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Ja zur Lega

Der Parteiausschuss der SVP hat sich am Montag mit 65 zu 11 Stimmen für Koalitionsverhandlungen mit der Lega entschieden. Es gibt aber Bedingungen.

Die Lega muss, so erklärten Philipp Achammer und Arno Kompatscher nach der Sitzung, einen Wertekatalog unterschreiben.

Dieser beinhaltet Europa, das friedliche Zusammenleben und die Autonomie.

„Wenn die Lega diesen Katalog nicht unterschreibt, kommt es zu keiner Zusammenarbeit“, so die SVP-Führung.

In einer Aussendung der SVP heißt es:

Der Parteiausschuss hat in seiner heutigen Sitzung nach über dreistündiger Diskussion mehrheitlich den von Landeshauptmann und Parteiobmann vorgeschlagenen Weg zur Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Lega stattgegeben. Voraussetzung für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen ist jedoch das ausdrückliche Bekenntnis der Lega zu demokratischen Grundwerten, zum friedlichen Zusammenleben, zur Weiterentwicklung der Autonomie sowie zur einem gemeinsamen Europa als Garant für Sicherheit, Frieden und Wohlstand.

 Das Ergebnis der Landtagswahlen 2018 legt nahe, die Zusammenarbeit mit der von der italienischen Sprachgruppe meistgewählten Partei zu suchen, so die Bewertung zahlreicher Mitglieder des Parteiausschusses. Die Lega repräsentiert den Wählerwillen eines Großteils der italienischsprachigen Bevölkerung und diesem Wählerwillen wie auch den Bestimmungen des Autonomiestatutes, wonach alle Sprachgruppen im Südtiroler Landtag in der Regierung vertreten sein müssen, ist Rechnung zu tragen, so der Landeshauptmann.

Als Grundvoraussetzung für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen wird aber von den Vertretern der Lega im Südtiroler Landtag ein klares, unmißverständliches Bekenntnis zu nicht verhandelbaren Grundwerten sowie zur Autonomie- und Europapolitik eingefordert. Demnach beschloss der Parteiausschuss auf Vorschlag des Landeshauptmannes und des Parteiobmannes folgendes Bekenntnis als Präambel für eine mögliche Regierungszusammenarbeit vorauszusetzen:

 Bedingungen für die Aufnahme von Verhandlungen für eine Regierungsvereinbarung:

Die (mögliche) Regierungszusammenarbeit setzt auf eine Politik des Ausgleichs zwischen den Sprachgruppen und trägt ganz wesentlich Verantwortung für ein friedliches Zusammenleben aller im Lande lebenden Menschen. Diese Überzeugung spiegelt sich in sämtlichen Regierungsinitiativen wieder. Die (zu bildende) Landesregierung lehnt daher jegliche Form der Ausgrenzung oder Diskriminierung von Menschen, insbesondere von kulturellen, religiösen, sprachlichen, ethnischen, sexuellen und/oder sozialen Minderheiten strikt ab und setzt sich für eine tatsächliche Gleichberechtigung von Frau und Mann ein.

Die Autonomie des Landes, welche zentrales Instrument zum Schutz der deutsch- und ladinischsprachigen Minderheit ist, soll als Gut aller in Südtirol lebenden Menschen konsequent weiterentwickelt und ausgebaut werden, mit dem Ziel einer größtmöglichen lokalen Selbstverwaltung, womit jegliche Tendenz in Richtung eines neuen Zentralismus entschieden abgelehnt wird.

Das gemeinsame Europa ist Garant für Sicherheit, Frieden und Wohlstand und hat insbesondere Südtirol unbestreitbare Vorteile und einen unverzichtbaren autonomiepolitischen Mehrwert gebracht. Deshalb bekennt sich die (zu bildende) Landesregierung zum Ziel der Unterstützung und Weiterführung des europäischen Einigungsprozesses mit der Europäischen Union und der gemeinsamen europäischen Währung. Im Rahmen der (möglichen) Regierungszusammenarbeit werden daher alle Initiativen, die der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und in besonderer Weise der Stärkung der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino förderlich sind, entschlossen verfolgt und umgesetzt. Die Brückenfunktion Südtirols wird im Sinne der europäischen Verständigung als Mehrwert betrachtet. Eine Abkehr von diesem bisher eingeschlagenen Weg wird ausgeschlossen.“

Mehr am Dienstag in der Print-Ausgabe!

