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Dosierter Verkehr

Wie der Verkehr auf der Brennerachse dosiert werden könnte, darum ging es am Mittwoch im Infrastrukturministerium: LH Kompatscher als Vermittler mit Österreich.

Als „konstruktiv“ bezeichnete Landeshauptmann Arno Kompatscher Gespräch, das er am Mittwochnachmittag in Sachen Verkehrsdosierung auf der Brennerachse mit Führungskräften und Fachleuten im Ministerium für Infrastruktur und Verkehr geführt hat. „Zunächst galt es einige Vorbehalte zu überwinden, aber dann fand unser Vorschlag, den Verkehr auf der Brennerachse in Notfällen zu dosieren, Zustimmung“, erklärte der Landeshauptmann nach der Aussprache, zu der er auf Initiative des Ministerratspräsidiums eingeladen worden war. „Ich weiß es sehr zu schätzen, dass Rom in dieser Angelegenheit den Dialog sucht, der nun auf technischer Ebene unter Einbeziehung der Brennerautobahngesellschaft fortgesetzt wird“, sagte Landeshauptmann Kompatscher.

Der Vorschlag, den Verkehr auf der Brennerachse in Sonderfällen zu filtern, war am vergangenen Freitag bei einem Treffen auf Euregio-Ebene vorgeschlagen worden, um problematischen Verkehrssituationen vorzubeugen.

„Zunächst stand bei dem heutigen Gespräch das Bedenken im Raum, dass solche Filtermaßnahmen auf einer wichtigen europäischen Straßenverkehrsader den Verkehr stilllegen könnten, aber nachdem wir über die eigentlichen Ziele der Maßnahme gesprochen und diese als solche analysiert haben, sind wir auf Verständnis gestoßen“, fasste Landeshauptmann Kompatscher den Gesprächsverlauf zusammen. Der Vorschlag müsse nun natürlich vertieft und in die Praxis umgesetzt werden.

Bei dem heutigen Treffen im Infrastrukturministerium wurde auch über die Notwendigkeit gesprochen, die in Italien geltenden Transitverbote zu verbessern und sie insbesondere mit jenen in Österreich besser abzustimmen. „Ich habe angeboten, zwischen Italien und den Behörden in Tirol und in Österreich zu vermitteln“, kündigte Kompatscher an. „Führungskräfte und Fachleute des Ministeriums für Infrastruktur und Verkehr haben mir heute ihre Unterstützung zugesagt, um langfristig ein wirksames Verkehrsmanagement auf der Brennerachse umzusetzen, das – nach Fertigstellung des Brennerbasistunnels und der Zulaufstrecken – vor allem auf die Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene baut“, erklärte der Landeshauptmann abschließend

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