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„Schwierige Zeiten für Sparer“

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Wie das Sparverhalten der Südtiroler Arbeitnehmer ausschaut. Und warum sicheres Sparen heute ein Verlustgeschäft sei.

(hsc) Südtirols Arbeitnehmer wurden im neuen AFI-Barometer zum Thema Sparen befragt. Laut den Ergebnissen ist die Sicherheit der Geldanlage nach wie vor das wichtigste Kriterium (70 Prozent), das die Arbeitnehmer zugrunde legen, wenn sie ihr Erspartes anlegen. Es folgt die Liquidität, also die unmittelbare Verfügbarkeit bei Notwendigkeit.

Gespart wird in erster Linie für die Kinder (61 Prozent) und für unvorhergesehene Ereignisse (51). Die „Wohnung“ bzw. die „Vorsorge fürs Alter“ als Spargrund ist hingegen stark von der Lebensphase abhängig.

Wie AFI-Direktor Stefan Perini mit Bezug auf die amtlichen Daten von Banca d’Italia erklärt, seien die Südtiroler die noch „konservativeren“ Anleger als die eh schon konservativen italienischen Sparer. „Ein echtes Problem für Sparer ist es heute, sicheres Sparen mit dem Anspruch von Wertbeständigkeit der Sparanlage zu kombinieren. Beim aktuellen europäischen Zinsniveau und der Südtiroler Inflationsrate ist sicheres Sparen heute vor allem ein sicheres Verlustgeschäft. Leider“, meint Perini.

AFI-Präsidentin Christine Pichler ist besorgt, „dass viele Südtiroler Arbeitnehmerfamilien gleich zweimal durch die Finger schauen: einmal bei den Löhnen, ein weiteres Mal beim Ersparten.“

EINEN AUSFÜHRLICHEN ARTIKEL ZUM AFI-BAROMETER LESEN SIE IN DER FREITAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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