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (84)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • drago

    „Die Lega muss, so erklärten Philipp Achammer und Arno Kompatscher nach der Sitzung, einen Wertekatalog unterschreiben.
    Dieser beinhaltet Europa, das friedliche Zusammenleben und die Autonomie.“
    Was soll man da machen: lachen oder weinen?
    Welche Werte haben den die Politiker auf beiden Seiten: Macht und Geld um jeden Preis, oder? Aber der Wähler hat sie ja auch darum gebettelt und fast gezwungen, sich an die Futtertröge zu drängeln.

    • drago

      PS Wir werden den Wertekatalog dann ja wohl so formulieren, dass die Lega ihn unterschreibt. Stellen wir uns mal vor, nach all den Verhandlungen würde die Lega den Wertekatalog nicht unterschreiben. Schrecklich, aber unwahrscheinlich. Auf dem Papier war ja sogar der MSI für Europa, das friedliche Zusammenleben und, wenn die Autonomie etwas umformuliert worden wäre, auch dafür.
      Merken die Herren eigentlich noch, was für unsägliches Gelabbere sie von sich geben?

    • leser

      Des loppn hob se woll gewählt wos blärrtes denn manondo

    • besserwisser

      ha ha, die lega muss … die lega muss gar nix!
      die svp muss sich, weils sie leider den art. 1 der parteisstatuten ins klo gesprült hat, nur mehr um die postenverteilung kümmern, den rest wird ihnen der salvini ansagen …
      schade dass es nicht mehr leute im parteiausschuss gegeben hat die ein bisschen mehr haltung und respekt vor der eigenen partei haben!

    • ostern

      Was versteht man unter dieser „Autonomie“? Autonomie zu was denn?
      Sehr weitläufiger Begriff!

    • martasophia

      Etwas mehr Rückgrat hätte ich mir von der SVP erwartet. Nur aus Opportunismus einen Pakt mit dem Teufel eingehen, die eigene Seele verkaufen? Davon profitiert dann wieder Kölle, dem diese Patzer zugute kommen, um eine neue Volkspartei aufzubauen.
      Magnago käme vermutlich aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus.

      • franz

        @martasofia
        So schlecht ist Entscheidung nicht einmal mit der Lega zusammen zu arbeiten. So gesehen sind sie auf den richtigen Weg.
        Schlimm wäre die Zusammenarbeit mit den Team Köllensperger , dann könnten sie gleich mit den Grünen einen Pakt schließen.
        Dumm undiplomatisch und kontraproduktiv ist die kritische Haltung von den SVP mit LH Kompatscher & Genossen gegenüber der Regierung Lega /M5s:
        Erst kritisieren ( sich benehmen wie ein Elefant im Glashaus ) um nachher nach Rom zu pilgern und bei Salvini Forderungen zu stellen.

  • checker

    Haha…Wertekatalog, ich biege mich gerade vor Lachen. Aber da die Bevölkerung oder besser Bürger (von bürgen) anscheinend solchen Marketingmüll brauchen, muss man Ihnen etwas vormachen, das sie dann aus ihrer Ignoranz heraus als die Realität einstufen. Man muss ihnen ihre politisch korrekte Meinung jetzt sachte abnehmen, da sie ja bis jetzt geglaubt haben, die Erde sei eine Scheibe. Wenn jetzt plötzlich rauskommt, dass die Erde doch eine Kugel ist, könnte das ein oder andere Weltbild zusammenbrechen.
    Am Ende kommt man doch noch zur Vernunft.

  • kurt

    Da kann man nur noch eines sagen VERKAUFTE HEIMAT und dazu hat es einen Kompatscher und Achammer gebraucht und Wochenlange Verhandlungen eine SCHANDE!!!!!!!!!!!!!!!!.

  • carlotta

    V E R G O G N A!!!!!!!!!!!!!!

  • checker

    Vordruck für den Katalog:

    Hiermit erkläre ich …………………. (Vorsitzender LEGA,), dass ich mich für ein gemeinsames Europa, gegen Rassismus, für ein friedliches Zusammenleben, für Südtirol, den Weltfrieden und insgesamt für Wohlstand, Zukunft und Freundlichkeit einsetze.

