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Wieder mehr Nächtigungen

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Das Geschäftsklima im Südtiroler Tourismussektor ist nach wie vor auf einem hohen Niveau. Dies ergibt sich aus der Herbstausgabe des Wirtschaftsbarometers vom WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen.

Heuer stiegen die Nächtigungen weiter an und mehr als 90 Prozent der Unternehmen melden eine zufriedenstellende Ertragslage.

Die Prognosen der Wirtschaftstreibenden sind auch für 2019 gut. Von den verschiedenen Branchen des Gastgewerbes zeigt sich die Gastronomie am optimistischsten, während bei den Bars und Cafés weiterhin einige Schwierigkeiten bestehen.

Der Südtiroler Tourismus konnte heuer von einer günstigen Nächtigungsentwicklung profitieren.

Zwischen Januar und Oktober gab es mehr als 30,5 Millionen Nächtigungen, mit einem Plus von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Anstieg betrifft vor allem die Gäste aus Deutschland und aus dem sonstigen Ausland, der Zuwachs der italienischen Touristen war hingegen geringer.

Diese positive Entwicklung hat zu einem guten Geschäftsklima im Tourismussektor geführt und 93 Prozent der Unternehmen sind mit der Rentabilität im laufenden Jahr zufrieden. Das Geschäftsvolumen hat zugenommen und in den meisten Fällen konnte der Kostenanstieg durch Preiserhöhungen ausgeglichen werden.

Die Bedingungen für den Zugang zu Krediten haben sich weiter verbessert, die Zahlungsmoral der Kund/innen wird aber von den befragten Unternehmern und Unternehmerinnen etwas schlechter als im Vorjahr bewertet. Die Beschäftigung hat deutlich zugenommen: Zwischen Januar und November 2018 lag die Zahl der Arbeitnehmer/innen im Südtiroler Tourismus durchschnittlich bei über 30.000, das sind 6,8 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Ebenso positiv sind die Aussichten für 2019: 92 Prozent der Unternehmen gehen von einem zufriedenstellenden Betriebsergebnis im nächsten Jahr aus und es wird ein weiterer Anstieg von Beschäftigung und Umsatz erwartet.

Von den verschiedenen Branchen des Gastgewerbes zeigt die Gastronomie das beste Geschäftsklima. Viele Restaurantbetreiber/innen bewerten die Ertragslage im Jahr 2018 als gut und die Prognosen für 2019 gehen von einer weiteren Verbesserung aus. Auch bei den Hotelier/innen herrscht Optimismus; bei den Betreiber/innen von Bars und Cafés bleibt die Stimmung hingegen – trotz einer Besserung im Vergleich zu den Vorjahren – verhaltener.

Michl Ebner, Präsident der Handelskammer Bozen, ist über die gute Entwicklung des Gastgewerbes erfreut: „Der Tourismus ist ein Zugpferd der Südtiroler Wirtschaft. Durch kontinuierliche Investitionen in Qualität konnte die Attraktivität Südtirols als Reiseziel immer weiter verbessert werden. Diese Investitionen sollen daher auch in Zukunft unterstützt werden.“

Manfred Pinzger, Präsident des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) sagt:

„Die positiven Aussichten für 2019 sollen auch zum Anlass genommen werden, um weiterhin in die Qualität bei gleichzeitiger Steigerung der Wertschöpfung und in die Nachhaltigkeit zu investieren. Ein verantwortungsvoller Umgang mit den natürlichen Ressourcen muss im Mittelpunkt der Entwicklung stehen.“

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Kommentare (6)

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  • schwarzesschaf

    Herr Pinzger Qualität gibt es nur zur Hochsaison denn damach und davor kriegt man diese um den halben Preis ja fast schon gür dumpingpreise traurig aber war

  • goggile

    der Tourismus gehört komplett reglementiert. bettenabbau und in allen Sterne und Urlaub Bauernhof kategoiern. es sind zuviele Touristen die steuerbuggler behindern und in der Lebensqualität siehe verkehr und wohnungspreise usw beslasten. nicht zulezt sind es sehr wenige die an goldzippfele zuzzln und es werden massenweis nichtsüdtiroler importiert die für diese buggln.es ist längst schon ein maximum erreicht.

    • realist

      Bin kein Touristiker, aber für ein Berggebiet wie Südtirol insgesamt, ein Segen.
      Mit Vor u. Nachteilen natürlich u. auch Regeln.
      Aber es ist bestimmt nicht alles schlecht in der Tourismusentwicklung,
      Man sollte das Glas öfter halbvoll sehen als halbleer.
      Jeder in unserem Land profitiert mehr oder weniger oh. dass er s merkt, von Tourismus.
      Wenn man im Alpenraum die Entwicklung vergleicht, dann steht Südtirol sehr gut da.
      zB. mit St Moritz/Kützbühl/Schladmig usw. wo alles zwar eine Stufe höher steht, aber mit viel mehr Nachteilen, wenn man es aus Sicht der normalen einheimischen Bevölkerung betrachtet u. da gibt s kein zurück mehr.
      Bei uns wird schon umgedacht, zwar noch zu wenig, aber es kommt immer mehr ins rollen.
      Bitte mit bestimmten Hotelies in Gröden und Seiseralm Gebiet reden.

  • der_brottler

    Die Piefke solln dahuam bleibm, is Gelg kennen se joa a überweisn

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