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„Annus horribilis“

Andreas Leiter Reber

Der freiheitliche Landesparteiobmann Andreas Leiter Reber blickte beim Neujahrsempfang der Blauen in Untermais auf das vergangene politische Jahr zurück, das – so der Parteichef – „alles andere als leicht für die Partei war“.

„Das Jahr 2018 steht für unsere freiheitliche Partei als ein Jahr der Zäsur in Erinnerung bleiben. Für mich als neuer Obmann war dieses Jahr ein ,Annus horribilis‘. Bei den Landtagswahlen am 21. Oktober haben wir zwei Drittel unserer Wähler von 2013 verloren. In den Wochen der Analyse wurden mit dem Vorstand, den Kandidaten und den Mitgliedern alle Fehler und Mängel, aber auch unsere Stärken angesprochen“ , so Landesparteiobmann Andreas Leiter Reber in seiner Ansprache einleitend.

„Wir haben noch im alten Jahr einen Reformprozess eingeleitet, um einen Neuaufbau der Partei bestmöglich zu gestalten“, so der Landesparteiobmann.

„Hinsichtlich der neuen Landesregierung und dem vor kurzem veröffentlichten Koalitionsabkommen, muss festgestellt werden, dass zwar viele Themen angerissen wurden, aber es insgesamt äußerst schwammig und oberflächlich formuliert worden ist. Es wird auch an uns Freiheitlichen liegen, die kommende Legislaturperiode politisch zu füllen und konkrete Vorschläge für unser Land vorzubringen“, so Leiter Reber.

„Beim Thema der Einwanderung erkennt man die Arbeit der letzten Jahre, die sich auch in diesem Koalitionsabkommen niederschlagen. Aber eine wesentliche Forderung, dass wir Südtiroler endlich die notwendigen Zuständigkeiten in diesem Bereich bekommen, ist nicht enthalten. Ähnlich ist es bei vielen Arbeitnehmerthemen. Es wird auf deren konkrete Umsetzung ankommen, wie viele Bürger werden morgen von der angekündigten Anpassung der EEVE-Kriterien profitieren, wie hoch werden morgen Freibeträge sein? Hier werden wir unsere Vorschläge einbringen.“, bekräftigt der freiheitliche Obmann.

„Unsere Aufgaben für die Zukunft sind ebenso klar, wie unsere Inhalte, das ist in der heutigen politischen Landschaft nicht selbstverständlich. Wir haben verlässliche Oppositionsarbeit zu machen, bauen dabei auf unsere Stärken, verbessern und reformieren uns dort wo es nötig ist und stellen die fleißigen und arbeitenden Menschen unserer Heimat in den Mittelpunkt“, so Obmann Andreas Leiter Reber abschließend.

 

 

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