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Raika-Passus genehmigt

Der Senat hat das Steuerdekret, das den Raiffeisen-Passus enthält, am Mittwochabend genehmigt.

„Es ist vollbracht. Das Steuerdekret samt Raika-Artikel und allgemeiner Schutzklausel für Südtirol wurde vom Senat genehmigt“, teilte SVP-Senator Dieter Steger am Mittwochabend mit.

Der Raika-Passus besagt, dass sich Südtirols 39 Raiffeisenkassen nun doch nicht zu einer Landesgruppe zusammenschließen müssen, wodurch sie der Raiffeisen Landesbank untergeordnet worden wären und an Autonomie verloren hätten. Die Raikas können als Alternative nun einen Haftungsverbund bilden.

Ein solcher würde die Eigenständigkeit der Kassen weiter gewährleisten. Neu wäre: Die Raikas müssen in einen großen Garantiefonds einzahlen und haften gegenseitig.

Jetzt muss noch die Kammer über das Steuerdekret abstimmen. Das ist aber nur noch Formsache.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (3)

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  • gr

    wenn insra banken, i red iatz von die südtiroler, soffl bürgernah warn noa tatn sie sich olla zomm odo zumindest die gegenseitigen gebühren ohschoffn. obo semm vodien sie jo nicht ma

    • ollaweilleiselber

      @gr
      „gegenseitige Gebühren“: bitte in eine verständliche Sprache übersetzen, damit ich eine Chance haben den Sinn zu verstehen.
      bitte nicht die Banken mit der Caritas und dem Vinzenzverein verwechseln.

  • ollaweilleiselber

    Ob der Haftungsverbund im Vergleich mit der Gruppenbildung unter der Führung der Landesbank das kleinere Übel ist muss sich erst noch herausstellen.
    Fakt ist:
    # dass der zu schaffende Haftungsverbund mit ausreichend Kapital ausgestattet werden muss
    # dass dieses Kapital die einzelnen Raikas aufbringen müssen
    # dass der Haftungsverbund mit ausreichenden Weisungs- und Durchgriffsbefugnissen ausgestattet werden muss, damit er bei einer sich anbahnenden Schieflage einer einzelnen Raika sofort eingreifen kann um größere Schäden zu verhindern
    # dass der Haftungsverbund deshalb als Organisation mit den erforderlichen Personalressourcen ausgestattet werden muss, deshalb auch Kosten verursacht
    # dass der Haftungsverbund nicht von Seiten der Banca D’Italia kontrolliert werden wird, sondern die EU das Zepter (und den Stock) in der Hand halten wird
    # dass jetzt der aktuelle Kampf zwischen Raiffeisenverband und Landesbank um die Führung des Haftungsverbundes erst recht losgeht.
    NA DANN: ES LEBE DIE AUTONOMIE UND MIT IHR UNSERE VERTRETER IN ROM, welche diese Änderung eingebracht haben.

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