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Die Massenschlägerei

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Der STF-Mann Peter Brachetti wurde am Samstagabend Zeuge einer Massenschlägerei in der Südtirolerstraße in Bozen.

Als skandalös bezeichnet Peter Brachetti, Hauptausschussmitglied der Süd-Tiroler Freiheit, das Notfallmanagement der Bozner Ordnungskräfte und der Gemeinde Bozen.

Brachetti wurde am Samstagabend unfreiwilliger Zeuge einer Massenschlägerei von Asylwerbenden in der Südtirolerstraße in Bozen:

„Ca. 15 Personen sind mit einer von mir noch nie gesehenen Brutalität aneinandergeraten. Es hat den Anschein erweckt, als würden die Beteiligten das Ziel verfolgen, sich gegenseitig umzubringen. Als Beobachter dieser kriegsähnlichen Szenarien habe ich die Ordnungskräfte informiert, mit dem Hintergedanken, diese würden zeitnahe aufkreuzen und diesem unwürdigen Treiben ein Ende bereiten. Doch weit gefehlt.

Denn bis zum Eintreffen eines Polizeiautos vergingen ganze 15 Minuten. Auf mehrmaliges Nachfragen meinerseits, wo die Ordnungskräfte bleiben würden, wurde ich mit den Worten ‚sie sind schon da‘ vertröstet – nur ließen sie weiterhin lange Minuten auf sich warten.“

Brachetti kritisiert mit Nachdruck das Notfallmanagement der Ordnungskräfte, aber auch die Tatenlosigkeit der Gemeinde Bozen.

Peter Brachetti

Es würde den begründeten Anschein erwecken, als wären die zuständigen Stellen unterbesetzt und mit der aktuellen Situation komplett überfordert. Dem müsse aber gegengewirkt werden und sei es als kurzfristige Maßnahme nur durch die Beauftragung von externem Sicherheitspersonal. Teile Bozens, vor allem die Südtirolerstraße, der Bahnhofspark und die Garibaldistraße seien von einer augenscheinlichen Ghettoisierung betroffen, die aufzuhalten wäre, aber scheinbar nicht in den Agenden der zuständigen Stellen vorkommen würde.

„Ich fordere mit Vehemenz ein hartes Durchgreifen, eine Aufstockung der Ordnungskräfte – und sei es durch Beauftragung von Privatfirmen, sowie einen öffentlich kommunizierten Maßnahmenplan, wie man wieder die Sicherheit in Bozen gewährleisten kann. Es ist der Zeitpunkt gekommen, an dem wir Bürger uns nicht mehr mit Sonntagsreden zufriedengeben“, schließt Brachetti.

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