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Mehr Austausch

Die Spitze des Südtiroler Sanitätsbetriebes traf zu einer ersten Aussprache mit der Geschäftsleitung der Tirol Kliniken zusammen. Die Themen reichten von Informatisierung über Fachkräftemangel bis hin zu Telemedizin.

Stefan Deflorian, kaufmännischer Direktor der Tirol Kliniken, ist gebürtiger Südtiroler und kennt den Generaldirektor Florian Zerzer schon seit Jahren. Auch Christian J. Wiedermann, ehemaliger Primar der Inneren Medizin am Krankenhaus Bozen und nunmehr verantwortlich für die medizinische Leitung der Tirol Kliniken in Innsbruck, kennt den nunmehrigen Chef des Südtiroler Sanitätsbetriebes schon länger. Dementsprechend freundlich verlief ein Treffen am Sitz des Südtiroler Sanitätsbetriebes, im Beisein von Sanitätsdirektor Thomas Lanthaler und Pflegedirektorin Marianne Siller.

Ziel des Treffens war es, gemeinsam auszuloten, wie die gute Zusammenarbeit mit Innsbruck noch weiter gefestigt und ausgebaut werden kann. Florian Zerzer hob hervor, dass für die Südtiroler Innsbruck immer schon so etwas wie das „8. Krankenhaus“ des Landes gewesen sei: „Als Direktor des Südtiroler Sanitätsbetriebes bin ich sehr daran interessiert ist, die vereinbarten Leistungen der Südtiroler Bevölkerung so unbürokratisch wie möglich anbieten zu können. Und zu besprechen, ob und wie wir uns gegenseitig noch mehr unterstützen können. Die Herausforderungen – Stichwort Ärzte- und Pflegekräftemangel, Informatisierung, Qualitätsentwicklung, um nur einige zu nennen – sind ja hüben und drüben in etwa die gleichen.“

Auch Stefan Deflorian zeigte sich offen für eine Konsolidierung und Ausweitung der Zusammenarbeit: „Die Tiroler Kliniken betreuen Südtiroler Patienten vor allem in drei Bereichen, in der Transplantationsmedizin, der Onkologie und der pädiatrischen Versorgung. Seit kurzem gibt es auch im Verwaltungsbereich, bei der elektronischen Fakturierung, einen engen Austausch. Vielleicht gelingt es uns aber, noch weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Interesse der Bevölkerung auf Schiene zu bringen, die zudem für beide Betriebe Vorteile in sich bergen. Ich denke beispielsweise an die Telemedizin, an der wir intensiv arbeiten, genauso wie unsere Kolleginnen und Kollegen südlich des Brenners.“

Sanitätsdirektor Thomas Lanthaler äußerte sich erfreut darüber, dass Tirol Kliniken für die Südtiroler Bevölkerung seit Jahrzehnten eine absolut hochwertige Betreuung erbringen, die es zu stärken und auszubauen gelte.

Christian J. Wiedermann, medizinischer Geschäftsführer der Tirol Kliniken, hob hervor, dass das österreichische und italienische Gesundheitswesen grundverschieden wären: „Durch den Vergleich und den Austausch beider werden aber Stärken und Schwächen der Systeme sichtbar und es besteht die Möglichkeit, voneinander zu lernen.“

Zum Abschluss des Treffens wurde vereinbart, sich regelmäßig auszutauschen und gerade bei gemeinsame Problematiken intensiv in Kontakt zu bleiben.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (1)

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  • goggile

    DIE BETTLÄR AM KRANKENHAUS BEI KASSENAUTOMATEN UND ANDERWO SIND IMMER NOCH UMANAND UND SIND NICHT SO UNGEFÄHRLICH WIE MAN MEINEN MÖCHTE! einschüchtrerung Bedrängung wenn man nichts gibt! immer noch nichts getan!

    Leserbrief in einer anderen Zeitung von einer frau beschrieben DIE KATASTROPHALEN ZUSTÄNDEN in der Bozner geburtenabteilung. war diese Woche lesbar!

    die unzähligen anderen unmutsbekundungen die man niederschreiben könnte, strapazieren Zuviel meine nerven und meine zeit!

    SCHÄMT EUCH! HOFFENTLICH WIRD DURCH NEU EINGEFÜHRTE AUFSICHTSORGANE GEHANDELT GEGEN VERANTWORTLICHE ENDLICH!

    das schlimmste ist aber dass italienweit immer mehr menschen nicht genug Geld haben um rechtzeitig wichtige Visiten zu machen da man dann genötigt ist gegen Aufpreis für eine sofortig Visite dranzukommen. die eu schaut zu, mit dem dem wankelnden unter welchen Substanzen?

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