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Erfolgreicher Deal

Präsident Otmar Michaeler und Generaldirektor Johannes Schneebacher

Die Volksbank hat 200 Millionen Euro in kürzester Zeit am Kapitalmarkt platziert.

Die Südtiroler Volksbank hat am Montag die Summe von 200 Millionen Euro erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Verkauft wurde ein Teil einer Verbriefung (Voba 7), die mit Krediten besichert ist. Unter einer Verbriefung versteht man die Ausstellung von handelbaren Wertpapieren aus Forderungen wie etwa Krediten oder Darlehen.

Das Interesse an der Platzierung war groß: Innerhalb von 24 Stunden sind Aufträge im Nominalwert von insgesamt 275 Millionen Euro eingegangen. Zu den Käufern zählen Banken, Fonds und Asset Manager, vorwiegend aus Deutschland, Italien und Spanien.

„Die Volksbank wertet die Platzierung als Vertrauensbeweis des Marktes. Trotz des aktuell schwierigen Marktumfeldes ist es uns gelungen, die Transaktion durchzuführen. Dies stärkt unsere Position am Kapitalmarkt“, sagt Generaldirektor Johannes Schneebacher.

Platziert wurde ein Teil jener Verbriefung, die unter dem Namen „Voba 7“ rund 4.400 hypothekarisch besicherte Kredite und Darlehen von kleinen und mittleren Unternehmen bündelt. Das Gesamtvolumen dieser Verbriefung liegt bei 750 Millionen Euro. Das Portfolio ist branchenübergreifend und quer über Nordost-Italien gestreut.

Die durchschnittliche Laufzeit der platzierten Verbriefung beträgt rund zwei Jahre. Die Ratings sind gut.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (6)

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  • franz

    “Verkauft wurde ein Teil einer Verbriefung (Voba 7), die mit Krediten besichert ist. Unter einer Verbriefung versteht man die Ausstellung von handelbaren Wertpapieren aus Forderungen wie etwa Krediten oder Darlehen. “ [..]
    Oder sind das faule Kredite („non performing loans“) NPL- ?
    https://www.tageszeitung.it/2018/09/28/verkaufte-problemkredite/
    Wenn die Bank so erfolgreich ist, warum hat sie dann so viele faule Kredite („non performing loans“) NPL- ?
    Bei den restriktiven Kreditvergaben für den Normalbürger, ( Lohnabhängigen mit fixen Arbeitsverträgen) oder Rentnern und Häuslebauern.
    Werden Kredite in Millionenhöhe ohne ausreichende Garantie vergeben ohne dass diese Kredite dann zurückgezahlt werden.
    Hungrige Hedge-Funds- Heuschrecken machen das große Geschäft und die Verluste werden auf den Kunden abgewälzt.
    Oder auf den Steuerzahler. – 4 Milliarden IMU Gelder von der Regierung Monti /Letta ,
    20. Milliarden von der Regierung Gentiloni zur Bankenrettung unter anderem Mps Bancomat des PD. Hungrige Hedge-Funds Die im Jahr 2011 an den Start gegangene Firma, die inzwischen 14 Mitarbeiter hat, ist ein klassisches Fintech-Startup.
    Immerhin hat sie bisher notleidende Forderungen über 1,4 Mrd. € auktioniert. Das ist zwar ein Tropfen auf den heissen Stein angesichts von Schrottkrediten allein in den Bilanzen italienischer Banken über 360 Mrd. €,“ [..]
    https://www.nzz.ch/finanzen/fonds/schwieriger-verkauf-von-schrottkrediten-aus-der-not-ein-geschaeft-gemacht-ld.110017

  • george

    Für die einfachen Sparer, die dort ihr Kleingeld umlegen und für die einfachen VB-Mitglieder ist dies ein Null-Erfolg. Die VB täte viel besser daran, endlich einmal den VB-Mitgliedern, die ihre Aktien bei der Bank angelegt haben, diese ordentlich und zinsstark anzulegen, damit ssie endlich wieder etwas aufgewertet werden können, nachdem deren Wert in den letzten Jahren nahezu halbiert worden ist.

    • gestiefelterkater

      Ach george, Sie scheinen mir ganz schön naiev, wozu glauben Sie denn verkaufen Banken Aktien? Doch nicht in der Absicht den Kunden zu bereichern. Die Banken brauchen das Geld um ins Speielkasino zu gehen und Premien für die Zocker aus zu bezahlen. Die Dealer können über die Dummheit der kleinen Spaarer, die sich durch Aktienkauf eine wundersame Geldvermehrung erhoffen doch nur müde lächeln.

  • gestiefelterkater

    „Die Volksbank hat 200 Millionen Euro in kürzester Zeit am Kapitalmarkt platziert.“

    Und damit es der „gewöhnliche Bürger“ versteht, soll heißen:

    Die Leibeigenen wurden gewinnbringend an andere Sklavenhändler weiterverkauft.

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