, haben mit 118 erhaltenen Toren die beste Defensive der gesamten Liga und stellen mit Lars Haugen (Fangquote von 92,8%) auch den besten Torhüter.

Das erste Match findet am Mittwoch in der Stadthalle von Klagenfurt statt, am Freitag hingegen folgt Spiel zwei in der Eiswelle. Die restlichen Viertelfinalpaarungen lauten: Vienna gegen Znojmo, Graz gegen Linz und Fehervar gegen Salzburg.

Vor dem “Live Pick” hat Bozen die Pick Round mit einer 6:3 Auswärtsniederlage gegen die Graz99ers beendet. Nachdem die Hausherren nach zwei Dritteln mit drei Toren Vorsprung geführt hatten, kamen die Weißroten bis auf ein Tor an die Hausherren heran, die aber im Endspurt wieder zulegen konnten.

Coach Kai Suikkanen stand heute ein Rumpfteam zur Verfügung: zu den verletzten Geiger, MacKenzie, Findlay undCrescenzi gesellten sich heute noch der gesperrte Catenacci und der grippeerkrankte Insam. So mussten die Foxes im Sturm mit nur drei Linien und in der Defensive mit vier gelernten Verteidigern plus Carozza und Schweitzer auskommen.

Beide Teams gingen das Match gemächlich an und versuchten nach Möglichkeit, Kräfte in Hinsicht auf die Playoffs zu sparen, demzufolge waren auch die Tormöglichkeiten spärlich gesät. Die erste Chance für Bozen hatte Petan nach schönem Zuspiel von Brace, sein Schuss ging neben das Grazer Gehäuse, dann wurde Blunden durch einen Big Save von Rönnig gestoppt. Im Anschluss an diese Aktion entwischte Garbowsky im Konter und hatte allein vor Smith keine Mühe, diesen auszuspielen. Die Foxes konnten ein Powerplay nicht konkretisieren und neutralisierten ihrerseits zwei Überzahlspiele der Hausherren.

Die Weißroten versuchten zu Beginn des mittleren Abschnittes das Tempo zu verschärfen, doch es waren abermals die Hausherren, die durch Moderer auf Rebound von Smith nach einem Johansson Schuss auf 2:0 erhöhten. Bozen reagierte mit Nordlund, Miceli, Petan und Blunden, alle Versuche scheiterten an einem großartigen Rönning im Grazer Kasten, der nach knapp neun Minuten bei einer Bombe von der blauen Linie von Glira im Powerplay erstmals kapitulieren musste. Die Freude über den Anschlusstreffer war nur von kurzer Dauer, denn zuerst Oleksuk auf Zuspiel von Oberkofler und dann Yellow Horn im Powerplay bauten den Vorsprung der Steiermärker auf drei Tore aus.

Bozen kam im letzten Abschnitt durch ein Kontertor von Deluca und einem Treffer von Schweitzer auf Zuspiel von Frank bis auf ein Tor an die Hausherren heran, verabsäumten aber bei einem Powerplay, ein weiteres Tor zu erzielen. Das Momentum war nun eindeutig auf Bozner Seite, die zuerst mit Frank und dann mit Petan gute Chancen auf den Ausgleich liegen ließen. Dies rächte sich umgehend, denn Graz erhöhte den Vorsprung zwei Minuten vor Spielende durch Olesksuk, der von einem Fehler im Aufbau von Nordlund profitierte, dann folgte noch das Empty Net Goal von King in der Schlussminute.

Graz 99ers – HCB Südtirol Alperia 6:3 (1:0 – 3:1 – 2:2)

Die Tore: 09:01 Matt Garbowsky (1:0) – 22:09 Kevin Moderer (2:0) – 28:41 PP1 Daniel Glira (2:1) – 30:22 Travis Oleksuk (3:1) – 34:17 PP1 Colton Yellow Horn (4:1) – 43:52 Ivan Deluca (4:2) – 48:50 Viktor Schweitzer (4:3) – 58:28 Travis Oleksuk (5:3) – 59:32 EN Dwight King (6:3)

Schiedsrichter: Garon/Piragic – Nothegger/Zgonc
Zuschauer: 2807

Playoff Viertelfinalpaarungen
spusu Vienna Capitals – HC Orli Znojmo
Graz99ers – Black Wings Linz
EC KAC – HCB Südtirol Alperia
Fehervar AV19 – EC Red Bull Salzburg

Endstand Pick Round nach 10 Spieltagen

1.

Vienna Capitals

32 Punkte

2.

Graz99ers

25

3.

EC KAC

16

4.

Fehervar AV19

12

5.

Red Bull Salzburg

11

6.

HC Bozen

7

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