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Die Berg-Debatte

Toni Battle (Foto: T Cammerlander)

In Österreich ist nun eine Diskussion über Sanktionen für grobe Fahrlässigkeit in den Bergen losgetreten worden.

Soll es Sanktionen für grobe Fahrlässigkeit in den Bergen geben?

Darüber wird jetzt in Österreich – und vor allen Dingen in Tirol – eifrig diskutiert.

VP-Landtagsvizepräsident Anton Mattle, der auch stellvertretender Leiter der Tiroler Bergrettung ist, zeigt sich erfreut darüber, dass die Bundesregierung seinen Vorstoß nun aufgreift und über Sanktionen für grob fahrlässiges Verhalten in den Bergen diskutieren möchte.

„Zahlreiche Ereignisse in den letzten Wochen und Monaten haben deutlich gemacht, dass diese Diskussion wichtig ist. Wer sich vorsätzlich über alle Warnungen hinwegsetzt, Hinweisschilder missachtet und teils sogar Absperrungen überwindet, der bringt nicht nur sich selbst, sondern auch andere in Gefahr. Ein solches Verhalten muss Konsequenzen haben – auch zum Schutz jener, die dann ausrücken müssen, um die Sportler aus der Gefahrenlage zu befreien“, ist der Galtürer Bürgermeister und Tiroler Landtagsvizepräsident Anton Mattle von der Notwendigkeit einer breiten gesellschaftlichen Debatte überzeugt.

Er kündigt deshalb an, sich in den nächsten Wochen intensiv in den Diskussionsprozess einbringen zu wollen.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (2)

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  • drago

    Wie heißt den der Herr nun:
    Toni Battle (Foto: T Cammerlander) wie im Foto oder
    Anton Mattle wie im Text (rede vom Nachnamen).
    Wie so oft: Kontrolle die große Abwesende.
    Wenn über grobe Fahrlässigkeit diskutiert wird, ist das okay und sinnvoll, wobei die grobe Fahrlässigkeit für den Berg dann bitte schon genau umschrieben wird und nicht nur auf die Definition des Strafgesetzbuches verwiesen wird.
    In Südtirol hat man ja schon darüber diskutiert, für Ausübende von sog. Risikosportarten die entpsrechenden Kosten anzulasten, wobei Risikosportarten ziemlich weit gefasst worden wären (ansonsten hätte es ja nichts gebracht). Zum Glück wurde damals nichts daraus.

  • wisoiundnetderfranz

    Ich würde nicht sanktionieren.
    Wer definiert, ab wann diese greifen? Wie definiert man im Detail grobe Fahrlässigkeit?
    In der Bar mit einem Glas Bier in der Hand ist es ganz einfach, aber rechtlich könnte es ganz schön schwammig werden.
    Ich würde ganz einfach ab einer gewissen z.B. Lawinengefahrstufe oder anderen klar abgesteckten Kriterien (Dunkelheit, Wetter…) offiziell Rettungsmaßnahmen zum Schutz der Retter verbieten.

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