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Energietisch wird fortgesetzt

Letzte Sitzung der Expertenrunde Energie in der Amtszeit von Landesrat Richard Theiner: 21 Treffen fanden seit Februar 2014 statt.

Zu ihrer letzten Sitzung im Jahr 2018 ist die Expertenrunde Energie im Landhaus 11 in Bozen zusammengekommen.

Zugleich war es das letzte Zusammentreffen in der Amtszeit von Energielandesrat Richard Theiner, der allerdings nicht dabei sein konnte, weil er das Land Südtirol bei der Regionenkonferenz vertrat, wo es um das staatliche Förderdekret für erneuerbare Energien (FER „fonti energetiche rinnovabili“) ging.

Die Diskussionen über das FER-Dekret waren demnach auch Thema in der Energieexpertenrunde unter dem Vorsitz von Wolfgang Plank. Zudem befassten sich die Mitglieder mit dem Masterplan Stromverteilung. Umweltagenturdirektor Flavio Ruffini berichtete über den Zwischenstand der Planungen zur neuen Hochspannungsleitung im Eisacktal. Der dritte Themenblock umfasste die Förderbeiträge im Bereich der erneuerbaren Energien sowie im Bereich der Energieeffizienz.

21 Treffen haben seit der Einrichtung des so genannten „Energietisches“ unter Landesrat Richard Theiner im Februar 2014 stattgefunden.

Die Vertreter sämtlicher – großer wie kleiner – Akteure im Südtiroler Energiesektor an einen Tisch zu versammeln, sei eine erste, wichtige vertrauensbildende Maßnahme nach einer sehr unruhigen Phase in der Südtiroler Energiepolitik gewesen, betont Theiner rückblickend: „Die Expertenrunde Energie hat wesentlich dazu beigetragen, die Weichen für eine neue Art der Kooperation zu stellen.“

Zahlreiche Themen konnten in den vergangenen Jahren auf Expertenebene vorangetrieben werden. Dafür übermittelte der Energielandesrat Theiner den Energieexperten seinen Dank für ihren Einsatz, insbesondere den drei bisherigen Koordinatoren: dem im Juni dieses Jahres verstorbenen Georg Wunderer, Flavio Ruffini und dem derzeitigen Koordinator Wolfgang Plank. Die Expertenrunde habe sich bewährt und soll auf technischer Ebene fortgeführt werden, erklärte Flavio Ruffini, Direktor der Landesumweltagentur, abschließend.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (10)

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  • leser

    Lueber theiner
    Gehören zu den experten auch einige soldaten aus dem weinbergweg

  • sepp

    ritschiegeh schofe hütten isch gscheider [email protected] sell woas man woll das Südtirol von die Weinberg schneckenregiert wird und das deilei vom land finaziert werden woas man a va ihren Geld tien die nix aussa woas man woll lossen sich eh um an Cent s nabile aussa schneiden wie bekonnt isch will jo oaner vom Geld der handelkammer den flughafen kaufen du wiebekannt sein sollte krieg die Handelskammer auch öffentliche Gelder dewegenherr LB an die Volksabstimmung denken

  • franz

    …..wo es um das staatliche Förderdekret für erneuerbare Energien (FER „fonti energetiche rinnovabili“) ging.
    https://www.tageszeitung.it/2018/12/24/energietisch-wird-fortgesetzt/

  • george

    Der hat auch nur mit seinen Mitobersten einseitig in einen Topf gewirtschaftet und seine Machtlobby bedient. Jedenfalls von Arbeitermentalität mit starker, ehrlicher und ausgeglichener Durchsetzung und Verteilung hat man bei ihm wenig gespürt.

  • franz

    Die Wasserkraft ist für Südtirol wichtig.
    Wenn das Ministerialdekret die staatlichen Fördergelder für Wasserkraftwerke einschränkt, hängt das wohl damit zusammen, dass erstens die Errichtung weiterer Wasserkraftwerke in Südtirol nicht mehr bzw. nur beschränkt möglich sind und zweitens wegen zurückgehender Produktionsmöglichkeit aufgrund des Klimawandels und Trockenperioden wenig Sinn macht.
    Wie zum Thema: “ ungeniessbarer Cocktail “ geschrieben.
    https://www.tageszeitung.it/2018/11/29/ungeniessbarer-cocktail/#comment-393058
    Windkraftanlagen sind ausbaufähig und die Zukunft.
    Landeshauptmann Kompatscher sprach von einem „politisch wichtigen Moment“
    Als „guten Abschluss der langen Geschichte der ‚Stromrückholung’“ bezeichnete hingegen Gemeindenverbandspräsident Andreas Schatzer die Übernahme der Aktien durch die Gemeinden. “[..]
    Mit Beschluss hat dieLandesregierung jeden Bürger mit einen Stromanschluss für Erst – Wohnung – von Alperia einen BONUS von 50 € / Jahr versprochen
    Wie am 06.12.2018 Generaldirektor Johann Wohlfarter auf
    “rai radio südtirol -07:15 “verlauten lies, müsste Alperia die Tarife für ca 18.000 Kunden anheben um auf den Strommarkt konkurrenzfähig zu bleiben zu können.