    Datum, Ort

    Unterschrift

    Zusatz für Salvini (plus ein Schurz):

    Hiermit erkäre ich……………………(Parteiobmann LEGA Italien), dass ich künftig nicht allzu wild rumhample und Aktionen wie jene mit dem Bagger (ruspa) in Zukunft unterlassen werde.

    Datum, Ort

    Unterschrift

  • andreas

    Hätten sie mit den Grünen koaliert, würden dieselben hier ihre geistreichen Analysen von sich geben.
    Bezeichnend, dass die Kritiker aber nicht mal SVP gewählt haben, was ja bedeutet, dass ihre Meinung gar nicht mehrheitsfähig ist, also was soll’s, halt die üblichen Plärrer, denen sowieso nie etwas recht ist.

  • kleinlaut

    Zusätzlich zum„Wertekatalog“ ( ob die beiden Todeln überhaupt eine Ahnung haben was „Werte“ wirklich sind ) würde ich noch zur Bedingung machen, dass der Salvini eigenhändig mit seinem Bagger das Siegesdenkmal nieder reißt.

  • rota

    Und nun kann die Bildung der neuen Landeslegierung voranschreiten.
    Südtirol, du Land der aufrechten Patrioten!

  • watschi

    wie geil ist das denn? die grünen werden einen dicken hals haben, hahahahah

  • sepp25

    Was regt ihr euch hier so auf. Die mit Abstand stärkste deutsche Partei (fast 3mal soviel Stimmen wie die Nächstgewählte deutsche) koaliert mit der mit Abstand stärksten italienischen Partei (auch fast 3mal soviel Stimmen wie die nächstgewählteitalienische Partei). Diese Koalition entspricht somit klar dem Wählerwille!!

  • annamaria

    So nun gehts abwärts!! Besonders für die SVP !!!

    • ostern

      @annamaria
      hat sie sich selbst zuzuschreiben.
      War bisher nur für Bauern und HGV da.
      Jetzt haben sie die Rechnung presentiert bekommen.
      Die Arbeitnehmer dienten nur als „Geldgeber“.
      Das sollteeine Sammelpartei sein?

  • stefan1

    Adios SVP, ex Sammelpartei und Partei der Mitte !
    Hoffentlich kann das Team Köllensperger die Lücke schließen, wenn die SVP in den Politsumpf der politischen Unbedeutsamkeit versinkt.

  • george

    Die SVP hat sich an den „Wolf im Schafspelz“ verkauft und hat gleichzeitig uns Südtiroler endgültig an die italienische nationale Einheit verschachert. Der Doppelpass wird uns dabei auch nicht mehr helfen, falls der von der rechten SVP-Seite überhaupt einmal ernst gemeint war.

    • andreas

      Ruhig Blut, schlaf mal eine Nacht darüber und du wirst sehen, morgen ist alles halb so schlimm.
      Die Entscheidung war pragmatisch und Salvini muss jetzt schon in Brüssel zu Kreuze kriechen, der Zauberlehrling ist also schon mal entzaubert.

      • george

        Hier geht es nicht um Brüssel und EU, sondern um Südtirol und Rom. Und da wird die SVP in Rom zu Kreuze kriechen und nicht umgekehrt. Sie wird uns dort wie hier verkaufen und unsere Autonomie anstatt auszubauen um ein paar „Groschen“ vernebeln lassen. Jede Nacht, die wir darüber schlafen, werden wir am Morgen um so verduzter aus dem Fenster schauen. Eine EU mit dem schwerfälligen Brüsseler Apparat wird uns dabei auch nicht helfen, das haben ja schon die Katalonen, die Schotten und viele andere Minderheiten zu spüren bekommen. Die Aostaner und Friulaner haben das auch schon zu spüren bekommen.

      • franz

        @andreas
        ..der Zauberlehrling ist also schon mal entzaubert ?
        Die Frage ist wer die Zauberlehrlinge sind, Salvini oder die EU Lobbyisten mit Junker & CO die aus Angst bei der EU Wahl im Mai 2019 von Rechtspopulisten aus ihren Ämtern gejagt zu werden, wenn sie zu Italienisch kritisch sind, plötzlich zu Verhandlungen bereit sind.

