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„Unglaubliche Entwicklung“

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Südtirols Arbeitsmarkt boomt immer noch. Weit mehr als die Hälfte des Beschäftigungszuwachses geht mittlerweile auf Italiener und Ausländer zurück.

von Heinrich Schwarz

Es sei ein wunderbarer Abschluss, sagte die scheidende Arbeitslandesrätin Martha Stocker gestern bei der Vorstellung des Arbeitsmarktberichtes zu den letzten sechs Monaten: „Es gab eine unglaublich positive Entwicklung.“ Als Stocker vor fünf Jahren ihr Amt antrat, gab es große Probleme. Große Betriebe schlossen Standorte, bauten Personal ab oder gingen in Konkurs – vor allem im Bau- und produzierenden Gewerbe. Nach dieser Krise ging es am Südtiroler Arbeitsmarkt aber steil bergauf.

Auch im Halbjahr Mai bis Oktober: „In jedem Sektor gab es erneut einen Anstieg der Beschäftigten. Gegenüber dem Vorjahr gibt es ein Plus von 7.210 Arbeitnehmern bzw. von 3,5 Prozent, wobei es vor allem im Bau- und Gastgewerbe einen großen Anstieg gab“, so Stocker. In den letzten drei Jahren stieg die Beschäftigung um zehn Prozent.

Festzustellen ist auch: Weit mehr als die Hälfte des Zuwachses geht nicht auf Südtiroler zurück. Von den 7.210 neuen Beschäftigten sind 1.854 Italiener ohne Wohnsitz in Südtirol, weitere 2.563 sind Ausländer. Zählt man zu den Ausländern jene hinzu, die inzwischen eingebürgert sind, steigt die Zahl auf 3.138. Im engeren Sinn werden also sogar mehr als zwei Drittel der neuen Arbeitsplätze mit Nicht-Südtirolern besetzt.

EINEN AUSFÜHRLICHEN ARTIKEL MIT WEITEREN DETAILS UND DEN BETRIEBEN MIT DEN GRÖßTEN ARBEITSPLÄTZE-VERÄNDERUNGEN FINDEN SIE IN DER FREITAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (10)

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  • gr

    danke stocker lei wegn dir weart soffl gibaut..und 2/3 sein et südtiroler warum wohl? a groassis FOAD

  • leser

    Tageszeitung
    Was will man mit duesem berucht sagen?
    Dass die wallschen und die ausländer arbeitsplätze stehlen? Und die koalition lega schreit

  • realist

    Allein die Tatsache, dass der Arbeitsmarkt in Bewegung ist, hat viele positive Seiten.
    Allerdings, wo Licht ist, ist auch Schatten.
    In diesem Fall, zu dieser Zeit besteht aber wirklich kein Grund zu meckern.
    Denn insgesamt hat unser Land schon immer von Arbeitskräften von Außerhalb profitiert.
    Ohne dabei die negativen Seiten solcher Entwicklungen zu spüren.
    Man kann mit ruhigem Gewissen behaupten:
    DAS GLAS IST AUF JEDEN FALL HALB VOLL.

  • goggile

    Dank polliwaehler und keinerlei strafen gegen die eineimisxhen bevielkerungsausmerzer gibts in 50 jaren eine eindeutige deutsxhspracige mindereit im landtag. Dann koennen sic deutsce wie die eutige opposition fuehlen. Sesselkleber ohne was bewegen zu koennen. Das grab aben die waehler die touristenbesessenen betriebe mit iren geldgruben die nie das arbeiten gelernt gaben und meist als jungotelierw ineingesxhluepft sind gescagfen.

  • george

    Die Wirtschaft boom und die Arbeitsplätze sind ohne Ausländer nicht füllbar. Und dann schimpft ihr hier dauernd gegen die Ausländer und lässt euch mit der Lega ein, die genauso das tut? Und dann haben für euch die Grünen, Köllensberger und die Linken Schuld! Verdreher, Verdreher und nochmals Verdreher. Ihr sch…t euch ja selber in die eigene Hose.

  • franz

    Wer wieder einmal alles durcheinander bring, ist der grüne george.
    Niemand auch Salvini schimpft über Ausländer die zu uns kommen um bei uns zu gleichen Bedingungen zu arbeiten, sich an unsere Kultur anpassen unsere Gesetze respektieren.
    Was wir nicht brauchen illegale Massen Zuwanderung von Illegalen Delinquenten die auf unseren Kosten 35 € / Tag + IPHONE in Hotels oder anderen Unterkünften untergebracht und verwöhnt werden und such die Zeit mit Diebstahl, Drogenhandel, Vergewaltigung und lästigen Betteln beschäftigen. ( Vor jeden Despar mindestens einer – trotz lästiges Bettel-Verbot.)
    Anstatt dass diese zu 90 % alles junge Männer im beste Alter in ihre Heimat sich nützlich machen würden. .( Vorzüglich junge Männer die in ihre Heimat nicht arbeiten wollen, bzw. vor der Justiz flüchten, wie der nigerianische Präsident meint. wer arbeiten will bleibt . )
    Was wir nicht brauchen wenn dann afrikanische Zuwanderer ganz im Sinne der Linken und Grünen in Europa & George Soros den Finanzie der Schlepper – Ong als Sklaven benutzt werden um die Lohnkosten zu senken bzw. den bereits fortgeschrittenen demografischen Wandel voranzutreiben
    In der Hoffnung, dass das Sicherheitsdekret nächsten Montag in der Abgeordnetenkammer gebilligt wir, nachdem es bereits im Senat trogen Gegenstimmen von SVP gebilligt wurde, und somit Gesetz wird, werden die 35 € /Tag und Flüchtling auf 19 € gekürzt, mit den ersparten Geld will Salvini die Polzei und Carabinieri Einheiten aufstocken und besser Ausrüsten.
    Sowie den Straffbestand “Widerstand und Gewalt gegen die Staatsgewalt “ art 336 c. % 337 c. p wieder einführen, nachdem diese Art. von der Regierung Renzi – PD mit Unterstützung von SVP & Grüne mit den DL-Depenalizzazione von Strafrecht gestrichen wurden. und die Stellen von Polizei und Carabinieri abgebaut wurden.DEPENALIZZAZIONI ( decreto legislativo 15 gennaio 2016 n. 7 – 8 ) pubblicato in Gazzetta Ufficiale n. 17 del 22 gennaio 2016, in attuazione della legge 28 aprile 2014, n. 67.

    http://www.miglioverde.eu/ecco-lelenco-dei-reati-che-renzi-ha-depenalizzato/

  • rowe

    Im Falle von Arbeitnehmerknappheit würde der Lohn steigen. Aufgrund des Zugzugs wird dies natürlich gemindert.

    • yannis

      genau so wäre es, Angbot und Nachfrage bestimmen den Preis, somit hat die Merkel Südtirols mit der Zuwanderungs-Politik dafür gesorgt dass der durchschnittliche Arbeitnehmer, trotz des Arbeitsmarkt-Boom’s immer noch einen realen Kaufkraftverlust aufgehalst bekommt.
      Momentanes Ablenkungsmanöver: latent über Salvini plärren.

  • ronvale

    Willige und billige Arbeitskräfte will die Wirtschaft.
    Wer jung und hochqualifiziert ist und nicht am Rockzipfel der Mamma hängt, findet bessere Arbeitsbedingungen im Ausland.

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