    • leser

      Des loppn
      Hop des no net verstondn dass die sudtiroler stromheimholung lei der freibrief für die norrnfreiheit von lond und gemeinden ist, damit diese ihre blodsinne finanzieren konnen auf kosten des burgers, kein cent ist bis heute beim burger angekommen, der ganze eimsatz von schatzer gilt, dass er auch, wie die landtagsabgeordneten, zum rentenzuschlag fur burgermeister und referenten kommt
      Will man mit dem stromthema die verschuldung der gemeinden abbauen, die immerhin bei rund 1,2 milliaren liegt
      Ah franz und deind zukunft wind liegt beispielsweise in deutschland cinamziell am boden und hilft der stromlobby hochstens al kosmetik für die greencards umd das wird eh vom steuerzahler finanziert, du redest von etwas, von dem du nichts verstehst genau wie theiner und co, nur die mussn nichts verstehen sondern als lobbyst für ihre orgeyetzten fungiern

    • leser

      Franz
      Im übrigen. Wasser ist ein grundnahrungsmittel und kein energierohstoff. Mit gesundem hausverstand sollte man jeden anderen gebrauch unter strafe stellen
      Nestle zum beispiel hat mit dem raubbau von wasser millionen menschen auf dem gewissen, aber du nennst das sicher geschäftstüchtig oder
      Leute wie theiner segnen die machenschaften solcher zeitgenossen politisch ab

  • franz

    @leser
    Wasser ist ein Grundnahrungsmittel und hat Priorität, Produktion mit Wasserkraft ist jedoch die effizienteste und umweltfreundlichste Möglichkeit Strom zu erzeugen.
    Ich denk Du hast weder verstanden was ich geschrieben habe, noch verstehst Du von Stromproduktion soviel wie ein Hahn vom Eierlegen. ( oder Du bist ein Grüner )
    Was hat Nestle mit der Stromproduktion zu tun.
    Im Gegensatz zu Stromproduktion mit Wasser liegt die Zukunft bei Alternativ Energie wie Windkraft.
    https://www.milanofinanza.it/news/l-introduzione-dell-ires-verde-fa-brillare-erg-falck-e-alerion-201810161231327231
    In Deutschland fehlen zur Zeit noch die Hochspannungsleitungen vom Norden in den Süden, weil sich Merkel dagegen stellt was sich bald ändern wird unter anderen auch weil die Braunkohlegewinnung langsam aber sicher gestoppt werden wird.
    Es gibt ein Unternehmen in Südtirol welches umweltfreundliche Alternativenergie unter anderem mit Windparks- Windkraft durchaus gute Gewinne erwirtschaftet.
    Fri El Gostner Bozen & und das in der Börse notierte Unternehmen “Alerion“ zeigen wie das geht.https://www.fri-el.it/home/
    Du bist wohl so ein grüner Allesverhinderer.
    Atomkraft? Nein danke!
    Kohlekraftwerke? Nein danke!
    Windenergie? Nein danke!
    Gezeitenkraftwerke? Im Prinzip ja, aber bitte nur bei Ebbe!
    Wasserkraftwerke? Nein danke!
    Solarenergie? Nein danke!
    Biogasanlagen? Nein danke!
    Erdgaskraftwerke? Nein danke!
    Auf Bäumen leben? Im Prinzip ja, aber bitte nur mit elektrisch Licht und Warmdusche.

    • leser

      Framz ich denke du hast keine ahnung wie eine energieproduktionsanlage verdient, du kannst ja deinen mais oder deim getreide verwenden um strom zu produzieren anstatt es zu essen du trottl
      Wenm du etqas mehr techmik verstehen würdest siehst du vielleicht die zusammenhänge ich bin aeder grun noch svp
      Und merkel tut gut daran en stromkonzernen für ihre maroden windanlagen ihre tromleitungen nicht mit dem geld vom burger zu bezahlen
      Genauso wie umsere biogasanlagen undvsonstige anlagen nur vom steuergeld bezahlt worden sind

  • morgenstern

    Dieser Debattierclub wird sich alsbald in Luft auflösen, nicht weil Theiner in Zukunft fehlt, sondern weil es Mangels staatlicher Förderungen nichts mehr zu holen gibt.

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