      • kurt

        @andreas
        Pass du nur auf deine zwei Zauberlehrlinge auf dann hast du zu tun genug und brauchst dich nicht um andere zu kümmern.
        Möchte nur wissen was die zwei „Handscher“ tun wenn sie nach Rom pilgern müssen und nicht zum Pabst sondern zum Salvini da brauchen sie beide Hosenträger das ist sicher ,ginge auch gut um sich Trost von der „Weißen Blume“ zu holen und nächsten Super-Deal für die EU-Wahlen auszuhandeln.
        Fähnchen im Wind die nur sich selber kennen und jetzt nach den Wahlen nicht mehr wissen wollen wer sie gewählt hat und da passt du perfekt dazu gell Andole !!!.
        Die Wahlschafe allerdings werden sich bestens bedient fühlen .

      • hubi

        Das wird dem Andreas so passen, wenn Italien dem George Soros, und dessen Gesinnungsgenossen ausgeliefert wird. Erst Verstand einschalten und dann daherquatschen. Die EU wie sie jetzt ist ist eine gottlose Diktatur skrupellos und ohne Gewissen.
        Zur Rechenschaft werden diejenigen aber von dem gezogen, der dem göttlichen Gericht vorsteht.

  • sepp

    die foppa hot mit die hufe gschart sie isch do zirnt und mitn PD isch bold no oan Mohikaner in Landtag und no mitregieren wollen und die zwoa scheinheiligen ohne Heiligenschein brings mit der SVP a no soweit die moan eh sie hoben die wahlen gewonnen a wen sie 2 sitze verloren hobenn du wos willsch a wen Bauern und knechte regieren wollen

  • heinz

    Wenn man von dieser Lega ein Bekenntnis für Europa, die Autonomie und das friedliche Zusammenleben verlangt, bleibt nichts übrig als ein laues Lüftchen. Die Sammelpartei mit ihren zweieinhalb Feigenblattarbeitnehmern marschiert nach rechts und wirft das Land zwei Schritte zurück. Wann treten eigentlich die Arbeitnehmer aus dieser Bauernpartei aus?

    • stefan1

      Ja echt, wenn Sie einen Funken Rückgrat hätten, müsste der Austritt eigentlich alternativlos sein.

    • richard

      @Heinz. Wann treten eigentlich die Arbeitnehmer aus dieser Bauernpartei aus? Dies ist eine berechtigte Frage, doch geben wir auch die Jäger hinzu, diese sind ein großer Haufen für diese Partei, welche gerade einmal ca. ein Viertel der Bevölkerung vertritt. Wenn die Arbeitnehmer diese Partei verlassen würden, dann könnte man endlich auch über mehr Gerechtigkeit und die Verteilung der Steuern auf alle Bevölkerungsgruppen sprechen. Nein zu dieser SVP, nein zu jeder Regierung mit der SVP!

  • franz1

    @ besserwisser,

    jo mai, de in Parteiausschuss der SVP de wearn holt a älter, wenn i lai af a poor sea olte eawiggestrige Weibergsichter siech, kuan wundo.
    Obo, des sein olles + Punkte fürs nächschte Rennen in 5 Johr, zi gunschtn TK.
    Donn geats mit Südtirol wido aufwärts!

  • iceman

    mit dieser Entscheidung hat sich für mich die SVP endgültig als Partei mit einem Rest an humanen Werten verabschiedet und gehört von nun an zu den Perverslingen im politischen Swingerclub.

  • checker

    Die Unterbergerin muss jetzt endlich spuren. So läufts bei Salvini, ist wie bei der Naja. Nicht rumzicken, in der Früh Appell, schauen, dass alle da sind. Dann geht es mit den Baggern los. Die Unterbergerin bekommt einen Toni und los gehts

  • robert

    Schlimmer als Nutten! Verräter! Verräter!!! Schämt euch, was für eine billige Bande! Zuerst mit Boschi und jetzt mit der Lega!! Kein Rückgrat, kein Charakter, einfach nur zum Schämen! Was für ein Skandal! Langsam muss ich mit der Wahrheit über Achhammer rausrücken, ihr Warmduscher!! VERRÄTER!!!!

