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„Angriff auf Autonomie“

Sebastian Kurz und Arno Kompatscher

Bundeskanzler Sebastian Kurz kritisiert das Vorgehen der italienischen Regierung bei der geplanten Reduktion der Senatssitze – und stärkt Arno Kompatscher den Rücken.

In einem Interview mit der Tiroler Tageszeitung hat Österreichs Kanzler Sebastian Kurz dem Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher den Rücken gestärkt.

Auf die Frage der TT, was er zu der von der rechten Regierungskoalition in Rom vorgesehenen Reduktion der Senatssitze für Südtirol von drei auf zwei sage, sagte der Kanzler:

Die Reduktion der Senatssitze ist ein Angriff auf die Autonomie Südtirols. Obwohl Österreich die Schutzfunktion für Südtirol innehat, wurden wir von Rom nicht über diesen Schritt informiert. Wir sehen das Vorgehen Roms sehr kritisch und erwarten uns – und fordern von Italien – die Einhaltung aller Vereinbarung in Durchführung des Pariser Vertrages.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (8)

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  • richard

    Herr Kurz! Kehren Sie bitte vor Ihrer eigenen Tür! Auch bei Ihnen gibt es viel zu tun.

    • giftzwerg

      Tut er ja… Nur weil wir momentan bei Italien sind, werden wir keine Italiener, wir werden im äußersten Fall zu italienischen Staatsbürgern, wir werden auch keine Autos, nur weil wir ein Weilchen in einer Garage stehen und wir werden auch nicht zu guten Christen, ausschließlich mit dem Besuch einer Kirche. Gleichwenig, mein Freund Richard, wirst Du zum Tierschützer, nur weil Du der Massentierhaltung nützlich bist, indem Du der kleinstrukturierten Landwirtschaft den Wolf an den Kragen bindest, weil das die Einzigen sind, die ihren Tieren eine mehrmonatige Erholungszeit auf den Almen bieten…

  • yannis

    Was ändert es an der Südtirol-Autonomie selbst wenn in Rom ein paar überflüssige Sessel aufn Sperrmüll kommen ? NICHTS !
    Ob da drei oder zwei Abnicker bzw. Dagegennicker sitzen, geht so oder so alles durch was die jeweiligen Mehrkeits-Koalitionen beschließen. Allerdings muss dann wohl oder übel einer des Dunskreises sich eine andere Einnahmenquelle erschließen.

  • kleinlaut

    Österreichs schaut immer noch optimistisch in die Vergangenheit. Die sind sich bis heute noch nicht bewusst, dass sie politisch und wirtschaftlich nur mehr eine untergeordnete Rolle spielen. Wenn es darauf ankommt werden die Salvinis und Co. sich keinen Dreck darum kümmern was den Kurz eventuell nicht passen könnte. Da kann sich der Kompatscher noch so herzzerreißend am Rockzipfel „ausplärrn“.

  • herrbergsteiger

    wo wäre Südtirol ohne Österreich?

    Eine ganz normale ital. Provinz namens Alto Adige, wo neben Italienisch auch noch Deutsch gesprochen wird. Für italophile Südtiroler der Idealzustand …

    Speck lässt sich besser verkaufen, wenn er aus Südtirol kommt, und nicht aus Alto Adige …

  • herrbergsteiger

    Tacitus: „Mögen uns die Götter die Zwietracht der Germanen möglichst lange erhalten“

    Tacitus Wunsch ist in Erfüllung gegangen

  • annamaria

    Ist doch lächerlich. Der soll sich um die eigenen Probleme kümmern!

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