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Lagezentrum geschlossen

Das Lagezentrum wurde am Montag nach einer Besprechung geschlossen, die Verkehrssituation hat sich nach dem Schneechaos wieder beruhigt.

Keine Menschen seien zu Schaden gekommen, es gab weder Verletzte noch Tote, das Leben der Bevölkerung war nie gefährdet, betonten die Stellvertreterin des Regierungskommissärs Francesca De Carlini, Ressortdirektor Klaus Unterweger, die Kommandantin der Verkehrspolizei Anna Lisa Mongiorgi, der stellvertretende Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz Günther Walcher und der Kommandant der Berufsfeuerwehr Florian Alber am Montag Nachmittag bei der Abschlussbespechung nach dem Schneechaos in der Nacht auf Samstag.

Im Laufe der Nacht auf den 2. Februar waren in verschiedenen Teilen Südtirols 50 bis 70 Zentimeter Schnee gefallen; daraufhin war der Bevölkerungsschutz in all seinen Bereichen aktiviert worden, darunter auch jener im Hinblick auf die Verkehrssituation sowie der Schneenotfallplan.

Um die gelungene Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte weiter zu verbessern, wurde beschlossen, das Netzwerk zu erweitern und eine Arbeitsgruppe einzurichten, die auch die österreichischen Behörden und jene des Trentino mit einbezieht.

Nach einer Bilanz und der Feststellung der Beruhigung der Lage wurde am Montag um 15.30 Uhr das bei der Berufsfeuerwehr eingerichtete Lagezentrum geschlossen.

Auf der Nordspur der Brennerautobahn kamen die Fahrzeuge auch am Montag noch zwischen Brixen und Sterzing nur im Schritttempo voran, der Stau hat sich gegen 14 Uhr aufgelöst. Über 1.000 Lastwagen wurden noch gezählt, davon 700 allein am Sadobre-Parkpatz bei Freienfeld, dazu kamen die Lieferwagen, die wie jeden Montag beruflich unterwegs sind, berichtete Kommandantin Mongiorgi. In der Nacht auf heute waren einige Einsätze der Verkehrspolizei gefordert.

Seit Samstag waren neben 470 Mitarbeitern des Straßendienstes mit 220 Schneeräumfahrzeugen in 12.000 Arbeitsstunden auch 134 Freiwillige Feuerwehren mit 1.600 Wehrleuten im Einsatz, 23 Polizeistreifen mit 70 Polizisten und 20 Einheiten der Carabinieri. Das Weiße Kreuz war mit 25 Fahrzeugen, darunter zwei Ambulanzen, im Einsatz, mit 55 freiwilligen Helfern und vier Sanitätern; der Betreuungszug verteilte 4.500 Brote, warme Getränke und 200 Decken. Im Lagezentrum waren 35 Personen tätig.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (1)

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  • meinemeinung

    Frau Anna Lisa Mongiorgi, wo waren die 23 Polizeistreifen mit 70 Polizisten und 20 Einheiten der Carabinieri am Freitag und Freitag Nacht, da war keine dieser Herrn Unterwegs um Kontrollen zu machen. Diese Herrn erscheinen erst wenn alles schon am Dampfen ist.
    Es sind halt italienisch Verhältnisse es war sicher nur der Falsche unter den Betroffenen sonst würde man nichts hören

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