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„Überraschung und Bedauern“

Die Gewerkschaft SGB-CISL ärgert sich über Landeshauptmann Arno Kompatschers Aussagen in Bezug auf die Gehälter – und dass er sich bezüglich Kollektivvertrag noch nicht gemeldet habe.

Mit „Überraschung und Bedauern“ hat die Fachgewerkschaft Öffentlicher Dienst im SGB-CISL die Aussagen des Landeshauptmannes und Assessors für Personal in Bezug auf die Gehälter der Mitarbeiter in Öffentlichen Dienst gehört und gelesen. Sie verlangt eine sofortige Aussprache.

„Die konföderierten Gewerkschaften haben dem Landeshauptmann im November 2018 den Antrag für die sofortige Aufnahme der Verhandlungen für die Erneuerung des bereichsübergreifenden Kollektivvertrages für rund 50.000 Bedienstete im Öffentlichen Dienst eingereicht und die Bereitstellung der notwendigen finanziellen Mitteln im Landeshaushalt verlangt. Nach Ernennung der neuen Landesregierung haben wir erneut beim Landeshauptmann ein Treffen beantragt. Bis heute keine Antwort“, so der SGB-CISL.

Die Gewerkschaft weiter: „Der Landeshauptmann soll sich vor Augen halten, dass der normative Teil schon seit geraumer Zeit und der wirtschaftliche Teil des bereichsübergreifenden Kollektivvertrages am 31. Dezember 2018 verfallen ist, und dass die Arbeit im Öffentlichen Dienst immer weniger attraktiv geworden ist und in vielen Bereichen das nötige Personal nicht gefunden wird.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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