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Neuer IDM-Chef

Erwin Hinteregger ist neuer Generaldirektor von IDM und löst damit Hansjörg Prast ab. Jetzt müssen noch zwei Abteilungsdirektoren ernannt werden.

Der öffentliche Wirtschaftsdienstleister IDM Südtirol hat einen neuen Direktor: Der Verwaltungsrat von IDM hat den gebürtigen Lüsner Erwin Hinteregger zum Generaldirektor ernannt.

IDM wird im kommenden Jahr mit neuer Führung, vereinfachten Strukturen und fokussiertem Aufgabengebiet neu durchstarten. Nächster Schritt ist die Ernennung der zwei Abteilungsdirektoren, die den neu formierten Abteilungen Marketing und Business Development vorstehen werden.

„Drei Jahre nach der Gründung war es notwendig geworden, IDM an neue Aufgabenstellungen anzupassen und das Profil der Organisation weiter zu schärfen. Deshalb wurden Aufgaben neu zugeordnet: Technologische Innovation mit ihren spezifischen Leistungen wird mit 1. Januar 2019 in den NOI Techpark eingegliedert, während sich IDM auf das Tourismus- und Agrarmarketing, die Export- und Innovationsberatung und Dienstleistungen in der Betriebsentwicklung sowie die Entwicklung des Filmstandorts Südtirol konzentriert und diese Bereiche weiterentwickelt“, so IDM in einer Aussendung.

„Durch die Konzentration auf spezifische Themen können diese noch gezielter und schlagkräftiger angegangen werden, und die Services von IDM werden noch effizienter. So können wir das große Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Südtirol zu stärken, besser erreichen“, sagt IDM-Präsident Hansi Pichler.

Der künftige IDM-Direktor Erwin Hinteregger hat eine langjährige internationale Karriere hinter sich. Er machte seine Ausbildung in Italien, Spanien, dem Vereinigten Königreich und der Schweiz in Wirtschaft und mit Spezialisierung in Internationalem Marketing und eCommerce.

Er arbeitete in internationalen Konzernen in verschiedenen Ländern für Konsumgüter- und Handelsmarken, unter anderem für Mars, Wrigley, Luxottica und die Aldo Group. Aktuell ist er Geschäftsführer für Tchibo.

Hinteregger hatte Führungsrollen vorwiegend im Marketing, im Vertrieb, in der Innovation und in digitalen Bereichen inne.

„Ich freue mich sehr, dass ich die Erfahrung, die ich im Ausland sammeln konnte, nun bei IDM und zum Nutzen der Südtiroler Wirtschaft einbringen kann“, sagt der Manager.

Mit 2. April 2019 tritt er seine neue Aufgabe an, bis dahin führt Hansi Pichler laut Beschluss des Verwaltungsrats als geschäftsführender Präsident die IDM-Agenden.

Die neu ausgerichtete IDM kümmert sich um das Marketing für die Destination Südtirol und für ihre Agrarprodukte, um den Aufbau der Dachmarke Südtirol sowie um die Betriebsentwicklung, die Beratung in den Bereichen Innovation und Internationalisierung für Südtiroler Unternehmen und um die Entwicklung des Filmstandorts Südtirol.

Wer die beiden Abteilungen Marketing und Business Development leiten wird, die diese Agenden übernehmen werden, liegt in den Händen des neuen Direktors und des Verwaltungsrats. Sie werden nun gemeinsam die neuen Führungskräfte auswählen.

Der bisherige IDM-Generaldirektor Hansjörg Prast, der Erwin Hinteregger im Wettbewerb unterlegen war, wird wohl Abteilungsdirektor für Business Development.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (2)

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  • drago

    „IDM wird im kommenden Jahr mit neuer Führung, vereinfachten Strukturen und fokussiertem Aufgabengebiet neu durchstarten.
    …… und das Profil der Organisation weiter zu schärfen.“
    Was für eine Anhäufung von Worthülsen und Schlagwörtern.
    Beim Durchstarten aufpassen, sonst straft die Polizei wegen gefährlicher Geschwindigkeit.
    Und hoffentlich schneidet sich niemand am Profil und rennt dann zum Wenter, um die IDM auf Schadensersatz zu verklagen.

  • stefan28

    Auffallend, dass seit der Gründung der IDM fast nur mehr negative Schlagzeilen in der Presse erscheinen. Da muss doch etwas Wahres dran sein, denn sonst würde es nicht diese vielen Veränderungen geben. In der Hotelbranche tätig, bekommt man einiges auch zu hören. So soll der derzeitige Direktor nicht auf die Probleme und Vorschläge der Mitarbeiter und Abteilungsleiter eingehen, sondern vielmehr den Leuten seiner früheren Export Organisation vertrauen. Dies ist ihm unter anderem jetzt wohl zum Verhängnis geworden, denn anstatt eine moderne Struktur aufzubauen hat er laut einer Ex-Mitarbeiterin einen komplizierten Verwaltungsapparat gebilligt. Da tut Hinteregger wohl gut daran zuerst in dem Bereich einzugreifen wo man bis jetzt keine Veränderung gesucht hat, vielleicht liegt genau dort das Problem. Traue dem Hinteregger, welcher mit viel internationaler Erfahrung aus der Privatwirtschaft kommt, schon zu, die IDM wieder zu modernisieren und der erfolgreichen früheren SMG anzunähern, und dies auch mit einer viel größeren und erweiterten Aufgabe als nur den Tourismus.

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