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„Zivilschutz sind wir alle“

Ein gelungenes Projekt Zivilschutz an den Schulen stellte Landesrat Bottacin vor

Mit einem Kongress in Olang und einer Feier im Pacher-Haus in Bruneck wurde am Freitag die 16. Nationale Zivilschutz-Skimeisterschaft abgeschlossen.

Sie stehen an vorderster Front, wenn es darum geht, die Bevölkerung zu schützen. In diesen Tagen haben sich 650 Männer und Frauen aus 16 Regionen Italiens zur 16. Skimeisterschaft des Nationalen Italienischen Zivilschutzes amKronplatz versammelt und im sportlichen Wettkampf auf Skiern gemessen.

Der Freitag Nachmittag stand im Zeichen des fachlichen Erfahrungsaustausches im Kongresshaus in Olang, bei dem das Thema Zivilschutz an den Schulen vertieft wurde. „Selbsthilfe und Nachbarschaftshilfe“, erklärte Bevölkerungsschutzlandesrat Arnold Schuler in seinen Grußworten, „gehören zur DNA der Südtiroler Bevölkerung“. Bei diesem Treffen der haupt- und ehrenamtlich im Zivilschutz Tätigen werde neben den Rennen auch die Gelegenheit genutzt, sich auszutauschen und zentrale Themen der Zukunft zu besprechen. Es gehe auch darum, die Jugend für den Zivilschutz zu begeistern: „Mitglied einer Freiwilligen-Organisation zu sein, ist eine Schule fürs Leben“.

Zivilschutz, betonte der Landesrat für Zivilschutz und Umwelt der Region Venetien Gianpaolo Bottacin, „sind nicht nur Menschen in Uniform, sondern jede und jeder von uns“. Er stellte das vor drei Jahren gestartete Projekt „Scuola sicura Veneto“ vor, bei dem Kinder und Jugendliche zu sicherem und korrektem Verhalten im Alltag angeleitet werden.

Hinter verschlossenen Türen besprachen die regionalen Zivilschutzdirektoren und der zugeschaltete Zivilschutz-Chef Borrelli die Entwicklung eines Konzeptes zur Erkennung und zum Management von Risiken durch Schüler und ihre Familien.

Zivilschutz an den Schulen

Um in Italien das Freiwilligenwesen im Zivilschutz weiterhin zu fördern und jeden Einzelnen zu befähigen, sich selbst im Notfall helfen zu können, soll künftig das Thema Zivilschutz in all seinen Facetten an Italiens Schulen Einzug finden, erläuterte der Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz Rudolf Pollinger. So soll ein Konzept zur Erkennung und zum Management von Risiken durch Schülerinnen und Schüler und ihre Familien entwickelt werden.

Die regionalen Zivilschutzdirektoren besprachen, wie dieses Ziel umgesetzt werden kann. Der italienische Zivilschutz-Chef Angelo Borrelli, der wegen der angespannten Wetterlage nicht wie geplant an dem Treffen teilnehmen konnte, war während dieser Besprechung und des Kongresses  via Video zugeschaltet.

Am Ende des Kongresses erfolgte die Übergabe der Meisterschaften durch Landesrat Schuler an seinen Amtskollegen Landesrat Bottacin stellvertretend für die Region Venetien.

Die 16. gesamtstaatliche Skimeisterschaft des Zivilschutzes klang mit einem Abschlussfest im Michael-Pacher-Haus in Bruneck aus.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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