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„Die Gewerkschaften kämpfen“

Südtirols Postgewerkschaften kämpfen für den Stopp der Umstrukturierung des Zustelldienstes und fordern stattdessen geeignete Lösungen speziell für Südtirol.  Welche Schritte nun unternommen werden.

von Markus Rufin

Der Ärger ist mehr als verständlich. Seit einigen Tagen häufen sich die Berichte der TAGESZEITUNG-Leser über die verspätete Zustellung der Post. Immer wieder kommt es vor, dass die Zeitungen erst spät am Nachmittag oder gar nicht ankommen.

Schuld daran ist die Umstellung des Zustelldienstes, über die mehrmals berichtet wurde. Sowohl die Zonen als auch die Arbeitszeiten wurden neu eingeteilt. Im Pustertal und im Vinschgau wurde die Umstellung bereits vor rund zwei Wochen umgesetzt. Das Eisack- und Wipptal mussten Anfang dieser Woche umstellen. Die restlichen Gebiete sollen bis innerhalb März folgen.

Es scheint wie ein völlig unverständlicher Schritt, beachtet man die Tatsache, dass die Proteste gegen die Neustrukturierung bereits seit der Einführung im Pustertal und im Vinschgau nicht abreisen. Briefträger, Gewerkschaften und auch die lokale Politik haben sich in den vergangenen Tagen mehrmals über die „chaotischen Zustände“beschwert.

Und mit Nachdruck setzen sie sich nun für eine Verbesserung ein. Denn eines ist klar: Mit der Neuregelung ist in Südtirol niemand einverstanden.

Bereits vorige Woche schickte Landeshauptmann Arno Kompatscher einen Brief an die Poste Italiane in Rom in dem er damit drohte, das Abkommen zwischen Land und Post zu kündigen, sollten die Probleme weiterhin bestehen. Außerdem stellte er klar, dass bisher kein Geld nach Rom geflossen ist und das wird vorerst auch so bleiben.

Das Abkommen sieht nämlich vor, dass das Land der Post zehn Millionen Euro zur Verfügung stellt, um den Dienst zu gewährleisten. Solange aber keine Änderung herbeigeführt wird, gibt es keine Zahlungen (TAGESZEITUNG berichtete).

Allerdings betonte der Landeshauptmann auch, dass die Politik nur begrenzten Spielraum hat. Eine Verbesserung der Arbeitszeiten müsse durch die Gewerkschaften herbeigeführt werden. Die Umstrukturierung ist nämlich Teil eines Abkommens zwischen Betrieb und nationalen Gewerkschaften.

WELCHE SCHRITTE DIE POST-GEWERKSCHAFTEN NUN SETZEN WOLLEN, UM DAS PROBLEM ZU LÖSEN, LESEN SIE IN DER FREITAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (2)

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  • ahaa

    Warum beklagt ihr euch nicht beim Kompatscher?
    Das wurde uns von einem Ipea- Sprecher vor kurzem gesagt.
    Einheimische warten seit Jahren auf eine Wohnung ,Ipea Wohnungen stehen lange leer,es kommen dann aber Auslànder hinein,die werder deutsch noch italienisch kònnen,wollen oder wie auch immer.Wenn man mehr Kinder hat,macht bekommt man mehr Punkte und schneller eine Wohnung.Also lasst das Arbeiten und geht Kinder machen und bleibt zu hause!
    Wir knacken ja bald die 8.000.000.000.Weiter so.
    Politik ist wohl das Dùmmste in dieser Zeit.

  • pingoballino1955

    Wieviel BILLIGE Ausreden habt ihr noch zu diesem Postzustellungsdilemma parat???? Euch sind anscheinend überall die Hände gebunden,und was ist dann mit der v i e l g e l o b t e n AUTONOMIE,euer SVP Schwungrad,ohne Schmieröl??

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