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1,2 Kilo Koks beschlagnahmt

Foto: 123RF

Die Staatspolizei hat in einer Wohnung in Meran 1,2 Kilogramm Kokain, 2,3 Kilogramm Marijuana und 400 Gramm Haschisch beschlagnahmt.

Die Ermittler hatten die Wohnung eines vorbestraften Mazedoniers mehrere Tage lang observiert.

Als die Carabinieri die Wohnung stürmten, versuchte der Mann, der wegen Diebstahls, wegen mehrerer Überfälle, Gefängnisausbruchs und wegen Drogenhandels vorbestraft ist, sich mehrerer Nylonsäckchen zu entledigen, in denen er das Kokain versteckt hatte.

Insgesamt wurden in der Wohnung 1,2 Kilogramm Kokain, 2,3 Kilo Marijuana und 500 Gramm Haschisch beschlagnahmt.

5o Gramm Kokain hatte der 30-jährige Mazedonier in der Kapuze einer Winterjacke versteckt.

Während der Hausdurchsuchung bemerkten Beamte der Polizei einen Mann, der vor dem Haus postiert war und sich merkwürdig benahm. Die Polizisten beschatteten den Mann zunächst. Als sie ihn kontrollierten, wollte der Mann einen Schlüssels verstecken.

Im Nachhinein stellte sich heraus, dass es die Schlüssel der Haupteingangstür zum Haus des Mazedoniers waren. Im Schlüsselbund befand sich auch Schlüssel zum Keller des Mazedoniers, so dass die Ermittler davon ausgehen, dass der Mann, ein Albaner, mit dem Mazedonier Drogen dealte.

Im Zuge einer Hausdurchsuchung in dem Hotelzimmer, in dem der 26-jährige Albaner wohnte, stellten die Ermittler 2.600 Euro in bar und 50 Gramm Kokain sicher.

 

Die beiden Männer wurden in das Bozner Gefängnis gebracht.

Der Marktwert der beschlagnahmten Drogen beläuft sich auf rund 100.000 Euro.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (3)

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  • goggile

    wir sind wohl nicht nur ein alkohollanad sondern auch ein harte Drogen land. sonst kann ich mir nicht erklären wie es möglich ist Unsummen von drogenfunden die stattfinden. und warscheinlich ist die Dunkelziffer viel höher. schämt euch scheinheilige südtiroler. lernt ohne Drogen auszukommen

  • ollaweilleiselber

    Dass die Polizei in der veröffentlichten Mitteilung über einen Drogenfund den „Marktwert“ der konfiszierten Drogen angibt mag man ja noch verstehen, unterstreicht es ja die Tüchtigkeit der Polizeiorgane.
    Welchen Sinn aber macht es, bei Medienberichten über Drogenfunde deren „Marktwert“ anzugeben?
    Etwa damit Personen mit ausreichender krimineller Energie auf die Idee kommen sich mit dem Drogenhandel was dazuzuverdienen?
    Der Vergleich mit den Berichten über geknackten Jackpot und anderen Gewinnen aus dem Glücksspiel liegt nahe = Animierung der Spieljunkies.
    Ein Lob an „goggile“: lernt ohne Drogen auszukommen.

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