  • stanislaus

    Sou iatz werd es in Renzler, die Amhof und Co ober kennenlernen…. Iatz isch Schluss mit Lustig! 😉

  • watschi

    für alle linksgrünen, ddie sich jetzt zu tode ärgern (che goduria) stimmen wir ein lied an: „IHR KòNNT NACH HAUSE GEHN, IHR KòNNT NACH HAUSE GEHN, IHR KòNNT NACH HAUSE IHR KòNNT NACH HAUSE GEHN…LALALALALALALA.“. AUFWIEEEEEEEEEEDERSEEEEEEEHN, uahahahahahahahahahahaha

  • gr

    raunza und plärra. ollm no di gleichn ängste,lächerlich do sein woll viele a bissl hänggibliebn in do geschichte ..wia letz dassis ins do lei geaht,

  • pingoballino1955

    Und die Arbeitnehmer werden sich wieder „EINLULLEN“ lassen,wie üblich,aber bitte dann nicht JAMMERN!!!!!!

  • franz

    Lächerlich wenn LH Kompatscher und Lachhammer von Wertekatalog sprechen.
    und dabei vergessen, dass sich die SVP mit den Wertekatalog der uneingeschränkten Unterstützung der postkommunistischen Regierung des PD den Stimmenverlust und das
    Das Dilemma in der sich die SVP Genossen befinden sich selbst zuzuschreiben haben..
    Ob sie wollen oder nicht sie werden die Kröte schlucken müssen.
    Für die Bürger ein großer Erfolg, wenn diese SVP Vasallen des PD nicht mehr allein ( mit den PD) im Stiel eines Sonnenkönig regieren können. Ohne Mitsprache recht der Opposition .
    Ähnlich wie in Brüssel die EU Lobbyisten regieren ohne die Mitgliedsstaaten zu konsultieren wenn es um Entscheidungen geht.
    Was ( möglicherweise zum Brexit ) zu Spaltung und Nationalismen führt. Wenn die EU mit den linken Lobbyisten in Brüssel die Außengrenzen nicht schützen wollen, führt das zur Nationalismen.
    Jeder Staat hat das Recht und die Pflicht seine Grenzen und somit seine Bürger zu schützen.
    Was Innenminister Salvini macht, im Gegensatz zu den linken Genossen -( Postkommunisten ) PD&SVP und Grüne.

  • vogelweider

    Es ist eine Schande, mit dieser menschenverachtenden Partei zu koalieren! Nun kann die SVP im inhumanen Chor der Populisten mitgrölen: Rassemblement national mit Marine Le Pen, Orban, Strache, Trum etc.
    Nochmals: Schande!

    • watschi

      vogelweider, sooooo ein tag, so wunderschön wie heute, hahahahaha

      • george

        ‚watschi‘, lass dich ruhig einlullen von deinem Salvini und seinen Südtiroler Nachläufern und Komponenten. Es fängt schon gut an, dass er gerade jetzt verkündet hat, er würde bestimmen, wer in Südtirol den Doppelpass bekommt. Kein Österreich, kein Südtirol hat da etwas mitzureden, wie er gerade großspurig geschrieben hat. Also endgültig runter mit euch nach Italien und seinem Nationalismus. Die Autonomie ist dem Salvini völlig egal, wenn es draufan kommt zu zeigen, wer der Herr ist und ebenso die Europaregion Tirol. Und Europa hat ohnehin momentan andere Probleme. Ihr werdet noch einmal Augen machen, denn wer kriecht hat ohnehin eine beschränkte Sehweite.

      • vogelweider

        @watschi Du wirst dich noch ansehen, Dummschwätzer.

        • watschi

          george und vogelweider, dummschwätzer seid schon ihr beide und falsch informiert auch noch. hat es den doppelpass etwa unter eurer regierung gegeben? den friedensplatz? dai dai, schlechter kann es auf keinen fall werden

          • george

            ‚watschi‘ kann nicht lesen, sonst würde er nicht so blödsinnig und völlig an der Sache vorbei daherschreiben. Die Blendung hat bei ihm, wie man an seinem Geschreibsel feststellen kann, bereits gewirkt.

