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Tiroler Spitalsreform

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Bis Juli soll in Tirol eine umfassende Spitalsreform beschlossen werden. Die Bettenstruktur soll an die Auslastung der Krankenhäuser angepasst werden.

Jetzt kommt sie also auch in Tirol – die große Spitalsreform.

Bis Juli soll die umfassende Reform in Tirol beschlossen werden, Krankenhäuser sollen stärker vernetzt und die Bettenstruktur an die Auslastung der Krankenhäuser angepasst werden.

Wie die Tiroler Tageszeitung berichtet, konnte von den neun öffentlichen Krankenhäusern in Tirol im Vorjahr nur eines eine positive Bilanz präsentieren. Laut TT spricht man von 70 Millionen Euro Defizit in den Tirol Kliniken und 5,5 Millionen Euro in den Bezirksspitälern.

So könne es nicht mehr weitergehen, kündigt Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg an.

„Im Fokus stehen Maßnahmen zur Spitalsentlastung, zur Kostendämpfung und zur besseren Abstimmung medizinischer Leistungen zwischen den Krankenhäusern. Vordergründiges Ziel ist dabei, dass die hohe medizinische Versorgungsqualität auch in Zukunft gewährleistet werden kann“, unterstreicht Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg in einer Aussendung.

Wie die TT berichtet wurde in den vergangenen Monaten der stationäre Bereich in Tirol durchleuchtet. „Ab Montag geht es ans Eingemachte, schließlich stehen die 4.200 Betten und das Leistungsangebot auf dem Prüfstand“, schreibt die TT.

Bernhard Tilg (Foto: Land Tirol/Berger)

„Durch die patientenorientierte Straffung der Versorgungsprozesse in Richtung tages-, wochenklinische und ambulante Leistungserbringung unterliegen die traditionellen bettenführenden Organisationseinheiten in allen Krankenhäusern einem weiteren Umstrukturierungsbedarf. Dadurch stellen sich vielfach Fragen der Auslastung bzw. die Notwendigkeit der Effizienzsteigerung in den Krankenhäusern“, erklärt Bernhard Tilg.

Die Überarbeitung des Tiroler Krankenanstaltenbettenplanes erfolge im Rahmen eines partizipativen Prozesses mit allen betroffen Krankenhäusern, kündigt Tilg an: „In sogenannten „Häusergesprächen“ werden die jeweiligen Vorhaben in den kommenden Wochen und Monaten diskutiert und entwickelt.“

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