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lvh wirbt für BBT

Foto: lvh

Nach der Demo von Rosenheim sagt lvh-Präsident Martin Haller: Die Zulaufstrecken seien für die vollständige Nutzung des BBT unerlässlich.

Etwa 3.000 Demonstranten haben in Rosenheim gegen die geplante Zulaufstrecke zum Brennerbasistunnel protestiert. Der lvh ist überzeugt, dass die Brennerautobahn durch eine Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene entlastet werden kann.

Zulaufstrecken sind für die vollständige Nutzung des BBT unerlässlich. Dennoch gibt es in Bayern immer wieder Protestaktionen. Erst am Montag trafen in Rosenheim rund 3.000 Menschen zusammen, um gegen den Bau der Zulaufstrecke zu demonstrieren. „Der Brennerbasistunnel stellt ein bedeutendes Infrastrukturprojekt dar, von welchem Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft gleichwertig profitieren. Dieses Ziel kann allerdings nur dann erreicht werden, wenn die vorrangigen Abschnitte der Zulaufstrecken bedarfsgerecht fertiggestellt werden“, unterstreicht der geschäftsführende lvh-Präsident Martin Haller.

Bereits der Bau des BBT habe positive Effekte auf die lokale Wirtschaft, die Beschäftigungs- und Wertschöpfungsrate.

Dieselbe Meinung vertritt auch der Obmann der Warentransporteure im lvh, Elmar Morandell: „Dank BBT können Waren und Personen aus dem norditalienischen Raum zukünftig schneller per Bahn Richtung Norden –  und umgekehrt – transportiert werden. Dies wird sicher dazu beitragen, den Durchzugsverkehr auf der A22 zu reduzieren. Die Waren, die entweder ihren Ursprung oder ihre Destination in Südtirol haben, sowie die Südtirol-Urlauber werden weiterhin die Infrastruktur Straße nutzen.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (5)

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  • zufall

    Deutschland wird von der Autoindustrie regiert. Die Bahn und viele andere wichtige Dinge sind Nebensache – leider.

    • einereiner

      @zufall
      was bringt der BBT? Anstelle von 280 Zügen wie jetzt, können dann 400 fahren. Aber auch damit ist nicht viel getan, das ist nicht mal ein Drittel des Güteraufkommens über dem Brenner. Also eigentlich eine Fehlinvestition.

  • george

    Die Bayern werden schon wissen wieso sie dagegen protestieren. Erstens ist der BBT und seine Zulaufstrecken ein Fass ohne Boden und zweitens löst er das Transportproblem auf der Autobahn nicht. Durch den BBT werden nur sogenannte „Edelzüge“ fahren, die teuer erkauft werden müssen. Die Ratterzüge werden weiterhin auf der Normalstrecke verkehren und dort den Lärm und viel Staub erzeugen.

  • wollpertinger

    Dass in Bayern keine Bereitschaft besteht, durch das Inntal eine weitere Bahntrasse zu bauen, war seit jeher bekannt. Es war daher absolut unverantwortlich, mit dem Bau des BBT zu beginnen, obwohl man wusste, dass die nördliche Zulaufstrecke, ohne die der Bau keinen Sinn ergiebt, wohl nie gebaut wird. Das interessiert aber die Handwerker nicht. Ihnen geht es nur darum, am Bau des BBT zu profitieren. Ob er jemals in Betrieb geht, ist ihnen egal.

  • yannis

    Somit wird der BBT sich mehr oder weniger nahtlos in die Bauruinen wie z.B. Brücken ohne eine Straße die dazu hin führt, oder Flugplätze wo kein Flugverkehr stattfindet usw, einreien

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