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Das Sinner-Märchen

Jannik Sinner

Das Sinner-Märchen geht weiter: Am Samstagabend schoss der 17-jährige Sextnerim Halbfinale des ATP-Challenger-Turniers von Bergamo den Franzosen Tristan Lamasine nach nur 1:11 Stunden Spielzeit mit 6:2 und 6:3 vom Platz und zog erstmals in ein ATP-Finale ein.

Hier trifft der Pusterer am Sonntag um 16.30 Uhr auf den Italiener Roberto Marcora.

Sinner durfte diese Woche nur dank einer Wild Card bei dem mit 46.600 Euro dotierten Challenger in der Lombardei antreten.

Und er bedankte sich mit vier Siegen gegen den Österreicher Lucas Miedler (ATP 277), den Sizilianer Salvatore Caruso (ATP 172), den Kroaten Viktor Galovic (ATP 224) und Gianluigi Quinzi aus den Marken (ATP 151). Heute im Halbfinale folgte dann der fünfte Streich, gegen den Franzosen Tristan Lamasine (ATP 301).

Sinner startete wie die Feuerwehr ins Match, nahm seinem Gegner gleich den Aufschlag ab und zog auf 2:0 und 5:1 davon. Nach 27 Minuten verwertete er seinen ersten Satzball zum 6:2. Sinner servierte im diesem Spielabschnitt bärenstark, gewann mit seinem Aufschlag 16 von 17 gespielten Punkten.

Im zweiten Satz erhöhte der Sextner den Druck und ging mit 5:0 in Führung. Lamasine gab sich aber noch nicht geschlagen, stemmte sich gegen die Niederlage und verkürzte mit zwei Breaks auf 3:5. Plötzlich war die Partie wieder spannend. Aber hier zeigte Sinner seine Klasse, blieb ruhig, und machte den Sack mit einem weiteren Break zu. Nach 1:11 Stunden Spielzeit nutzte er einen Doppelfehler seines Gegners zum 6:3-Endergebnis

Für den Final-Einzug bekommt Sinner 3.650 Euro Preisgeld und 48 ATP-Punkte, mit denen er sich in der Weltrangliste um fast 200 Plätze verbessern und am Montag von Rang 546 auf Platz 358 klettern wird.

Damit ist er in diesem Ranking der beste U18-Spieler der Welt. Im Endspiel trifft Sinner am Sonntag auf den 29-jährigen Roberto Marcora aus Busto Arsizio (ATP 250), gegen den er noch nie gespielt hat.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (1)

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  • goggile

    alles gut und recht. aber in fast alken einzelsportarten ausser im tennis ist man ein niemand wenman nicht unter due too 30 oder top10 ist. man denke an skisportarten.
    in diesem sinne waere auch ein seppi mit dem best ranking 18 bedeutungslos. wenman die 10.000.000dollar preisgelder ohne werbeeinnahmen bedenkt…

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