  • franz

    SVP -Schafe – Profiteure – Hoteliere und Bauern Partei
    Urlaub-auf-dem-bauernhof-erster-agrotourismus-weltkongress-in-bozen
    rai -südtirol Tagesschau 07.11.2018 / 20:00 ( Video 14:25 )
    Zum Thema Urlaub auf den Bauernhof.
    Beispiel : Hotelier aus Kaltern errichtet neuen Hof – mit Luxuswohnungen für “Urlaub auf den Bauernhof“ dafür gibt es 95.000 € Beitrag vom Land .
    Wer Urlaub auf den Bauernhof betreibt , bezahlt beinahe keine Steuern.
    Während jeder Lohnabhängiger und Rentner horrende Steuern bezahlt.
    “Aber was bedeutet eigentlich „Urlaub auf dem Bauernhof“? Was macht diese spezielle Form des Tourismus aus? Darüber zu diskutieren und sich gemeinsam auf wesentliche Merkmale zu verständigen, wird angesichts des vielfältigen Angebots ein zentraler Punkt des Kongresses sein. „Wenn wir von Agrotourismus sprechen meinen wir einen Hof, meist in Familienhand, der eine funktionierende Landwirtschaft betreibt. Der Anbieter muss mehr Zeit für die Landwirtschaft als für den Tourismus aufwenden, um einen authentischen Urlaub auf dem Bauernhof anbieten zu können“, erläutert Streifeneder.
    In Südtirol hat Urlaub auf dem Bauernhof eine lange Tradition. „Agrotourismus ist bei uns neben Obst, Milch und Wein zur vierten tragenden Säule der Landwirtschaft geworden“, erklärt Leo Tiefenthaler,
    Obmann des Südtiroler Bauernbundes, der ebenfalls zu den Organisatoren des Kongresses gehört “ [..]
    https://www.suedtirolnews.it/wirtschaft/urlaub-auf-dem-bauernhof-erster-agrotourismus-weltkongress-in-bozen
    SVP Vasallen des PD eine Bauernpartei gegen Arbeitnehmer gegen die Regierung in Rom , wie LH Kompatscher auch heut auf “rai radio -südtirol “ 27.11.2018 bekräftigt ein Bündnis mit der Regierung Lega/M5s in Rom wird es nicht geben. Die Regierung sei zu Europa feindlich usw.
    Bereits zur Regierungsbildung haben sich die SVP Genossen der Stimme enthalten , beim Sicherheitsdekret dagegen gestimmt.
    Aber dann nach Rom pilgern um bei Salvini Forderungen zu stellen und Kniefall zu vollziehen.
    Die Arroganz und sein und undiplomatisches Verhalten wird Kompatscher bzw. das enge Bündnis mit den Postkommunisten ist einfach unerhört und eines LH nicht würdig..
    “ Staatsmännisches Verhalten sieht anders aus“. meint LH. Kompatscher in einen Spiegel Interview “ [..]

  • adobei

    Ich bin auch nicht glücklich über diese Entscheidung, doch was sollen diese ganzen Posts? ich bin mir sicher, dass bei Koalitionsverhandlungen mit Grünen und PD auch wieder viele alles besser gewusst hätten. Die Posts würden sicher ähnlich sein.

    • kurt

      @adobei
      Ja mein lieber ,die SVP hat die absolute Mehrheit verfehlt und muss jetzt zu hausieren gehen da jemanden Recht machen ist unmöglich aber eingeschenkt haben sie es sich selber also sollen sie es mit Anstand auslöffeln sie brauchen es ja nicht umsonst tun !!!!!!!!!!!!!.
      Die Glaubwürdigkeit ist natürlich verloren gegangen.

  • ollaweilleiselber

    und wenn die Koalitionsverhandlungen mit der Lega scheitern?
    Kommen dann die Grünen und der PD wieder in Frage?
    Haben aber nur einen Italiener zu bieten.
    DESHALB: liebe Kommentar-Schreiber, macht bitte konstruktive Vorschläge anstatt zu jammern und brotteln wie ein alter zahnloser Tattergreis.

