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Endstation Ungarn

Südtirols Kegelmeister KK Neumarkt ist am Samstag in der Königsklasse im Achtelfinale gegen Szegedi ausgeschieden.

Nach dem 5:3-Sieg im Hinspiel vor zwei Wochen setzte es für die KK Neumarkt in Ungarn eine 2:6-Niederlage gegen Szegedi TE(3620:3751 Kegel).

Neumarkt ging angeschlagen in das Retourmatch gegen den ungarischen Spitzenklub. Denn Florian Thaler hatte im Laufe der Woche nicht nur mit einer Grippe zu kämpfen, sondern wurde genauso wie sein Teamkollege Armin Egger von Rückenschmerzen geplagt.

In der Startrunde schickten die Unterlandler aber zunächst einmal zwei topfitte Spieler auf die Bahn. Wolfi Blaas musste sich Jovan Calic nach 2:0-Führung noch mit 609:635 Kegeln geschlagen geben, dafür behielt Robert Ernjesi mit 657 Hölzern gegen Tibor Szel (597) die Oberhand. Nach der ersten Runde stand es also 1:1, Neumarkt hatte in der Gesamtholzwertung aber einen Vorsprung von 34 Kegeln.

Im Mitteldurchgang fiel jedoch die Vorentscheidung. Thaler und Egger, die beiden wie eingangs erwähnt angeschlagenen Kegler in den Reihen Neumarkts, konnten mit 571, bzw. 567 Hölzernnicht ihr Leistungspotenzial abrufen. Ganz anders die ungarischen Gastgeber, die mit Adrian Loncarevic (639) und Laszlo Karsai (626) auf 3:1 stellten und aus dem Rückstand einen Vorsprung von 93 Kegeln machten.

Im Schlussdurchgang wehrte sich Neumarkts ungarischer Topspieler Tamas Kiss mit der Tagesbestleistung von 673 Kegeln gegen das drohende Aus. Mehr als der zweite Ehrenpunkt im Duell mit Norbert Kiss (651) war aber nicht drin. Aaron Peer Pratzer verlor seinen Zweikampf gegen Janos Brancsek mit 543:603 Hölzern.

Damit ist die Champions League 2018/19 für die KK Neumarkt bereits nach der ersten Runde zu Ende. Nun werden die Unterlandler ihren Fokus auf die Meisterschaft legen, die nach der Winterpause im Jänner fortgesetzt wird.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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