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Die Beitrags-Sperre

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Das Land nimmt keine Anträge für die Investitionsförderung im Bereich Beregnung mehr entgegen – weil kein Geld mehr da ist und insbesondere weil man sich immer noch nicht über die Erhöhung der Wassergebühren geeinigt hat.

von Heinrich Schwarz

Am 1. Februar startete – wie jedes Jahr – der Zeitraum, in dem bei der Landesabteilung Landwirtschaft die Beitragsanträge für die Investitionsförderung im Bereich Beregnung entgegengenommen werden. Doch bereits nach wenigen Tagen war Schluss: Die Landesregierung setzte die Entgegennahme der Anträge am Dienstag auf unbestimmte Zeit aus.

Im Beschluss werden zwei Gründe genannt. Erstens können „im Landeshaushalt für die Jahre 2019-2021 die notwendigen Finanzmittel für die Finanzierung von Beihilfeansuchen über die Anzahl der bereits in den Ämtern der Landesabteilung Landwirtschaft aufliegenden Ansuchen hinaus nicht zur Verfügung gestellt werden“. Zweitens seien für die Abwicklung der Beihilfeanträge „die Vorschriften betreffend die gesetzlichen Voraussetzungen noch nicht erlassen worden“.

EINEN AUSFÜHRLICHEN ARTIKEL MIT ALLEN HINTERGRÜNDEN LESEN SIE IN DER FREITAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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Kommentare (19)

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  • ostern

    Wenn es noch eine Gerechtigkeit in Südtirol gibt,
    dann beginnt endlich bei den Bauernbeiträge
    reduzieren. Einen größeren Geldsauger als dieBauern gibt es nicht.
    Und Steuern zahlen sie sowieso kaum.
    Wo bleibt da der Hausverstand einer Landesregierung?

    • giftzwerg

      Nein, auf keinen Fall ungerecht sind Politikergehälter und -privilegien, die Honorarnoten der Rechtsverdreher, die überhöhten Renten der Generäle, die volkswirtschaftlich nie was geleistet haben, die Privilegien und Freiheiten der übermächtigen Kaste der Beamten, von gewissen Medienmogulen in Südtirol ganz zu schweigen usw… Da muss man schon die Bauern um ihre Arbeit beneiden, das ist viel gerechter!

  • einereiner

    @ostern
    zu deiner Information: in Sizilien bekommen die Bauern (bzw. Mafia) für jeden Hektar Schafsweide 1000 bis 1300 Euro pro Jahr. Die Südtiroler 200 Euro. Und das Geld kommt von der EU und nicht von der Landesregierung.
    Deine verleumderischen Kommentare lassen darauf schliessen, dass dir ein Bauer die Frau ausgespannt hat, oder?

  • wisoiundnetderfranz

    „Der Südtiroler Bauernbund dürfte sicht nicht beklagen. 2015 zahlte das Land an die mächtige Bauernorganisation 755.000 Euro, 2016 waren es 735.000 Euro und 2017 745.000 Euro.
    Diese Zahlen gehen aus der Antwort von Landesrat Arnold Schuler auf eine Anfrage im Landtag von Sven Knoll und Myriam Atz-Tammerle hervor.“

    Bekommen eigentlich die anderen Berufskammern (Architekten, Geometer, Rechtsanwälte usw.) auch soviel Geld vom Land?
    Wenn nicht, warum diese Ungleichbehandlung?

  • einereiner

    Die Architekten pflegen nicht die Landschaft, die Geometer produzieren keine Lebensmittel und die Rechtsanwälte nehmens eh von den Lebendigen.
    Aber Lehrer, Polizisten, Beamte und Politiker bekommen 100% ihrer Einkommen vom Steuerzahler, obwohl ihr Nutzen zweifelhaft ist.

    • silverdarkline

      Dass Sie einen Lehrer selten gesehen haben, beweisen Ihre Aussagen. Und was würden Sie ohne Beamte und Politiker machen? Keine Beiträge, Laden zusperren!!

      • einereiner

        @silver
        und ohne Landwirtschaft in Europa hätten wir keine Sicherheit in der Lebensmittelversorgung.
        und ohne Landwirtschaft in Südtirol hätten wir nur ein Viertel des Tourismus.
        Die Beiträge an die Landwirtschaft in Südtirol sind im Vergleich zu anderen Ländern und Regionen gering und dienen dazu, die Lebensmittel für die Gesellschaft billig zu halten.

    • wisoiundnetderfranz

      @einereiner
      Ich seh, du hast den vollen Durchblick…

  • silverdarkline

    Und auch für die Wasserverschwendung gibt’s noch Beiträge, Wahnsinn!! Wie oft beobachtet man, dass Beregnungsanlagen laufen selbst wenn es nebenbei regnet…unglaublich!

  • franz1

    @ giftzwerg,

    des isch obo gschickt, den Bauern werden die Betriebskoschtn van Stuierzohler rickvogietet, do kannat jedo Betrieb der Ungschtellte hot ban Lond onsuichn.
    De orme Bauern(Äpfl)kaschte!

  • morgenstern

    Kein Artikel über die Bauern ohne dass nicht das Wort Beitrag darin vorkommt, und dann wundert man sich dass die Wertschätzung für unsere Privilegien Ritter gegen Null tendiert.

  • giftzwerg

    Ok, ich fühle mich mitschuldig, sorry dafür, dass die Landwirtschaft dieses Land im Laufe der Zeit zu dem gemacht hat, was es ist, ein Land, das Euch nicht gefällt, zu bäuerlich geprägt hat. Zur Wiedergutmachung distanziere ich mich in aller Form von Allem und Jedem, der Euch von der Abreise in ein besseres Land, eines, das eure Würde nicht mit Füssen tritt, abhält… Mehr kann ich nicht für Euch tun

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