    • franz

      @ollaweilleiselber
      Ein konstruktiver Vorschlag könnte sein, wenn sich die SVP mit der Lega ein Bündnis eingehen würde ( nicht nur auf Landesebene ) auch mit der Regierung,
      anstatt diese zu kritisieren und zu attackieren, bzw. ihr Europafeindlichkeit und Ausländerfeindlichkeit vorzuwerfen.
      Abgesehen davon, dass dieses Verhalten von LH Kompatscher und SVP gegenüber der Jetzigen Regierung undiplomatisch und äußerst ungeschickt und kontraproduktiv ist, nicht die Lega ist europafeindlich , ehrer Europa mit den EU Brürokraten Junker deen französichen Sozialisten Pierre Moscovici ( Minister für Witschaft und Finanzen und Italienkritiker) Antonio Tajani Vice presidente di FI Nachfolge von Martin Schulz , sind gegenüber der Regierung Lega /M5s feindlich eingestellt,weil im Gegensatz zu den vorigen linksgrünen Regierungen die Regierung Lega /M5s nicht uneingeschränkt mit den Diktat von EU Lobbys Brüssel und Merkel einverstanden ist.
      Wohl aus Angst dass sie bei der EU-Wahl Mai 2019 von den Rechtspopulisten aus ihren Ämtern gejagt werden haben sie jetzt sogar nach einen Treffen zwischen Ministerpräsident Conte – Junker bei “ein Glas Wein “ sich zu Verhandlungen bereit erklärt.

    • george

      Bist du blind und taub, nur ein Italiener? Dello Sbarba ist Italiener und der PD sowieso. Nur immer Ausreden parathalten!

      • ollaweilleiselber

        @george
        Mein Aufruf war: bitte konstruktive Vorschläge machen.
        Und was kommt?
        Das übliche primitive Gepöble.
        Dello Sbarba hat sich als zur deutschen Sprachgruppe zugehörig erklärt.
        Deshalb also nochmal: bitte konstruktive Vorschläge machen, oder bringt ihr außer einem Gebrottle nichts zuwege?

  • thefirestarter

    Damit muss dann wohl das SVP-Statut von 1993 umgeändert werden, bzw. ein paar unwichtige Passagen weggelassen werden…
    z.B. 1. Grundsatz: …Sie gestaltet Politik auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes. Die Grundwerte Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit bilden das unverrückbare Fundament ihres politischen Einsatzes. Ihr Handeln orientiert sich am Geiste der europäischen Idee, des Föderalismus und an den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft.
    Die Südtiroler Volkspartei schützt die ethnischen Minderheiten sowohl auf innerstaatlicher als auch auf internationaler Ebene, und strebt den kontinuierlichen Ausbau der Autonomie Südtirols an und bekräftigt die Unverzichtbarkeit des Selbstbestimmungsrechtes der Südtiroler. …

    Das muss dann wohl ersatzlos gestrichen werden!

    Bravo Lugenbeitl!

  • noando

    das wars, die svp mit den rechten, der tiefpunkt … bisher

    die svp hat eine chance liegen lassen, einen umschwung für ihre politik zu starten. so bestätigt sie sich als h*re der macht, den bauern gehörig … für mich eine große entäuschung, svp wird mit dieser entscheidung lange ein no.go bleiben

    schauen wir, wer besser in wähler „auffangen“ ist – die grünen oder team k

  • iceman

    dieser moralische Gau wird bei den nächsten Wahlen für die Eselweißler die selben Konsequenzen haben, wie die nicht geplatzte Bombe der Blauen.
    Wie sich gezeigt hat, ist das Erinnerungsvermögen der Wähler besser, als es diese opportunistischen Schleimbeutel vermuten.

    • yannis

      Dies mit dem Erinnerungsvermögen bezweifle ich, wie sonst könnte die SVP noch immer mit über 40% aus der Wahl kommen, als dass der Haufen Gedankenlose trotz Reinhold’s Liste sie wieder an die Hebel gelassen hat.

  • mannik

    Politik schreibt man mit P wie Pragmatismus. Dass man nur mit Prinzipien nicht weiterkommt wo es darum geht ein so komplexes Land zu verwalten müsste eigentlich allen klar sein.
    Würde man Koalitionsverhandlungen mit den Grünen und dem PD aufnehmen, würden diesselben Kritiker sich auch wieder die Finger wund schreiben und halt „Menschenfeinde“ mit „Verhinderer“ oder „Staatsbankrotteure“ austauschen. Haben wir im Vorfeld schon alles gelesen.
    Also was denn? Die Lega nicht, der PD nicht, die Grünen nicht, M5S nicht, Urzì sowieso nicht…
    Ich bin gespannt wie die ganzen Politprofis im Forum eine regierung auf die Beine stellen würden.

  • esmeralda

    Der Salvini auf dem Bagger ist schon ein Mordskerl. Auf solche hemdsärmelige Machertypen sind schon so manche reingefallen.

  • kurt

    Fällt natürlich ,sorry !!

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