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Ulli Mair schlägt Alarm

Die Freiheitliche Ulli Mair fordert einen Notfallplan für die Post, um Versorgungssicherheit zu gewähren und das Berufsbild des Briefträgers nicht weiter zu schädigen.

Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair sieht den Landeshauptmann in der Pflicht, Schritte in die Wege zu leiten, um den Postdienst in Südtirol zu garantieren.

Das Land brauche einen dringenden Notfallplan angesichts der Kündigungswelle bei den Briefträgern und der unzulänglichen Post-Reform.

„Die Briefträger sind einem unverhältnismäßigen Druck ausgeliefert, der für viele eine enorme Zusatzbelastung bedeutet. Die jüngste Kündigungswelle wird die Situation weiter verschärfen und die Zuverlässigkeit bei den Zustellungen wohl kaum verbessern“, so Ulli Mair in einer Aussendung einleitend.

„Der Landeshauptmann wäre längst am Zug gewesen, zusammen mit den Postverantwortlichen einen Notfallplan für Südtirol auszuarbeiten. Das Einbinden (vorübergehender) Partner vor Ort wäre genauso zu prüfen gewesen wie der Ausbau des Personalstandes mit attraktiven Arbeitsbedingungen. Zentral ist die Einbindung von Personen mit Ortskenntnissen und es sollte auch geprüft werden, ob es bei den kürzlich pensionierten Mitarbeitern noch Interesse gäbe für eine Übergangszeit in den Dienst einzuspringen“, gibt die freiheitliche Landtagsabgeordnete zu bedenken. „Die Zurverfügungstellung von öffentlichen Mitteln seitens des Landes, wäre nachvollziehbar, wenn bei der Post zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen würden, zumal eine Entlastung der bestehenden dünnen Personaldecke notwendig wäre“, so Mair.

„Vor über einem halben Jahr teilte hinsichtlich des Abkommens zwischen der Autonomen Provinz Bozen und Poste ltaliane der Landeshauptmann mit, dass das Ziel dieser Maßnahme eine schnellere und funktionierende Postzustellung in unserm Land sei“, hält Mair fest und bemängelt, dass nicht bereits damals der Personalbestand entscheidend aufgestockt wurde.

„Was Südtirol jetzt dringend braucht, sind rasche Maßnahmen zur Sicherstellung der Zusendungen. Bis sich die Situation normalisiert hat, sind außergewöhnliche Schritte notwendig, um die Versorgungssicherheit zu gewähren, die wirtschaftlichen Schäden einzudämmen und das Berufsbild des Briefträgers nicht weiter zu schädigen“, so Ulli Mair abschließend.

 

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